Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb

Links: Katharina Keienburg (IKS); Christine Prießner (FTS HH); Foto: K. Jurischka

Der Wettbewerb hat bereits Tradition in Hamburg. Seit sieben Jahren führen die Innovations Kontakt Stelle (IKS) Hamburg und die Fair Trade Stadt Hamburg (FTS HH) dieses Projekt zusammen durch. Katharina Keienburg (IKS) steuert hoch motiviert und mit langejahrer Erfahrung die Akquise und Ansprache neuer Unternehmen oder Start-Ups. Zusammen mit der Fachpromotorin für Fairen Handel, Christine Prießner erstellen die beiden zusammen mit den interessierten Unternehmen die Profile für die Fragestellung um die Einbindung des Fairen Handels sicherzustellen. Studierende und Vertreter:innen aus Hochschule und Unternehmen profitieren gleichermaßen von diesem Projekt.

Der Wettbewerb schafft hier eine tolle Möglichkeit für ihr Unternehmen, direkte, transparente und nachhaltige Lieferketten im Unternehmen zu integrieren. Wichtig dabei ist, dass das Engagement Ihres Unternehmens auf breiter Ebene herausgestellt wird.

Als nachhaltig ausgerichtet Hochschule bietet der Wettbewerb Anschlußfähigkeit an die aktuellen Debatten hin zu einem sozial-ökologischen Wandel. Die Studierenden haben die aussergewöhnliche Chance, sich Fachwissen zum Fairen Handel anzueigenen und dieses als Multiplikator:innen weiterzugeben.

Der Wettbewerb hat den Vorteil, dass sich neue Netzwerkpartner:innen finden und kreative Ideen zur Umsetzung eines Fairen Handels als Teil der Nachhaltigkeit entstehen. Alle Seiten freuen sich über die Bereicherung aus dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dieser Wissenstransfer hält Lösungen parat für einen sozial-ökologischen Wandel den wir dringender brauchen denn je.

Foto: Kati Jurischka

Die Studierenden stimmen in einem ersten Briefing mit dem Tandem-Unternehmen ab, was die Ziele und Inhalte eines Konzeptes sein könnten. Dabei geht es darum, dass zum einen die Unternehmen ihre Erwartungen und Wünsche zum Ausdruck bringen und die Studierenden ein umsetzbares Konzept entwickeln. Das Konzept zielt darauf ab, die bereits vorhandene Verbindung zum Fairen Handel deutlich sichtbarer zu machen indem Kommunikations- oder Marketingstrukturen dahingehend sensibilieren und Aufmerksamkeit bei den Bürger:innen schaffen. Zum anderen zielt der Wettbewerb darauf ab, die Studierenden stärker mit dem Fairen Handel in Kontakt zu bringen und dafür zu sensibilisieren, was hinter den konventionellen Lieferketten unserer täglichen Konsumgüter steckt. Sie sollen dabei herausarbeiten, wo der Faire Handel ansetzt und wo er Verbesserungen hervorbringt. Dabei spielen soziale als auch ökologische Kriterien eine wichtige Rolle.

Das Engagement von Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg für den Fairen Handel geht in zahlreichen Fällen über den Verkauf von fairen Produkten hinaus: beispielsweise beteiligen sich Firmen mit Aktionen an der Fairen Woche, bilden ihre Mitarbeiter:innen in Workshops zum Fairen Handel fort oder unterstützen die Fair Trade Stadt Hamburg finanziell. Dieses Engagement soll im Wettbewerb aufgegriffen werden. Als Ergänzung zu diesem Konzept kann es sein, dass ein Unternehmen dabei ist, das den Fairen Handel erst neu kennenlernt und seine Lieferketten transparenter gestalten möchte. Der Wettbewerb stellt hier für die Unternehmen ein wichtiges Instrument zur Verfügung. Im Rahmen einer Potentialanalyse können die Unternehmen herausfinden, wie viel Potential im Fairen Handel und in ihrem Unternehmen steckt.

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