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Koalitionsvertrag lässt ambitionierte Ziele für eine zukunftsfähige Ernährung in Hamburg vermissen

Pressemitteilung des Verbraucher*innenbündnisses Bio-Stadt Hamburg

Hamburg, den 04.06.2020

„Wir schaffen ein House of Food. […] Den Bioanteil in den Schulen und Kitas erhöhen wir auf 100 % bis 2025 […].”
„Dies steht unter dem Stichwort Ernährung im neuen rot-grünen Koalitionsvertrag, aber nicht in dem von Hamburg, sondern seit dem 3.Mai in dem von München,“ sagt Astrid Matthiae vom Ernährungsrat Hamburg.

Rot-Grün hätte die Corona-Krise dazu nutzen können, mutige und zukunftsweisende Zielvorgaben für eine nachhaltige Landwirtschaft, Lebensmittelversorgung und Ernährung in der Hansestadt Hamburg im vorliegenden Koalitionsvertrag festzuschreiben. Stattdessen bleibt es bei vagen Absichtserklärungen und Empfehlungen, so das Fazit des Verbraucher*innen Bündnis Bio-Stadt Hamburg. Das Bündnis steht für einen zivilgesellschaftlichen Dialog bereit, um aus dem Papiertiger verbindliche Ziele und konkrete Umsetzungspläne Wirklichkeit werden zulassen. Denn wir sind uns sicher, Hamburg kann mehr.

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Verbraucher*innenbündnis Bio-Stadt Hamburg

Das Verbraucher*innenbündnis besteht seit 2017 und ist mittlerweile ein Zusammenschluss von 16 Organisationen aus dem Nachhaltigskeitsspektrum in Hamburg und Umgebung.

Das wesentliche Ziel des Bündnisses ist es, den Anteil an Bio-Lebensmitteln in der öffentlichen Verwaltung schrittweise zu erhöhen und damit eine Vorbild- und Ausstrahlungsfunktion zu erreichen sowie die Nachfrage nach insbesondere regionalen Bio-Produkten zu erhöhen. Dem Bündnis ist es dabei besonders wichtig, Bio-Strukturen vor Ort zu stärken und weiter zu entwickeln.

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