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Menschenrechtskonforme öffentliche Beschaffung in HH

Diskussion und Fragen hinsichtlich der anstehenden Hamburger Vergabegesetzreform.

In Kooperation mit der Friederich-Ebert-Stiftung und HILG.

Online-Veranstaltung auf der Plattform Zoom

Di, 09. Februar 2021, 18:00 bis 19:30 Uhr

Die Stadt Hamburg vergibt jedes Jahr Aufträge in Millionenhöhe und hat damit bedeutende Marktmacht. Diese kann sie zugunsten von sozial-ökologischen und klimapolitischen Kriterien in der Vergabe einsetzen und damit einerseits Vorbild für die freie Wirtschaft sein und andererseits die Bedingungen in den beauftragten Unternehmen verbessern.
Das Diskussionsforum nimmt den im rot-grünen Hamburger Koalitionsvertrag vereinbarten, stärker an nachhaltigen Kriterien ausgerichteten öffentlichen Einkauf in den Blick. Es soll geklärt werden, welche Anforderungen es an die Stadt gibt und ob und wie diese umgesetzt werden können. Dabei reicht die Perspektive vom Dienstleister vor der Tür bis hin zu den Ursprungsländern internationaler Lieferketten. Das aktuell auf Bundesebene diskutierte sog. Lieferkettengesetz zur Verbesserung des Menschenrechtsschutzes in globalen Produktionsprozessen wird dabei zu beachten sein.
In der Veranstaltung werden Wege zur Umsetzung dieser Vorgaben diskutiert, wobei sowohl die Forderungen der Zivilgesellschaft als auch die rechtliche Umsetzbarkeit beleuchtet werden. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Das Programm:
18:00 Uhr
Begrüßung Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung

18:05 Uhr
Kurze thematische Einführung Daniel Schönfelder, Rechtsanwalt und Hamburger Initiative Lieferkettengesetz (HILG)

18:10 Uhr
Nachhaltige Vergabe in Hamburg – Diskussion mit:

Christoph Engel, Rechtsanwalt im Vergaberecht, Schweizer Legal

Katja Karger, DGB-Vorsitzende Hamburg

Christine Prießner, Fachpromotorin für Fairen Handel in HH, Mobile Bildung e.V. und Hamburger Initiative Lieferkettengesetz (HILG)

Sarah Timmann, MdHB, Sprecherin für Verbraucherschutz der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft

Moderation: Daniel Schönfelder

18:50 Uhr
Diskussion mit dem online- Publikum

19:20 Uhr
Abschlussstatements: Zukunft der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung

19:30 Uhr
Ende der Veranstaltung

Organisatorische Hinweise:
Eine Anmeldung auf der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung ist  erforderlich, damit wir Ihnen die Zugangsdaten per Mail schicken können.
Alle angemeldeten Teilnehmer_innen erhalten am 8.2.2021 die Zugangsraten zu der online-Veranstaltung.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung nutzt für ihre politischen online-Dialoge die leistungsfähige Plattform Zoom. Hinweise zu Zoom und dem Datenschutz finden Sie hier.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Diese Veranstaltung wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Weitere Infos finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer