Als „Tor zur Welt“ und ehemalige Hauptstadt des deutschen Kolonialismus ist Hamburg bis heute ein zentraler Knotenpunkt globaler Lieferketten – und profitiert weiterhin von Strukturen, die von kolonialen Kontinuitäten geprägt und durch das globale Wirtschaftssystem fortgeschrieben werden.
Gleichzeitig trägt Hamburg den Titel „Fairtrade-Town.“ Der Faire Handel entstand aus der Solidarität mit den neu unabhängigen Gesellschaften des Globalen Südens. Doch auch er ist als Bewegung aus dem Globalen Norden nicht frei von kolonialen Mustern.
In unserer Veranstaltungsreihe erkunden wir seit 2025, wie koloniale Strukturen Wirtschaft und Handel bis heute prägen – und wie dekoloniale Perspektiven alternative Zukünfte entwerfen können.
Die einzelnen Veranstaltungen werden hier fortlaufend veröffentlicht. Veranstaltung verpasst? Kein Problem, du kannst dir die Mitschnitte auf unserem YouTube-Kanal anschauen!
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