<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Faire Woche-Archiv - Fair Trade Stadt Hamburg</title>
	<atom:link href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/thema/faire-woche/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/thema/faire-woche/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Oct 2026 09:08:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>15 Jahre Fair Trade Stadt Hamburg – 15 Jahre Engagement für Fairen Handel in Hamburg</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/15-jahre-fair-trade-stadt-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 14:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=12415</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/15-jahre-fair-trade-stadt-hamburg/">15 Jahre Fair Trade Stadt Hamburg – 15 Jahre Engagement für Fairen Handel in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="meta-origin" data-coolorigin="https%3A%2F%2Fmbi00.hostsharing.net%2Fcool%2Fclipboard%3FWOPISrc%3Dhttps%253A%252F%252Fcloud.mobilebildung.org%252Findex.php%252Fapps%252Frichdocuments%252Fwopi%252Ffiles%252F995448_ocpfnfbpy5ej%26ServerId%3DBFD7B686%26ViewId%3D4%26Tag%3DA4DDDF217B2EA2B1">
<h1><span style="font-size: xx-large;"><b>15 Jahre Fair Trade Stadt Hamburg – 15 Jahre Engagement für Fairen Handel</b></span></h1>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit 2011 setzt sich die <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener">Fair Trade Stadt Hamburg</a> (FTS HH) erfolgreich dafür ein, Fairen Handel in Hamburg sichtbar zu machen. Was damals als Projektstelle begann, zeigt sich heute als vielfältiges Engagement, dass in vielen Bereichen unserer Stadt spürbar ist. Wo genau, dass wurde beim jährlichen Treffen der Steuerungsgruppe FTS HH im Rathaus, von der Fachpromotorin für Fairen Handel, Christine Prießner, vorgestellt.</p>
<p>Als Hafen- und Handelsstadt ist Hamburg auf besondere Weise mit der Welt verbunden. Was hier gehandelt, eingekauft und konsumiert wird, hat Auswirkungen auf Menschen und Umwelt rund um den Globus. Deshalb tragen wir auch eine besondere Verantwortung für faire und menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Menschenrechte und gerechte Lieferketten. Hier setzt die Fachstelle an und sensibilisiert durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit die Hamburger:innen für eben diese Themen, fördert so das Bewusstsein für Probleme des Welthandels und fördert damit den Fairen Handel. Sowohl bei der Hamburger Zivilgesellschaft, als auch bei Unternehmen oder im öffentlichen Sektor.</p>
<p>Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat<a href="https://www.einewelt-promotorinnen.de/promotorinnen/christine-priessner/" target="_blank" rel="noopener"> Christine Prießner</a>, die sich seit über zehn Jahren als<strong> Fachpromotorin für den Fairen Handel</strong> engagiert. Mit viel Herzblut, Ausdauer und Fachwissen bringt sie Menschen zusammen, schafft Verbindungen und gibt immer wieder wichtige Impulse. Sie macht sichtbar, dass Fairer Handel nicht nur eine Frage des Einkaufens ist, sondern etwas mit globaler Gerechtigkeit, Menschenwürde und unserer gemeinsamen Verantwortung zu tun hat. So ist in den vergangenen Jahren ein umfassendes Netzwerk entstanden und an vielen Orten in Hamburg wird ausprobiert, gestaltet und Verantwortung übernommen. Nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in den Hamburger Behörden, den Schulen und Unternehmen.</p>
<p>Ein schönes Beispiel wie Fairer Handel gelebt wird, hat das <a href="https://www.gymnasiumrotherbaum.de/aktuelles/#17062026" target="_blank" rel="noopener">Gymnasium Rotherbaum</a> vorgestellt. Gemäß Leitbild ist es für das Gymnasium nur konsequent, sich näher mit den Themen des Fairen Handels auseinanderzusetzen. Anhand von zahlreichen Maßnahmen wurde deutlich, wie Schüler*innen, Schulleitung, Mensa, Lehrer*innen und Elternschaft gleichermaßen an einem Strang ziehen und erfolgreich die Zertifizierung als Fairtrade-School erreicht haben und auch weiterhin daran festhalten wollen. Das Gymnasium Rotherbaum lädt alle Schulen in Hamburg ein, diesem Beispiel zu folgen. Sie stehen für weitere Fragen jederzeit zur Verfügung.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel das die beharrliche Arbeit der Fachpromotorin zeigt ist der seit 1.1.2025 gültige <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/finanzbehoerde/themen/einkauf-hamburg/nachhaltigkeit-im-einkauf/hamburger-leitfaden-nachhaltige-beschaffung-1012006" target="_blank" rel="noopener">Leitfaden für Nachhaltige Beschaffung</a> der Finanz- und Umweltbehörde. Dort wurden die Kriterien für fair gehandelte Produkte nochmal näher bestimmt und anhand einer Negativliste sind Produkte für den herkömmlichen Einkauf ausgeschlossen, die keine Fair Trade Zertifizierung haben, z.B. Kaffee, Orangensaft oder Rooibostee.</p>
<p><strong>15 Jahre Fair Trade Stadt Hamburg sind deshalb ein schöner Anlass, Danke zu sagen – und gleichzeitig nach vorne zu schauen.</strong> Danke an alle, die sich engagieren, kritisch nachfragen, neugierig sind und neue Wege ausprobieren, Veranstaltungen organisieren, um Menschen für das Thema zu sensibilisieren und immer wieder andere zum Mitmachen begeistern. Und trotzdem gibt es noch viel zu tun und vor allem mit Blick auf das abgeschwächte Lieferkettengesetz wird deutlich, dass die große Verantwortung des globalen Nordens noch nicht in allen Köpfen angekommen ist.</p>
<p>Der Titel Fair Trade Stadt ist kein Endpunkt. Er ist eine Einladung, weiterzumachen. Für ein Hamburg, das seine globale Verantwortung ernst nimmt. Für faire Arbeitsbedingungen und Menschenrechte entlang globaler Lieferketten. Und für eine Welt, in der Handel nicht auf Kosten anderer geht.</p>
<p><strong>Wir sagen herzlichen Glückwunsch und auf die nächsten 15 Jahre!</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/15-jahre-fair-trade-stadt-hamburg/">15 Jahre Fair Trade Stadt Hamburg – 15 Jahre Engagement für Fairen Handel in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Solidarisch schmeckt besser! &#8211; Kaffee-Produzent*innen aus Nicaragua und Kolumbien zu Gast in Hamburg</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-solidarisch-schmeckt-besser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 12:32:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=12357</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-solidarisch-schmeckt-besser/">Rückblick: Solidarisch schmeckt besser! &#8211; Kaffee-Produzent*innen aus Nicaragua und Kolumbien zu Gast in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><span style="font-size: 10pt;">Oben: (v.l.n.r.) Christoph, Edwin, Victor, Damaris, Luis, Christine, Marcos</span></p>
<h1><strong>Rückblick: Solidarisch schmeckt besser! &#8211; Kaffee-Produzent*innen aus Nicaragua und Kolumbien zu Gast in Hamburg</strong></h1>
<p>17. Sept. 2026. Am Ende waren sich die Besucher*innen wohl einig: Solidarisch gehandelter Kaffee schmeckt besser. Der Einblick in die Arbeit der Kaffee-Kooperativen <a href="https://www.coopguarseg.com/" target="_blank" rel="noopener">Guardabarranco</a>, <a href="https://cosatin.org/" target="_blank" rel="noopener">COSATIN</a> und <a href="https://www.ucamiraflor.org/" target="_blank" rel="noopener">UCA MiraFlor</a> aus Nicaragua als auch <a href="https://redecolsierra.org/en/borrador-automatico/" target="_blank" rel="noopener">Red Ecolsierra</a> aus Kolumbien hat viele Antworten geliefert und sehr deutlich gemacht, mit welcher Liebe zu Mensch und Natur gleichermaßen Kaffee angebaut werden kann. Für die Kaffeebäuer*innen ist der Besuch in den Ländern der ehemaligen Kolonialisten ein Highlight, denn nicht viele bekommen die Gelegenheit ihre kleine Finca zu verlassen. Umso wichtiger ist der Austausch und die Anerkennung ihrer Arbeit in Anbetracht der großen Herausforderungen durch die Klimakatastrophe und der zunehmenden, weltweiten Handelsunsicherheiten.</p>
<p>Zu Gast waren:</p>
<p>• <strong>Damaris Rodriguez</strong> und <strong>Luis Rodriguez Zeledón</strong> von der Kooperative <em>„Guardabarranco“</em> aus Nicaragua: Diese hat ca. 40 Mitglieder, einen Schwerpunkt auf die Gleichsetzung der Geschlechter und verlässt sich auf biologische Anbaumethoden, ist allerdings (nur) teilweise biozertifiziert, da die Zertifizierung nicht leicht zu stemmen ist.</p>
<p>• <strong>Victor Cordero</strong> von der Kooperative <em>„Red Ecolsierra“</em> aus Kolumbien: Red Ecolsierra hat 23 Basisgruppen, in denen die 330 Mitgliedsfamilien organisiert sind, die im Nationalpark Sierra Nevada de Santa Marta Kaffee produzieren.</p>
<p>• <strong>Edwin Gonzales Sabalverro</strong> vom Kooperativenverband <em>„UCA Miraflor“</em> aus Nicaragua: Miraflor ist ein Dachverband, der elf kleinere Kooperativen vereint, von denen acht auch Kaffee produzieren. Vier der elf Kooperativen sind reine Frauenkooperativen. Insgesamt sind knapp 400 Mitglieder in der Kooperative organisiert.</p>
<p>• <strong>Marcos Duarte</strong> von der Kooperative <em>„COSANTIN“</em> aus Nicaragua: Sein Vater war eines der Gründungsmitglieder der Kooperative und vermittelte ihm früh die zentralen Themen. COSANTIN hat über 320 Mitglieder und ist seit 25 Jahren Fair- und Öko-zertifiziert.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_12363" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12363" class="wp-image-12363" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4380-768x1024.jpeg" alt="" width="300" height="400" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4380-768x1024.jpeg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4380-225x300.jpeg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4380-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4380-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_4380-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-12363" class="wp-caption-text">Unsere Gäst*innen im Kölibri</p></div>
<p>Die Grundausrichtung des solidarischen und Fairen Handels ist der direkte Weg des Kaffees zu den Konsument*innen. Die Beiträge der Gäste untermauern diese Notwendigkeit für solidarischen Handel, denn nur so können die Kaffeebäuer*innen überleben und selbstbestimmt leben. Für sie ist die finanzielle Sicherheit der Kooperative mitunter ausschlaggebend, denn dadurch werden u.a. der Austausch von Fachwissen, die Instandhaltung von Infrastruktur und die allgemeine, gegenseitige Unterstützung oder gemeinschaftlich geführte Werkstätten, Läden oder Schulen umgesetzt.</p>
<p>Große Sorge bereitet die Klimakatastrophe. Ob Starkregen oder Dürreperioden, beide sind sehr gefährlich für die sensible Kaffeepflanze und für die Menschen vor Ort. Das Ökosystem leidet immer häufiger. Die Folgen sind bereits verheerend: es gibt immer weniger Kaffeekirschen am Strauch.</p>
<p>Lösungsansätze sind beispielsweise Sammelsysteme für Regenwasser auf Dächern, um für Dürreperioden Wasser speichern zu können. Ein Schwerpunkt ist auch die Sicherung des Grundwassers, das essentiell ist für gelungenen Kaffeeanbau. Es werden außerdem alternative Anbaumethoden wie diverse Fruchtfolgen und die Bewirtschaftung von unerschlossenen Bergseiten als auch Schattenzonen im sog. Waldanbau weiterentwickelt und ausgeweitet, um die Folgen der Klimakatastrophe besser abfedern zu können. Einen klaren Vorteil bringt der Bio-Anbau mit sich, da der Boden durch den Nichteinsatz von Pestiziden besonders fruchtbar bleibt.</p>
<p>Und nicht zu unterschätzen sind die Straßen vor Ort: Oft liegen die Fincas in bergigen Gebieten, wo Erdrutsche die Folge sind und Straßen unbefahrbar werden. Zumal noch oft die Kaffeesäcke mit Esel oder Motorrad zur nächsten Verladestation gebracht werden müssen.</p>
<p>Ein interessanter Gesprächspunkt war die Gleichstellung der Geschlechter in den Kooperativen. Als wichtige Indikatoren wurden von Damaris eine ausgewogene Geschlechterverteilung, gleiche Beteiligung bei Entscheidungsprozessen und demokratische Strukturen mit Frauen in Verwaltungspositionen genannt. Für eine allgemeine Chancengleichheit sei auch die Bildung der Kinder der Kleinbäuer*innen von großer Bedeutung und müsse somit unterstützt werden. Gemessen an diesen Kriterien gaben alle Vertreter*innen an, in ihren Kooperativen einen hohen Grad an Gleichstellung bereits erreicht zu haben. Dort wo noch Nachholbedarf besteht, sind entsprechende weitere Maßnahmen geplant. Ein Faktor, der Frauen klassischerweise davon abhält, sich vollständig in die Kaffeeproduktion einzubringen, ist, dass sie Hausarbeit und Kinderbetreuung übernehmen und ihnen somit schlicht die Zeit fehlt. In den Kooperativen sei es aber weitgehend normal geworden, dass Männer einen Teil der Hausarbeit übernehmen und die Frauen entlasten, damit sie auch die gleichen Möglichkeiten haben. Auch wenn es sich für uns vielleicht zu einfach anhört: Nach Bedarf werden beispielsweise für die Männer Kochkurse angeboten, um die Frauen tatsächlich zu entlasten. Es wurde betont, dass die Kaffeeproduktion ohne die Involvierung von Frauen nicht funktionieren kann und Luis brachte es in einem Satz sehr schön auf den Punkt: <em>„Der Anbau von Kaffee ohne Frauen ist wie ein Garten ohne Blumen!“</em></p>
<p>Nicht zuletzt wurde auch über den Generationenwechsel gesprochen, der immer präsenter wird und Handlung erfordert. Victor hebt hervor, dass die Bevölkerung in Lateinamerika, besonders im Kaffeeanbau, im Durchschnitt etwas älter ist, ca. zwischen 50-60 Jahren. Die jungen Menschen wandern tendenziell ab in die städtischen Gebiete. Es ist also umso wichtiger, die junge Generation mitzunehmen und zu begeistern, indem sie u.a. ihre Kompetenzen im Marketingbereich nutzen. Dort können sie eigene Ideen einbringen und moderne Skills passgenau einsetzen. Um besagten Generationswechsel aber gelingen zu lassen, sind weitere Projekte nötig, weswegen es bei UCA Miraflor ein Jugendnetzwerk gibt, von dem sich Edwin erhofft, dass es genug junge Leute erreicht, damit die Existenz der Kooperative(n) auch in Zukunft gesichert werden kann. Unser gemeinsames Ziel muss sein, ökologischen Landbau und handwerkliche Arbeit (wieder), besonders für Kaffee, attraktiv zu machen um weiterhin Kaffee genießen zu können. Das wird nur funktionieren, wenn wir Konsumt*innen bereit sein, dauerhaft höhere Preise für qualitativ hochwertigen Kaffee zu bezahlen.</p>
<p>Der Besuch war für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Vertreter*innen der Kooperativen konnten einen Einblick in die lokalen Handelsstrukturen gewinnen, neue Netzwerkpartner*innen treffen und Ideen für neue Röstungen abstimmen. Jetzt müssten wir, im Globalen Norden, allen voran in Deutschland „nur“ noch die Klimakatastrophe ernst nehmen und politische Taten folgen lassen.</p>
<p>Der Besuch wurde möglich gemacht durch die gemeinsame Arbeit von el rojito und der Fair Trade Stadt Hamburg als auch die Gelder der Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE). Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen und freuen uns schon auf die nächsten Besucher*innen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Text: Christine Prießner, Nikolaos Altinoglou</em></p>
<p><em>Foto Credits: Christine Prießner, Nikolaos Altinoglou</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-solidarisch-schmeckt-besser/">Rückblick: Solidarisch schmeckt besser! &#8211; Kaffee-Produzent*innen aus Nicaragua und Kolumbien zu Gast in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Dekolonialer Stadtrundgang</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-dekolonialer-stadtrundgang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=12340</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-dekolonialer-stadtrundgang/">Rückblick: Dekolonialer Stadtrundgang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1><strong><span style="font-size: 18pt;">Rückblick: Dekolonialer Stadtrundgang in der Hamburger Altstadt</span></strong></h1>
<p><img decoding="async" class="wp-image-12352 size-medium alignright" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_6-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_6-218x300.jpg 218w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_6-745x1024.jpg 745w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_6-768x1055.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_6-1118x1536.jpg 1118w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_6-1491x2048.jpg 1491w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_6-scaled.jpg 1864w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></p>
<p>Am Samstag dem 12.09.2026, zwischen 14 und 16 Uhr, fand der Dekoloniale Stadtrundgang in Kooperation mit <a href="https://www.dekolonialestadtfuehrung.de/produkt/dekoloniale-stadttour-hamburg-geschichte-neu-erzaehlt/?utm_medium=paidsearch&amp;utm_source=google&amp;utm_campaign=&amp;utm_term=&amp;utm_content=&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=20716790096&amp;gclid=CjwKCAjwvsvTBhBaEiwAmf-3niEWZAQiAHrAGvrvpoWh9z7IuWvLLM04-bVs_66HzRfludg0HHTvLRoC_bkQAvD_BwE" target="_blank" rel="noopener">Decolonial City Tours</a> (deSta) und der <a href="https://w3-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener">W3_</a> statt. Britney von deSta führte die Gruppe von ca. 20 Teilnehmenden durch die Speicherstadt und die Innenstadt und beleuchtete an verschiedenen Stationen die Kolonialgeschichte der Hansestadt. Begleitet wurde das Ganze von Leonie (W3_) und unserer neuen FöJ-Assistenz Niko.</p>
<p>Der Andrang für die Veranstaltung war groß, an die 80 Menschen hatten sich angemeldet, allerdings gab es nur 20 Plätze zu vergeben. Dass nicht alle teilnehmen konnten ist natürlich schade, trotzdem freut uns dieses große Interesse für das Thema in Hamburg.</p>
<p>Als sich alle beim Treffpunkt bei der Kornhausbrücke am Zollkanal eingefunden hatten, gab es zum Einstieg eine Vorstellungsrunde und eine kurze Brainstorming-Einheit zum Oberbegriff „Kolonialismus“, wo die Gedanken schon einmal ins Rollen gebracht wurden. Beim Treffpunkt und dem ersten Stopp auf einer Aussichtsplattform auf der anderen Seite des Kanals, von der aus man einen guten Blick auf die Speicherstadt hatte, thematisierte Britney die sog. Berliner Afrikakonferenz von 1884, welche die Grundlage für die Aufteilung des Afrikanischen Kontinents schaffte. Die Speicherstadt wurde zeitgleich geplant und erbaut, um einen Umschlagplatz und Lagerraum für Kolonialwaren wie Kaffee, Kakao und Zucker zu schaffen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><img decoding="async" class="wp-image-12353 size-medium alignleft" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_12a-226x300.png" alt="" width="226" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_12a-226x300.png 226w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_12a-771x1024.png 771w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_12a-768x1020.png 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_12a-1157x1536.png 1157w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_12a-1542x2048.png 1542w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Foto_deSta_12a.png 1928w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<p>Der Stadtrundgang führte uns noch am Chilehaus, an einer ehemaligen Polizeiwache und am Afrikahaus vorbei und endete bei der Handelskammer. An jedem dieser Orte erfuhren wir in Kurzvorträgen u.a. welche Rolle bestimmte Handelsunternehmen wie z.B. C. Woermann in Hamburgs Kolonialzeit spielten, wie wichtig Salpeterminen für die Versorgung der sogenannten &#8222;Schutztruppen&#8220; (ein Euphemismus für die deutschen Militäreinheiten in Afrika) mit Schießpulver waren, die dann wiederum Widerstände in den Kolonien gewaltsam niederschlugen und schließlich den Genozid an den Herero und Nama verübten. Thematisiert wurde außerdem, mit welchen Mitteln die Ausbeutung auf politischer, wirtschaftlicher und psychologischer Ebene legitimiert wurde, wobei Rassentheorien und Euphemismen zum Einsatz kamen. Regelmäßig schaffte Britney auch Bezüge zur Gegenwart. Sie verwies auf die Verantwortung, die viele Handelsfamilien und -Unternehmen noch immer tragen, aber häufig nicht übernehmen wollen und erinnerte die Teilnehmenden daran, dass rassistische Vorstellungen und Ideale aus vielen Köpfen noch immer nicht verschwunden sind und sich beispielsweise bei der Polizei in Form von racial profiling noch heutzutage wiederfinden lässt.</p>
<p>Sowohl inhaltlich als auch von der Präsentation und der Route her fand der Rundgang bei den Teilnehmenden großen Anklang: die Gruppe stellte zahlreiche Nachfragen, für die regelmäßig Raum gelassen wurde, zeigte aufrichtiges Interesse und am Ende der Tour kamen von den Teilnehmenden durchweg positive Rückmeldungen.</p>
<p>Wir bedanken uns sehr herzlich bei Decolonial City Tours (deSta) und der W3_, die diese Veranstaltung in einer wirklich tollen Kooperation erst möglich gemacht haben und außerdem bei allen Teilnehmenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Text: Nikolaos Altinoglou</em></p>
<p><em>Foto Credits: Nikolaos Altinoglou</em></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-dekolonialer-stadtrundgang/">Rückblick: Dekolonialer Stadtrundgang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Faire Woche 2026</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/faire-woche/faire-woche-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 14:10:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?page_id=12085</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/faire-woche/faire-woche-2026/">Faire Woche 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div style="--wpb-column-gap: 20px" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_column-gap-20 wpb_column-gap"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-8"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1>Faire Woche 2026: Fair handeln &#8211; Vielfalt erleben!</h1>
<p>Unter diesem Motto findet die Faire Woche vom <strong>11. bis 25. September 2026</strong> in Hamburg statt. In diesen zwei Wochen rücken wir die vielen Facetten von Vielfalt im Fairen Handel in den Mittelpunkt – mit einem besonderen Fokus auf junge Menschen. Was bedeutet es heute, Vielfalt zu leben? Welche Herausforderungen bringt das mit sich – und wie kann der Faire Handel dabei unterstützen, Vielfalt auch in Zukunft zu sichern und zu stärken?</p>
<p><strong>Der Programmkalender für 2026 ist online!</strong></p>
<p>Von Tauschbörsen, dekolonialen Stadtrundgängen und Modenschauen über faire Frühstücke bis hin zu spannenden Panel-Talks mit Kaffeeproduzent*innen und zu vielen weiteren Themen &#8211; es erwarten euch 2 Wochen voller Veranstaltungen, die für alle etwas bereithalten. Wir freuen uns über die vielen verschiedenen Ideen aller teilnehmenden Organisationen und können es schon jetzt kaum erwarten.</p>
<p>Zudem trägt die Fair Trade Stadt Hamburg selbst auch in diesem Jahr mit mehreren eigenen Veranstaltungen zum Programm der Fairen Woche bei. Weitere Infos folgen in Kürze!</p>
<p>Weitere Informationen und Hintergründe zum Thema der Fairen Woche findet ihr auf der Website des <a href="https://www.forum-fairer-handel.de/mitmachen/faire-woche" target="_blank" rel="noopener">Forum Fairer Handel</a>.</p>
<p>Unsere Veranstaltungen zur Fairen Woche 2025 gibt es <a href="http://www.youtube.com/@fair.hamburg" target="_blank" rel="noopener">auf unserem YouTube-Kanal</a> oder <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/faire-woche/faire-woche-2025/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> auch noch mal zum Nachschauen!</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-4"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div  class="wpb_single_image wpb_content_element vc_align_left">
		
		<figure class="wpb_wrapper vc_figure">
			<div class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="922" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-1024x922.jpg" class="vc_single_image-img attachment-large" alt="" title="Logo_FW2026_Rot_RGB" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-1024x922.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-300x270.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-768x691.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-1536x1383.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-2048x1843.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-500x450.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Logo_FW2026_Rot_RGB-1320x1188.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"  data-dt-location="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/faire-woche/faire-woche-2026/logo_fw2026_rot_rgb/" /></div>
		</figure>
	</div>
</div></div></div></div><div data-vc-full-width="true" data-vc-full-width-temp="true" data-vc-full-width-init="false" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1691487745892 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-8"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2><span style="color: #ffffff; font-size: 24pt;">Programm</span></h2>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_raw_code wpb_raw_html wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="stec-6ad7531bc3f07" class="stec-instance"></div>
        <script type="text/javascript">
            (function() {

                const instance = {"id":"stec-6ad7531bc3f07","filter__organizer":"atom_default","filter__location":"atom_default","filter__guest":"atom_default","filter__category":"atom_default","filter__calendar":318,"filter__min_date":"2026-10-20T00:00","filter__max_date":"2028-10-20T23:59","filter__minmax_intersect":"atom_default","filter__start_date":"","filter__featured":"atom_default","filter__read_permission":"atom_default","filter__author":"atom_default","filter__events":"atom_default","builder__submit_form_cal":"atom_default","calendar__dow":1,"calendar__show_tz_offset":true,"calendar__use_user_timezone":false,"calendar__date_format":"stec_dmy","calendar__time_format":"stec_24","calendar__top_enabled":false,"calendar__top_today_button":true,"calendar__top_nav_buttons":true,"calendar__top_datepicker_menu":false,"calendar__top_search_menu":true,"calendar__top_filters_menu":1,"calendar__top_layouts_menu":true,"calendar__top_inline_categories":false,"calendar__top_inline_categories_mode":"multi","calendar__top_categories_start_inactive":"atom_default","calendar__top_print_button":false,"calendar__top_labels":true,"calendar__top_single_line":false,"calendar__layouts":"agenda","calendar__layout":"agenda","calendar__open_events_in":"modal","calendar__links_target":"_self","calendar__ep_rsvp_button":false,"calendar__ep_tickets_button":true,"calendar__ep_toggle_button":true,"calendar__ep_short_desc":true,"layouts__agenda_list_more_button":"atom_default","layouts__agenda_list_next_button":true,"layouts__agenda_list_reverse_order":false,"layouts__agenda_list_unbound":true,"layouts__agenda_list_months_ahead":"atom_default","layouts__agenda_list":true,"layouts__agenda_list_limit":100,"layouts__agenda_slider":false,"layouts__grid_image_auto_height":"atom_default","layouts__grid_gutter":10,"layouts__grid_columns":3,"layouts__grid_breakpoint":300,"layouts__grid_limit":12,"layouts__grid_more_button":"atom_default","layouts__grid_next_button":true,"layouts__grid_months_ahead":"atom_default","layouts__grid_unbound":true,"layouts__grid_reverse_order":false,"layouts__boxgrid_hide_end":true,"layouts__boxgrid_gutter":0,"layouts__boxgrid_columns":3,"layouts__boxgrid_limit":3,"layouts__boxgrid_breakpoint":300,"layouts__boxgrid_more_button":"atom_default","layouts__boxgrid_next_button":true,"layouts__boxgrid_months_ahead":"atom_default","layouts__boxgrid_unbound":true,"layouts__boxgrid_reverse_order":false,"layouts__month_list_limit":3,"layouts__month_list":false,"layouts__month_week_image_auto_height":"atom_default","layouts__month_week_force_title":false,"layouts__month_week_es_form_on_top":"atom_default","layouts__month_week_style":"fixed","layouts__month_week_quick_open":true,"layouts__month_week_tooltip":true,"layouts__month_week_counter":true,"layouts__month_week_short_desc":true,"layouts__month_week_cell_image":false,"layouts__map_list":true,"layouts__map_allow_proximity":true,"layouts__map_proximity_ranges":"1,5,10,25","layouts__map_zoom":10,"layouts__map_coords":"51.477928,-0.001545","layouts__day_layout":"switch","map__type":"osm","map__gmap_api_key":"","attendance__require_login":false,"comments__type":"internal","reminders__enabled":true,"reminders__require_login":false,"forecast__ow_api":"atom_default","forecast__units":"metric","dashboard__in_calendar":true,"misc__address_order":"atom_default","misc__min_allowed_year":"atom_default","misc__max_allowed_year":"atom_default","misc__tiny_mce_enabled":"atom_default","misc__tiny_mce_api_key":"atom_default","misc__events_per_request":100,"misc__noanim":"atom_default","calendar__ep_keep_thumbnail":false,"calendar__scroll_to_event":true,"calendar__thumbnail_source":"event","calendar__hide_emails":false,"layouts__grid_counter":true,"forecast__ow_api_ver":3,"reminders__require_tos":true,"comments__fb_app_id":"","attendance__require_tos":true,"attendance__require_phone":false,"attendance__show_persons_field":true,"captcha__enabled":false,"captcha__captcha_key":"","builder__event_template_id":11896,"builder__submit_form_id":"","submit_form__enabled":true,"submit_form__submit_modal":true,"dashboard__can_import":"administrator","dashboard__wpmedia":false,"misc__events_prefetch":false,"misc__tiny_mce_src":"","misc__upload_images":false,"misc__font_awesome":true,"misc__ai_enabled":false,"misc__ajax_nonce":false};

                if (typeof window.stecInstances === 'undefined') {
                    window.stecInstances = [];
                }

                window.stecInstances.push(instance);

            })();
        </script>

            <script>
                console.warn('STEC: Shortcode not detected, scripts loaded in the footer');
            </script>
            

		</div>
	</div>
</div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-4"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="vc_row-full-width vc_clearfix"></div><div style="--wpb-column-gap: 10px" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_column-gap-10 wpb_column-gap"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2>Für Veranstalter:innen</h2>
<h3>Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit</h3>
<p>In unserem digitalen Kalender bewerben wir alle Events, die wir bis zur <strong>Frist am 09.08.2026</strong> erhalten haben. Ebenso können alle Interessierten <a href="https://www.faire-woche.de/materialien">hier</a> Materialen downloaden. Ihr könnt eure Veranstaltungen auch im Onlinekalender der Fairen Woche eintragen und anschließend viele Werbemittel kostenfrei bestellen. Mehr Infos findet ihr <a href="https://www.faire-woche.de/kalender/kalender">hier</a>.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div style="--wpb-column-gap: 10px" class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_column-gap-10 wpb_column-gap"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3><strong>Finanzielle Unterstützer:innen</strong></h3>

		</div>
	</div>
<style type="text/css" data-type="the7_shortcodes-inline-css">.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 figure,
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 .rollover,
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 img,
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 .gallery-rollover {
  border-radius: 0px;
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.enable-bg-rollover .gallery-rollover {
  background: -webkit-linear-gradient();
  background: linear-gradient();
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.enable-bg-rollover.hover-scale figure .rollover:after {
  background: -webkit-linear-gradient();
  background: linear-gradient();
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 .gallery-zoom-ico {
  width: 44px;
  height: 44px;
  line-height: 44px;
  border-radius: 100px;
  margin: -22px 0 0 -22px;
  border-width: 0px;
  color: #ffffff;
}
.dt-icon-bg-on.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 .gallery-zoom-ico {
  background: rgba(255,255,255,0.3);
  box-shadow: none;
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 .gallery-zoom-ico:before,
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 .gallery-zoom-ico span {
  font-size: 32px;
  line-height: 44px;
  color: #ffffff;
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575:not(.resize-by-browser-width) .dt-css-grid {
  grid-row-gap: 40px;
  grid-column-gap: 40px;
  grid-template-columns: repeat(auto-fill,minmax(,1fr));
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575:not(.resize-by-browser-width) .dt-css-grid .double-width {
  grid-column: span 2;
}
.cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575:not(.resize-by-browser-width) .dt-css-grid,
.no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575:not(.resize-by-browser-width) .dt-css-grid {
  display: flex;
  flex-flow: row wrap;
  margin: -20px;
}
.cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575:not(.resize-by-browser-width) .dt-css-grid .wf-cell,
.no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575:not(.resize-by-browser-width) .dt-css-grid .wf-cell {
  flex: 1 0 ;
  max-width: 100%;
  padding: 20px;
  box-sizing: border-box;
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid {
  grid-template-columns: repeat(6,1fr);
  grid-template-rows: auto;
  grid-column-gap: 40px;
  grid-row-gap: 40px;
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .double-width {
  grid-column: span 2;
}
.cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid {
  margin: -20px;
}
.cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell {
  width: 16.666666666667%;
  padding: 20px;
}
.cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell.double-width {
  width: calc(16.666666666667%) * 2;
}
.gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width:not(.centered-layout-list):not(.content-bg-on) .dt-css-grid {
  grid-row-gap: 40px - ;
}
@media screen and (max-width: 1199px) {
  .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid {
    grid-template-columns: repeat(4,1fr);
  }
  .cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell,
  .no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell {
    width: 25%;
  }
  .cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell.double-width,
  .no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell.double-width {
    width: calc(25%)*2;
  }
}
@media screen and (max-width: 991px) {
  .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid {
    grid-template-columns: repeat(3,1fr);
  }
  .cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell,
  .no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell {
    width: 33.333333333333%;
  }
  .cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell.double-width,
  .no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell.double-width {
    width: calc(33.333333333333%)*2;
  }
}
@media screen and (max-width: 767px) {
  .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid {
    grid-template-columns: repeat(2,1fr);
  }
  .cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell,
  .no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell {
    width: 50%;
  }
  .cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell.double-width,
  .no-cssgridlegacy.no-cssgrid .gallery-shortcode.gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575.resize-by-browser-width .dt-css-grid .wf-cell.double-width {
    width: calc(50%)*2;
  }
}</style><div class="gallery-shortcode dt-gallery-container gallery-masonry-shortcode-id-2cd48a254aa822b7a87057f8b4781575 mode-masonry jquery-filter dt-icon-bg-off quick-scale-img enable-bg-rollover resize-by-browser-width  hover-fade loading-effect-none description-on-hover" data-padding="20px" data-cur-page="1" data-post-limit="-1" data-pagination-mode="none" data-desktop-columns-num="6" data-v-tablet-columns-num="3" data-h-tablet-columns-num="4" data-phone-columns-num="2" data-width="0px" data-columns="0"><div class="iso-container" ><div class="wf-cell iso-item" data-post-id="5717" data-date="2022-01-31T22:14:40+01:00" data-name="logo_eineweltpromoterinnen"><figure class="post visible"><a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/01/logo_eineweltpromoterinnen.png" class="rollover dt-pswp-item layzr-bg" data-large_image_width="422" data-large_image_height="165" data-dt-img-description="" title="logo_eineweltpromoterinnen"><img decoding="async" class="preload-me iso-lazy-load aspect" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D&#39;http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg&#39;%20viewBox%3D&#39;0%200%20364%20142&#39;%2F%3E" data-src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/01/logo_eineweltpromoterinnen-364x142.png" data-srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/01/logo_eineweltpromoterinnen-364x142.png 364w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/01/logo_eineweltpromoterinnen.png 422w" loading="eager" style="--ratio: 364 / 142" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px" alt="" width="364" height="142"  /><span class="gallery-rollover"><span class="gallery-zoom-ico icomoon-the7-font-the7-zoom-06"><span></span></span></span></a></figure></div><div class="wf-cell iso-item" data-post-id="10423" data-date="2025-01-08T16:29:57+01:00" data-name="Nue_RGB_Logo_Blau"><figure class="post visible"><a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Nue_RGB_Logo_Blau.jpg" class="rollover dt-pswp-item layzr-bg" data-large_image_width="489" data-large_image_height="162" data-dt-img-description="" title="Nue_RGB_Logo_Blau"><img decoding="async" class="preload-me iso-lazy-load aspect" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D&#39;http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg&#39;%20viewBox%3D&#39;0%200%20364%20121&#39;%2F%3E" data-src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Nue_RGB_Logo_Blau-364x121.jpg" data-srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Nue_RGB_Logo_Blau-364x121.jpg 364w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Nue_RGB_Logo_Blau-485x161.jpg 485w" loading="eager" style="--ratio: 364 / 121" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px" alt="" width="364" height="121"  /><span class="gallery-rollover"><span class="gallery-zoom-ico icomoon-the7-font-the7-zoom-06"><span></span></span></span></a></figure></div></div><!-- iso-container|iso-grid --></div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div><section class="vc_section vc_section-o-content-top vc_section-flex"></section>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/faire-woche/faire-woche-2026/">Faire Woche 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Aus den Augen, aus dem Sinn? Hamburgs E-Müll in Westafrika</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-aus-den-augen-aus-dem-sinn-hamburgs-e-muell-in-westafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 17:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=12072</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-aus-den-augen-aus-dem-sinn-hamburgs-e-muell-in-westafrika/">Rückblick: Aus den Augen, aus dem Sinn? Hamburgs E-Müll in Westafrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span></strong><b>Aus den Augen, aus dem Sinn? Hamburgs E-Müll in Westafrika</b></span></h1>
<div id="attachment_12077" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12077" class="wp-image-12077 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-300x212.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-1024x724.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-768x543.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-1536x1086.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-2048x1448.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-500x353.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild1-1320x933.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-12077" class="wp-caption-text">Fotos: Hannimari Jokinen</p></div>
<p>Im April jährte sich die Hamburger AktionsKonferenz (AktiKo) zum bereits fünften Mal. Auch die Fair Trade Stadt Hamburg beteiligte sich erneut mit einem Workshop am Programm. Unter dem Thema <em>Aus den Augen, aus dem Sinn? Hamburgs E-Müll in Westafrika</em> luden wir dafür am 18. April in die Räume des Gymnasium Lerchenfeld ein.</p>
<p>Als Referentin hatten wir dafür <strong>Hannimari Jokinen</strong> gewinnen können. Als bildende Künstlerin, Kuratorin, Autorin und langjähriges Mitglied des Arbeitskreises Hamburg Postkolonial hat sie die Spur von Elektroschrott von Hamburg nach Accra/Ghana verfolgt, wo Jugendliche importierten Computerschrott verbrennen, um ihren Lebensunterhalt mit der Müllverwertung zu bestreiten. An der Universität in Kumasi führte sie zudem mit Studierenden einen Workshop zu der Frage durch, welche Folgen unser westlicher Konsumismus vor Ort haben, woraus das Community-Art-Projekt AWAY IS A PLACE entstand.</p>
<p>Zur Einführung in das Thema des Workshops berichtete Hanni von ihrer Recherche zu deutschem E-Müll, die sie vom Hamburger Hafengebiet und den Schrotthändlern in der Billstraße bis nach Ghana führte. Bis heute werden jährlich tonnenweise nicht funktionierende elektrische Altgeräte sowie alte Fahrzeuge aus Deutschland illegal in Länder Afrikas und Asiens exportiert, wo sie auf riesigen Mülldeponien wie dem Gelände Agbogbloshie im Stadtteil Old Fadama der ghanaischen Hauptstadt Accra landen.</p>
<div id="attachment_12076" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12076" class="wp-image-12076 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-300x212.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-1024x724.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-768x543.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-1536x1086.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-2048x1448.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-500x353.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild2-1320x933.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-12076" class="wp-caption-text">Fotos: Hannimari Jokinen</p></div>
<p>Dort zerlegen und verbrennen vor allem Kinder und Jugendliche die Geräte, um an das innenliegende Metall zu gelangen, welches sie für ein paar Euro verkaufen und somit einen Teil zum Familieneinkommen beitragen können. Die dabei austretenden hochgiftigen Chemikalien landen in den Lungen der Kinder und Bewohner:innen rund um die Deponie wie auch in den Böden, von wo aus sie direkt ins Meer fließen und dort für massenhaftes Fischsterben sorgen. Alte Fahrzeuge, die in Deutschland schon lange keine Hauptuntersuchung des TÜV mehr bestehen würden, landen zudem auf den Straßen sämtlicher Städte Westafrikas, wo sie regelmäßig in voller Fahrt auseinanderfallen und schwere bis tödliche Unfälle verursachen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_12074" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12074" class="wp-image-12074 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-300x212.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-1024x724.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-768x543.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-1536x1086.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-2048x1448.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-500x353.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild4-1320x933.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-12074" class="wp-caption-text">Fotos: Hannimari Jokinen</p></div>
<p>Seit Bekanntwerden der Zustände in Agbogbloshie laufen zudem seit Jahren groß angelegte Umsiedlungskampagnen. Die überwiegend muslimischen Bewohner:innen von Old Fadama sollen an den Stadtrand gedrängt werden. Dort befinden sich allerdings weder Märkte für den Wertstoffhandel noch andere Einkommensquellen, was die Lebensumstände der betroffenen Familien weiter verschlechtern würde und ihnen zudem das konstitutionell festgeschriebene Recht auf die freie Wahl ihres Wohnsitzes verwehrt. Doch örtliche NGOs, die Selbstverwaltung der Community in Old Fadama sowie Projekte wie AWAY IS A PLACE bezeugen auch das Empowerment und die Entschlossenheit der Bevölkerung, sich gegen die Vielfachdiskriminierung zur Wehr zu setzen.</p>
<div id="attachment_12075" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12075" class="wp-image-12075 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-300x212.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-1024x724.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-768x543.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-1536x1086.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-2048x1448.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-500x353.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Workshopbild5-1320x933.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-12075" class="wp-caption-text">Fotos: Hannimari Jokinen</p></div>
<p>Ihre Berichte untermauerte Hanni mit zahlreichen Fotos, die sie von ihren Recherchen und Projekten mitgebracht hatte, sowie mit zwei beeindruckenden Asafo-Flaggen, die sie auf ihrer Reise in Ghana hatte anfertigen lassen. Davon ausgehend konnten die Teilnehmenden des Workshops miteinander ins Gespräch kommen. Wir diskutierten dabei u.a. die Wegwerfgesellschaft und den Massenkonsum im sogenannten Globalen Norden, die Zweischneidigkeit von Reparatur und Nachnutzung alter Geräte, wenn sie im sogenannten Globalen Süden landen, die gesundheitlichen und Umwelt-Auswirkungen von illegal exportiertem Elektroschrott, die komplexen Beweggründe der Händler:innen in der Hamburger Billstraße und konkrete Handlungsoptionen, um das Thema Recycling und korrekte Entsorgung von E-Schrott besser in politischen Entscheidungsgremien zu platzieren. Gemeinsam kamen wir außerdem zu dem Schluss, dass vor allem auch an weiterhin festsitzenden, rassistischen Narrativen über Ordnung und Hygiene gerüttelt werden muss. Die Vorstellung von einem Globalen Norden, der sauber sei und sich um seine Umwelt kümmere, während Menschen im Globalen Süden vielerorts im Dreck lebten und ihr Umfeld vermüllen würden, wird schließlich durch den Fakt gebrochen, dass es sich dabei in vielen Fällen genau um den Kleider-, Plastik- sowie Elektromüll handelt, den der Globale Norden legal wie auch illegal exportiert und damit zum Problem anderer macht. Höchste Zeit also, den aus den Augen geschafften Schrott der reichen Industrienationen wieder in den Sinn ihrer Menschen zu rücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diese Veranstaltung der Reihe Hamburg. handelt. dekolonial? wurde</strong> <strong>ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung von Brot für die Welt, des Katholischen Fonds‘, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-aus-den-augen-aus-dem-sinn-hamburgs-e-muell-in-westafrika/">Rückblick: Aus den Augen, aus dem Sinn? Hamburgs E-Müll in Westafrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-radical-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 11:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11920</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-radical-transformation/">Rückblick: Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span></strong><b>Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</b></span></h1>
<div id="attachment_11921" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11921" class="wp-image-11921 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-225x300.jpeg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-225x300.jpeg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-768x1024.jpeg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-500x667.jpeg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-1320x1760.jpeg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11921" class="wp-caption-text">Lisa Jaspers im eeden. Foto: Sophie Knauerhase</p></div>
<p>Am 27. Februar 2026 durften wir in Kooperation mit der Fair-Handels-Beratung Nord zu einem ganz besonderen Abend in den Räumen des eeden Hamburg einladen. Anlass war der Auftakt der Weltladen-Regionalkonferenz, die die FHB Nord jährlich ausrichtet und die den Teilnehmenden aus vielen verschiedenen Weltläden Norddeutschlands die Möglichkeit bietet, sich zu aktuellen Entwicklungen und Debatten im Bereich des Fairen Handels und allgemein der Nachhaltigkeit weiterzubilden und sich mit anderen Aktiven zu vernetzen.</p>
<p>Um den Konferenzteilnehmenden in diesem Jahr einen passenden und gleichzeitig mal etwas anderen Einstieg zu bieten, haben die FHB Nord und die Fair Trade Stadt Hamburg ihre Kräfte gebündelt und Autorin, Aktivistin und Sozialunternehmerin Lisa Jaspers eingeladen, um eine Keynote mit Lesung zur transformativen Kraft von Gefühlen zu halten. Die Veranstaltung <em>Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</em> richtete sich neben den Konferenzteilnehmenden auch an die allgemeine Öffentlichkeit im Rahmen des Projekts <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/dekolonial/" target="_blank" rel="noopener">Hamburg. handelt. dekolonial?</a> und stieß auf so großes Interesse, dass bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung alle verfügbaren Plätze ausgebucht waren. Insgesamt konnten wir somit an diesem Abend knapp 70 Interessierte im Publikum begrüßen.</p>
<p>Gleich zu Beginn ihres Impulses betonte Lisa Jaspers, dass heute nicht nur der Geist der Anwesenden eingeladen sei, um einem Vortrag zuzuhören, sondern auch explizit ihre Körper eingeladen sein sollen, im Raum anzukommen. Üblicherweise würden wir in der heutigen westlich geprägten Welt in öffentlichen Räumen permanent in einem Zustand der Unruhe verharren und unsere Umgebung und die Menschen darin meist ganz unbewusst auf Gefahren abscannen. In diesem Zustand hätten wir allerdings kaum die Möglichkeit, Gefühle und Reaktionen auf äußere Eindrücke zuzulassen und zu verstehen. Um diesen Zustand zu überwinden und unsere Körper „produktiv in den Raum zu holen“, startete die Keynote also mit einer Übung, mit deren Hilfe die Gäst:innen sich ihrer eigenen Position im Raum bewusst werden und ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe erreichen konnten.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_11922" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11922" class="wp-image-11922 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-200x300.jpg 200w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-683x1024.jpg 683w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-768x1152.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-400x600.jpg 400w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-1024x1536.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-1365x2048.jpg 1365w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-500x750.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-1320x1980.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-11922" class="wp-caption-text">Foto: Sophie Knauerhase</p></div>
<p>Im Anschluss ließ Lisa Jaspers das Publikum am Entstehungsprozess ihres Buchs <a href="https://www.ullstein.de/werke/radical-transformation/hardcover/9783550204081" target="_blank" rel="noopener">Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</a> teilhaben, das sie im vergangenen Jahr gemeinsam mit Naomi Ryland und Soraida Velazquez Reve veröffentlicht hat. So hätten sich die drei Autorinnen, die stets der Drang nach der „Verbesserung“ der Welt angetrieben habe, mit der radikalen Frage beschäftigt, ob statt immer mehr Wissensanhäufung nicht vielleicht mehr Gefühle letztendlich zur nötigen gesellschaftlichen Veränderung führen könnten. Die Verbindung zwischen persönlichen Erfahrungen und politischer Analyse mündete schließlich in der Erkenntnis, dass es neue Werkzeuge braucht, um ein alternatives System zu bauen – denn die bisherigen Werkzeuge seien nicht dafür geeignet, dasselbe System wieder einzureißen, aus dem sie entstanden waren. Diese Schlussfolgerung liegt auch den Debatten um koloniale Kontinuitäten und dekoloniale Perspektiven zugrunde, die dem westlichen System in dem Zusammenhang vorwerfen, mit der künstlichen Spaltung zwischen Körper und Geist eine fortschrittliche Rationalität vorzutäuschen, durch die sich bis heute (neo)koloniale Gewalt und asymmetrische globale Machtverhältnisse rechtfertigen lassen. Durch die für sich beanspruchte Vernunft und Aufgeklärtheit kann der Globale Norden ein zu seinen Gunsten geschaffenes System als natürlich und letztlich alternativlos darstellen, welches dadurch auch keinen Raum für grundlegenden Wandel bereithält.</p>
<div id="attachment_11923" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11923" class="wp-image-11923 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-225x300.jpeg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-225x300.jpeg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-768x1024.jpeg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-500x667.jpeg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-1320x1760.jpeg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11923" class="wp-caption-text">Foto: Sophie Knauerhase</p></div>
<p>Gleichzeitig sind Lisa Jaspers und ihre Co-Autorinnen überzeugt, dass wir die Werkzeuge, mit denen wir ein besseres System des Zusammenlebens bauen könnten, bereits kennen: das Fühlen, das Spüren und schließlich das Verbinden. Diese sollen es dem Nervensystem ermöglichen, den permanenten Stresszustand zu verlassen und einen Flow zu erreichen, in dem Neues entstehen kann. Während das Spüren für ein Gefühl der Sicherheit in fremden Räumen und das Fühlen für die Reflexion der Vergangenheit und neue Perspektiven in der Gegenwart nötig seien, sehen sie die soziale Verbindung mit anderen Menschen als so lebensnotwendig an wie die Luft, die wir atmen. In dem Zusammenhang schlägt Lisa Jaspers auch das Verständnis des Menschen als homo interconnecticus vor, um die Logiken westlich geprägter (Schein-)Rationalität und damit auch die kolonialen Kontinuitäten unserer Zeit durchbrechen zu können.</p>
<p>Perspektivisch schloss Lisa Jaspers die Keynote mit der Erkenntnis, dass Aktive, die sich für systemische Veränderungen stark machen, in Zukunft vor allem Räume brauchen werden, in denen sie Kraft schöpfen können und Verbindung finden. Gemeinsam könne man sich am besten den gegenwärtigen Krisen und gesellschaftlichen Umbrüchen stellen und neue Wege beschreiten. Im Anschluss waren alle Anwesenden eingeladen, sich noch etwas miteinander auszutauschen und auch ihre Gefühle mit anderen zu teilen, die beim Zuhören in ihnen aufgekommen sind. So ließen wir einen achtsamen und sehr aufschlussreichen Abend langsam ausklingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diese Veranstaltung der Reihe Hamburg. handelt. dekolonial? wurde</strong> <strong>ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Katholischen Fonds‘, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-radical-transformation/">Rückblick: Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-fairplay-im-fanshop-fc-st-pauli-und-der-hsv-legen-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 15:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11907</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-fairplay-im-fanshop-fc-st-pauli-und-der-hsv-legen-vor/">Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</strong></span></h1>
<p>Am 16. Dezember 2025 durften wir nach ersten kleineren Events endlich zur offiziellen Auftaktveranstaltung unseres neuen Sport-Projekts <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/hamburg-spielt-fair/" target="_blank" rel="noopener">„Hamburg spielt Fair!“</a> einladen. In der Online-Diskussion „Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor“, die in Kooperation mit der bundesweiten Kampagne <a href="https://sporthandeltfair.com/" target="_blank" rel="noopener">„Sport handelt fair“</a> stattfand, setzten wir uns mit dem Stellenwert des Fairen Handels in den Fanshops der deutschen Herrenfußball-Bundesligavereine auseinander und beleuchteten sowohl bisherige Erfolge als auch weitere Ziele und Handlungsmöglichkeiten der Clubs auf dem Weg zu mehr Fairness auch abseits des Spielfelds.</p>
<p>Da die Vorweihnachtszeit für viele Menschen von Hektik und Last-Minute-Erledigungen geprägt ist und wir zudem die Reichweite des Themas ausschöpfen wollten, fand die Veranstaltung online statt. Dabei durften wir rund 40 Gäst:innen im Publikum und unsere 4 Expert:innen auf dem virtuellen Podium begrüßen:</p>
<p><strong>Catharina Fricke</strong> als Bereichsleitung Merchandising beim <strong>FC St. Pauli</strong>,</p>
<p><strong>Sascha Steinbrück</strong> als Head of Merchandising beim <strong>HSV</strong>,</p>
<p><strong>Lara Schröder</strong> als Referentin für Nachhaltigkeit bei <strong>cum ratione</strong> und Herausgeberin einer vielbeachteten Studie, die 2025 in dritter Auflage die Fanshops der Bundesliga-Profis unter die Lupe nimmt,</p>
<p>und in Rolle der Moderation <strong>Anton Klischewski, </strong>der sich bei <strong>„Sport handelt fair“ </strong>engagiert und Referent für Sport und Fairen Handel beim <strong>Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin</strong> sowie Vorstand und Koordinator für Nachhaltigkeit und Engagement beim <strong>FC Internationale </strong><strong>ist</strong><strong>.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_11908" style="width: 257px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11908" class="wp-image-11908 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-1-fertig-247x300.png" alt="" width="247" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-1-fertig-247x300.png 247w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-1-fertig.png 459w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /><p id="caption-attachment-11908" class="wp-caption-text">Das Publikum hatte sich aus ganz verschiedenen Regionen Deutschlands dazugeschaltet. Bild: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Die 90-minütige Veranstaltung wurde eingeleitet durch Sophie Knauerhase, Referentin für Fairen Handel und Nachhaltigkeit im Sport bei der Fair Trade Stadt Hamburg, und eine kurze Abfrage zur Zusammensetzung des Publikums. Diese zeigte, dass sich Menschen aus ganz Deutschland mit den verschiedensten Bezügen zum Thema und ganz unterschiedlichem Vorwissen zu der Veranstaltung angemeldet hatten. Mit dabei waren außerdem auch Vertreter:innen der Bundesligavereine VfL Wolfsburg, 1. FC Heidenheim, VfB Stuttgart und FC Augsburg, worüber wir uns besonders gefreut haben.</p>
<p>Als erste Expertin erhielt Lara Schröder das Wort und stellte die <a href="https://cum-ratione.org/wp-content/uploads/2025/07/Broschuere_Webseite.pdf">aktuelle Studie</a> von cum ratione zur Nachhaltigkeit der deutschen Fußballprofi-Fanshops vor. Sie erklärte im Vorfeld die Arbeits- und Umweltbedingungen der konventionellen Produktion von Textilien, woraus sich die Relevanz einer solchen Studie und der Schaffung von Transparenz und Aufmerksamkeit ergibt, und präsentierte danach die angewandte Methodik der Untersuchung. Zum Schluss wurde enthüllt, welche der 36 Erst- und Zweitligisten die nachhaltigsten Fanshops besitzen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Während der FC Bayern weit hinter seinen finanziellen Möglichkeiten zurückbleibt und sich hier im Abstiegskampf befindet, kann sich der Norden sehen lassen: Zusammen mit dem SV Werder Bremen teilen sich der Hamburger SV und der FC St. Pauli die Meisterklasse.</p>
<p>Lara Schröder machte deutlich, dass die Studie nicht als Fingerzeig für Vereine dienen soll, die noch nicht so gut abschneiden, sondern als Motivation und Hilfestellung, sowie als Anregung zur Vernetzung mit Mitstreiter:innen. Eine Austauschrunde unter Beteiligung aller Bundesliga-Vereine bietet cum ratione bereits erfolgreich an – von DFL und DFB fordert die Organisation dagegen noch weitaus mehr Engagement beim Thema der nachhaltigen Beschaffung.</p>
<p>Nicht nur hinsichtlich der Fairen Fanshops sind der HSV und der FC St. Pauli Vorreiter:innen: Catharina Fricke und Sascha Steinbrück sind als jeweilige Merchandise-Leitende ihrer Vereine auch gut vernetzt, stehen in regem Austausch miteinander und wurden nicht zum ersten Mal auf dasselbe Podium eingeladen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11909" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11909" class="wp-image-11909 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-300x202.png" alt="" width="300" height="202" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-300x202.png 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-768x518.png 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-500x337.png 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig.png 827w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11909" class="wp-caption-text">Die Gäst:innen im Publikum kamen aus sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammen. Bild: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Nachhaltigkeit und Fairer Handel genießen in beiden Clubs einen hohen Stellenwert und haben bereits eine lange Vorgeschichte. Dabei sei beiden vor allem die Glaubwürdigkeit der Kommunikation wichtig. Auf die Frage aus dem Publikum, ob nicht die Spieler selbst öffentlichkeitswirksam für den Fairen Merch werben könnten, lautete die Antwort, dass dafür nur diejenigen Spieler in Frage kommen würden, die die entsprechenden Werte auch glaubwürdig vertreten können. Und auch wenn die Vorweihnachtszeit natürlich Hochsaison im Verkauf von Fanartikeln ist, führten beide weiter aus, dass ansonsten auf Ausverkaufsaktionen bewusst verzichtet werde, da zum einen aufgrund sorgfältiger Planung möglichst kaum Artikel für Sales übrigblieben und zum anderen auch aus Nachhaltigkeitsgründen nicht zum Überkonsum angeregt werden soll.</p>
<p>Am Ziel fairer Fanshops arbeiten die Rothosen und die Kiezkicker jedoch nicht nur allein – beide Vereine engagieren sich auch in Projekten wie „Vom Feld in den Fanshop“, im Zuge dessen sich die <em>Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative (SASI)</em> mit insgesamt 9 Bundesligavereinen als Projektpartner für fair produzierte Fanartikel einsetzt und gleichzeitig indische Kleinbäuer:innen bei der Umstellung auf Bio-Baumwolle unterstützt.  Zudem gäbe es die Idee und erste Versuche einer Initiative, die gemeinsame Bestellung von Fasern für Fanartikel verschiedener Vereine zu ermöglichen, deren Vereinsfarben sich überschneiden. Einer solchen Bestellung könnten sich dann auch kleine Clubs abseits der Topligen anschließen, wodurch auch ihnen der Zugang zu bezahlbaren, aber fair gehandelten Stoffen für ihre Fanshops ermöglicht werden würde. Diese und weitere Berichte von Catharina Fricke und Sascha Steinbrück machen deutlich, dass beide Hamburger Vereine sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst sind. Wir sind gespannt, mit welchen Ideen sie auch in Zukunft aufwarten können, um den fairen Handel weiter im Profisport zu verankern.</p>
<p>Moderator Anton Klischewski, der durch sein Engagement beim FC Internationale Berlin und „Sport handelt fair“ sowie seine Arbeit beim Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin selbst über viel Wissen und Erfahrung verfügt, die auch für kleine Vereine relevant sind, führte routiniert und fesselnd durch das Gespräch. An dieser Stelle empfehlen wir den von ihm ausgearbeiteten <a href="https://sporthandeltfair.com/wp-content/uploads/2021/03/Leitfaden_Der-nachhaltige-Sportverein-der-Zukunft.pdf">Leitfaden</a> zum nachhaltigen Sportverein der Zukunft, die <a href="https://www.fairerhandel.berlin/faire-aufstellung-berlin/">neue Sportbroschüre</a> mit Beispielen von Vorreitern aus Berlin sowie Hinweise zu relevanten Materialien. Auch beachtenswert ist das Projekt „<a href="https://www.inter-berlin.de/runamics-hakro">DAS TRIKOT</a>“, in dem der FC Internationale zusammen mit runamics und HAKRO das erste Trikot mit Cradle to Cradle zertifizierten Materialien auf dem Sportmarkt weltweit entwickelte – ein Thema, das in diesem Panel Talk nicht besprochen wurde, aber deutlich macht, dass es noch weitaus mehr inspirierende Leuchtturm-Projekte gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11910" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11910" class="wp-image-11910 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig-300x244.png" alt="" width="300" height="244" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig-300x244.png 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig-500x407.png 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig.png 673w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11910" class="wp-caption-text">Viele der Anwesenden konnten bereits einiges an Wissen zum Thema vorweisen. Bild: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Soll die Lücke geschlossen werden, die momentan noch zwischen dem Anspruch des Fußballs als Sport für alle und den global vorherrschenden unfairen Produktionsbedingungen von Sportartikeln besteht, so wurde am 16.12.  jedenfalls deutlich, dass der Einsatz für Nachhaltigkeit und Fairen Handel vor allem von solidarischer Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung lebt. Die Hamburger Fußballprofis machen es vor: in den Farben getrennt, doch in der Sache vereint.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Das Projekt Hamburg spielt Fair! wird gefördert von Engagement Global</strong><strong>.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-fairplay-im-fanshop-fc-st-pauli-und-der-hsv-legen-vor/">Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-gruener-wasserstoff-weisse-prioritaeten-energiewende-zwischen-klimagerechtigkeit-und-kolonialitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11605</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-gruener-wasserstoff-weisse-prioritaeten-energiewende-zwischen-klimagerechtigkeit-und-kolonialitaet/">Rückblick: Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span></strong><b>Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</b></span></h1>
<div id="attachment_11621" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11621" class="size-medium wp-image-11621" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11621" class="wp-caption-text">Unsere Gäst:innen auf dem Podium. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p>Am 15. September 2025 fand im Rahmen der Fairen Woche 2025 und als Teil unserer Veranstaltungsreihe <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/dekolonial/" target="_blank" rel="noopener">Hamburg. handelt. dekolonial?</a> in Kooperation mit dem Deutschen Hafenmuseum unsere Podiumsdiskussion zu „Grünem“ Wasserstoff statt. Unter dem Titel „Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität“ haben wir gemeinsam mit Expert:innen am Beispiel geplanter Projekte in Namibia und der Westsahara einen genaueren Blick auf die Perspektiven und Argumente geworfen, die in der Debatte häufig übersehen werden. Dabei ging es insbesondere um tatsächliche Auswirkungen der Megaprojekte für die Menschen in den geplanten Produktionsländern, koloniale Kontinuitäten im Namen des Klimaschutzes sowie die Frage, ob „Grüner“ Wasserstoff wirklich zu einer klimagerechten Zukunft beitragen kann.</p>
<p>Dafür durften wir im Deutschen Hafenmuseum neben rund 35 Gäst:innen im Publikum und ca. 60 per Livestream zugeschalteten Teilnehmenden drei tolle Expert:innen auf dem Panel begrüßen:</p>
<p><strong>Fatim Selina Diaby</strong> (sie/keine) arbeitet als freie Autor*in, Poet*in und in der politischen Bildung. Als Teil mehrerer Kollektive organisiert und engagiert sie sich an der Schnittstelle von Gesundheit, Klima und <i>racial </i>Gerechtigkeit. Zusammen mit We Smell Gas hat Fatim Selina eine Videoreihe zu Grünem Wasserstoff realisiert.</p>
<p><strong>Emma Lehbib</strong> ist Vereinssprecherin der Saharauischen Diaspora in Deutschland und engagiert sich<i> </i>akademisch und aktivistisch für das Selbstbestimmungsrecht ihres Volkes sowie gegen die Ressourcenausbeutung in der Westsahara – insbesondere im Kontext internationaler Energieprojekte.</p>
<p><strong>Boniface Mabanza</strong> ist Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in der Werkstatt Ökonomie/Heidelberg mit den Schwerpunktthemen Handelspolitik, Rohstoffpolitik und Globalisierung. Er ist Trainer für Entwicklungspolitik und Antirassismus für verschiedene Institutionen und aktiv in zahlreichen Netzwerken der Afrikanischen Diaspora in Deutschland und Europa.</p>
<p><strong>Canê Çağlar</strong> hat den Abend als Moderatorin begleitet und durch das Gespräch geführt. Sie ist politische Bildnerin, Moderatorin, Doktorandin und Bildungswissenschaftlerin. Ihre Schwerpunkte umfassen insb. strukturelle Diskriminierung, Dekolonisierung sowie Bildungsgerechtigkeit. Zu ihren letzten Arbeiten gehören u.a. Vorträge für Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) in Hamburg sowie Artikel für das Kohero-Magazin.</p>
<p>Direkt vor der Veranstaltung gab es in Kooperation mit hamburg.global außerdem die Möglichkeit, sich im Rahmen der <a href="https://forum.hamburg.global/t/schnackschmiede-7-verbinden-ueber-wasserstoff/2140" target="_blank" rel="noopener">Schnackschmiede</a> schon einmal zu Austausch und Vernetzung zu treffen und auf das Thema einzustimmen.</p>
<p>Neben unseren drei tollen Gäst:innen, die für uns auf dem Panel gesprochen haben, war ursprünglich auch Johanna Tunn eingeladen. Johanna forscht an der Universität Hamburg zu den Risiken der deutschen Wasserstoffstrategie, insbesondere in Bezug auf Projekte in Namibia. Im Zentrum stehen dabei polit-ökologische Perspektiven, koloniale Kontinuitäten und Fragen der Klimagerechtigkeit. Wir hätten uns sehr gefreut, sie auf dem Podium begrüßen zu dürfen, jedoch war sie leider krankheitsbedingt verhindert.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Die Podiumsdiskussion</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_11617" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11617" class="size-medium wp-image-11617" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11617" class="wp-caption-text">Boniface Mabanza. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p><strong>Boniface Mabanza </strong>machte darauf aufmerksam, dass die geplanten Wasserstoffprojekte bei genauerer Hinsicht gar nicht so „grün“ sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Weiterhin bezog sich seine Kritik auf den Fakt, dass zur Bekämpfung der Energiearmut von Ländern wie Namibia kein „Grüner“ Wasserstoff nötig ist und es sich damit erneut um Projekte handelt, von denen nur der Globale Norden profitieren würde. Daran anknüpfend sensibilisierte er das Publikum dafür, was der Bau der Projekte für die lokale Bevölkerung in den geplanten Produktionsgebieten bedeutet und dass sie demnach auch vor dem Hintergrund der Klima- und globalen Gerechtigkeit unbedingt kritisch beleuchtet werden müssen. So erzählte er uns von dem sogenannten „Hyphen“-Projekt in Namibia, das vor dem Hintergrund von Genozid und Landnahme während der deutschen Kolonialherrschaft die Frage nach kolonialen Kontinuitäten aufwirft. Das Projekt, das zu großen Teilen von einem deutschen Unternehmen getragen wird, soll im Gebiet des Tsau-ǁKhaeb-Nationalparks entstehen – einem ehemaligen Diamantenabbaugebiet. Bereits 1908 wurde der lokalen Bevölkerung von der deutschen Kolonialbehörde der Zugang zu dem Gebiet verwehrt, nachdem dort Diamanten entdeckt wurden. 2008 wurde schließlich der Nationalpark errichtet, doch die lokale Bevölkerung hat noch immer einen sehr beschränkten Zugang zu dem Gebiet. Das Beispiel macht deutlich, dass den Stimmen der lokalen Bevölkerung erneut keine Beachtung geschenkt wird: die Ovaherero und Nama, denen das Gebiet vor der kolonialen Landnahme gehörte, wurden nicht in die Planung des Projektes integriert.</p>
<div id="attachment_11618" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11618" class="wp-image-11618 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11618" class="wp-caption-text">Fatim Selina Diaby. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p>Auch <strong>Fatim Selina Diaby</strong> leistete einen wichtigen Beitrag zur Diskussion und ergänzte insbesondere hinsichtlich des geplanten Megaprojekts „Hyphen“ zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff in Namibia, dass der Hafen der Stadt Lüderitz zugunsten der Exportinfrastruktur für den „Grünen“ Wasserstoff auf Teile der sogenannten Shark Island ausgeweitet werden soll. Bei der Insel handelt es sich allerdings um einen Gedenkort, der an die tausenden Ovaherero und Nama erinnern soll, die dort während der Kolonialzeit in einem deutschen Konzentrationslager gestorben sind. Außerdem knüpfte Fatim Selina an die Kritik um den Produktionsstandort des Projektes an, der Teile des Tsau-ǁKhaeb-Nationalparks umfasst. Fatim Selina erklärte diesbezüglich, dass die Wahl des Standorts auch aus einer Perspektive der Klimagerechtigkeit problematisch ist. So weist der Park eine enorme Biodiversität auf und ist von großer Bedeutung für die (lokale) Artenvielfalt.</p>
<div id="attachment_11619" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11619" class="size-medium wp-image-11619" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11619" class="wp-caption-text">Emma Lehbib. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p><strong>Emma Lehbib</strong> gab uns außerdem einen Einblick in die Pläne zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff in der Westsahara und berichtete, dass dieses auf völkerrechtswidrig besetztem Gebiet geplant wird. Das Gebiet der Westsahara ist seit 1975 illegal von Marokko besetzt – nun plant die marokkanische Regierung ein Wasserstoffprojekt, das zu etwa drei Vierteln auf Flächen stattfinden soll, die zur besetzten Westsahara gehören. Die Sahrauis haben der Nutzung ihres Landes und ihrer Ressourcen im Rahmen des Projektes jedoch nicht zugestimmt – obwohl auch die internationale Rechtsprechung darauf hingewiesen hat, dass sie den wirtschaftlichen Aktivitäten auf ihrem Gebiet vor einem möglichen Start der Projekte zustimmen müssten. Für die Saharauische Bevölkerung bedeutet das konkret, dass sich die systemische Gewalt und die Menschenrechtsverletzungen, die sie im Rahmen der marokkanischen Besetzung erfahren, fortsetzen. So werden sie beispielsweise aus ihren Häusern, die anschließend verbrannt werden, vertrieben, damit der Raum für die Wasserstoffproduktion verwendet werden kann. Auch von den geschaffenen Arbeitsplätzen profitieren die Sahrauis nicht, da sie diskriminiert und marokkanische Siedler:innen auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt werden. Während die vermeintlichen Vorteile der Produktion von „Grünem“ Wasserstoff durch Marokko betont werden, findet die Perspektive der Sahrauis in der internationalen Debatte kaum Beachtung.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span><h4>Videobotschaft von Sima Luipert</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_11620" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11620" class="wp-image-11620 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-300x225.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-1024x768.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-768x576.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-1536x1152.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-2048x1536.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-500x375.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11620" class="wp-caption-text">Videobotschaft von Sima Luipert. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p>Ergänzt wurde die Diskussion durch eine Videobotschaft von <strong>Sima Luipert</strong>, die sie uns für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Sima ist Nachfahrin der Nama in vierter Generation nach dem Genozid. Sie arbeitet unter anderem als Beauftragte der Nama Traditional Leaders Association im Bereich Internationale Beziehungen und berät zu Reparationen. Auch sie verdeutlichte noch einmal, was das „Hyphen“-Projekt für die lokale Bevölkerung – die Nachfahren des Genozids, der im 20. Jahrhundert im damaligen Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, stattfand – bedeutet. Indem ihnen weiterhin der Zugang zu diesem Gebiet verwehrt wird und man ihnen kein Mitbestimmungsrecht einräumt, setzt sich der Kreislauf der Ausbeutung und Ungerechtigkeit fort – diesmal unter dem Deckmantel von Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Die Interessen der Nama und Ovaherero bleiben in der Debatte um „Hyphen“ nahezu unbeachtet, da sie auch an der namibischen Regierung nicht beteiligt sind – wie in der Vergangenheit profitieren sie in keinster Weise von den wirtschaftlichen Aktivitäten, die zugunsten deutscher Interessen auf ihren Gebieten stattfinden sollen. Demzufolge fordert sie, dass die verantwortlichen Akteure – wie die Regierung, Hyphen und der Green Hydrogen Council &#8211; Sorgfaltspflichten einhalten und sicherstellen, dass die Rechte der Nama respektiert werden.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span><h4>Wie lassen sich die Projekte zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff aus einer dekolonialen Perspektive einordnen?</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Insgesamt zeigen die Perspektiven unserer drei Gäst:innen auf dem Podium, dass Projekte zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff wie in Namibia oder der Westsahara auf Kosten der Produktionsländer im Globalen Süden stattfinden und koloniale Verbrechen fortschreiben. So lassen sich Argumente und Positionen, die behaupten, dass diese gleichberechtigt profitieren &#8211; etwa durch neue Arbeitsplätze, den Kampf gegen Energiearmut und solidarische Partnerschaften &#8211; wie die Beispiele aus Namibia und der Westsahara gezeigt haben, leicht entkräften. Während „weiße“ Interessen verfolgt werden, werden die Stimmen der tatsächlich betroffenen Menschen an den geplanten Produktionsorten erneut nicht einbezogen.</p>
<p>Entsprechend werden globale Ungerechtigkeiten sowie koloniale Macht- und Gewaltstrukturen fortgesetzt. Umso wichtiger ist es, angesichts dessen Haltung zu zeigen und aktiv zu werden. Boniface, Fatim Selina und Emma haben uns aufgezeigt, dass es viele Organisationen gibt, die man unterstützen kann &#8211; darunter die Kampagne „Völkermord verjährt nicht!“, die NGO „Western Sahara Resource Watch“, den Verein Freiheit für die Westsahara e.V. und die Saharauische Diaspora in Deutschland. Darüber hinaus ist es hilfreich, Informationen weiterzuerzählen und -tragen, oder sich bei fehlerhaften oder unvollständigen Informationen an die betreffenden Unternehmen oder Redaktionen zu wenden, um Unwissenheit entgegenzuwirken.</p>
<p>Außerdem wurde deutlich, dass sich auch der Faire Handel mit den Energiequellen von Produktionsgütern auseinandersetzen und bestehende Machtstrukturen dahingehend hinterfragen muss.</p>
<p>Wir bedanken uns noch einmal bei unseren Gäst:innen und Expert:innen für den bewegenden Abend und den inspirierenden Austausch, der daraus entstanden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es die Möglichkeit, sich den Mitschnitt der gesamten Veranstaltung <a href="https://youtu.be/OjOSGerm61s" target="_blank" rel="noopener">auf unserem YouTube-Kanal</a> anzuschauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Veranstaltungsreihe Hamburg. handelt. dekolonial? wird ermöglicht durch die </strong><strong>finanzielle Unterstützung von Brot für die Welt, des Katholischen Fonds‘, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-gruener-wasserstoff-weisse-prioritaeten-energiewende-zwischen-klimagerechtigkeit-und-kolonialitaet/">Rückblick: Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Kinderwelten fair und vielfältig gestalten</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-kinderwelten-fair-und-vielfaeltig-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 13:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-kinderwelten-fair-und-vielfaeltig-gestalten/">Rückblick: Kinderwelten fair und vielfältig gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span><span style="font-size: 18pt;">Kinder</span>welten fair und vielfältig gestalten</strong></span></h1>
<div id="attachment_11593" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11593" class="wp-image-11593 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11593" class="wp-caption-text">Unsere Expert:innen auf dem Panel. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Am 19.09.2025 fand im Rahmen der Fairen Woche 2025 und in Kooperation mit den Bücherhallen unsere Podiumsdiskussion „Kinderwelten fair und vielfältig gestalten“ statt, begleitet durch einen Stand des Alternativen Wohlfahrtsverbandes (SOAL). Gemeinsam haben wir über Produktionsbedingungen von Spielzeugen, die häufig verborgen bleiben, gesprochen und diskutiert, wie Kindern durch Bücher, Puppen und Spielzeug Diversität vermittelt werden kann.</p>
<p>Dazu haben wir in die Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg eingeladen, wo wir rund 35 Gäst:innen im Publikum und unsere vier Expert:innen auf dem Panel begrüßen durften:</p>
<p><b>Nadeesha Madushani </b>ist Produktentwicklerin des Fair Trade Sozialunternehmens Selyn in Sri Lanka, das Textilien und Spielzeug produziert, unter anderem die <i>Diversity Doll Collection</i> – „mein Traumjob“, wie sie sagt. Diversität ist für Selyn ein Markenzeichen.</p>
<p><b>Dayan Kodua </b>ist Schauspielerin, Sprecherin, Autorin und Gründerin des Gratitude Verlags. Mit ihren Büchern und ihrem Verlag setzt sie sich dafür ein, Schwarze Menschen sichtbar zu machen und Kinder zu stärken. Sie veröffentlichte die Bilderbücher Odo (2019), Odo und der Beginn einer großen Reise (2021), Wenn meine Haare sprechen könnten und My Black Skin: Lebensreisen 2023. Mit ihrem Engagement für Repräsentation und Vielfalt prägt sie den deutschsprachigen Kinderbuchmarkt nachhaltig.</p>
<p><b>David Amoateng</b> ist Gründer der Little Ashé GmbH, dem ersten afrodeutschen Spielzeughersteller. Mit seinen in Ghana fair gefertigten Bio-Stoffpuppen in verschiedenen Hautfarben macht er Diversität sichtbar, sorgt für Selbstidentifikation und Vielfalt in allen Kinderzimmern.</p>
<p><b>Anastasia Panagiotidis </b>ist Teil des Leitungsteams des Internationalen Kinderladens e.V., wo sie sich leidenschaftlich für diversitätssensible Bildung von Kindern einsetzt.</p>
<p><b>Moderation: Aileen Puhlmann</b> hat als Moderatorin durch das Gespräch geleitet. Sie ist Vorständin von Lemonaid &amp; Charitea e.V. und setzt sich für machtkritische internationale Zusammenarbeit ein. Außerdem gründete sie „Community Kids“, eine Eltern-Kind-Initiative für Schwarze Eltern in Hamburg.</p>
<div id="attachment_11586" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11586" class="size-medium wp-image-11586" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11586" class="wp-caption-text">Moderatorin Aileen Puhlmann. Foto: Kati Jurischka.</p></div><br />
<div id="attachment_11585" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11585" class="wp-image-11585 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11585" class="wp-caption-text">Der Stand des Alternativen Wohlfahrtsverbandes (SOAL e.V.). Foto: Kati Jurischka.</p></div>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Interview mit Nadeesha Madushani</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p style="text-align: left;">Um in das Thema einzuleiten, wurde <strong>Nadeesha Madushani</strong> zu Beginn der Veranstaltung zu ihrer Biographie, der fairen Produktion von Spielzeugen bei Selyn &#8211; Sri Lankas einzige Fair-Trade-zertifizierte Handweberei &#8211; sowie zur Rolle der Frauen in Sri Lanka interviewt. Nadeesha Madushani berichtete, dass sie ihre Arbeit bei Selyn als Buchhaltungsassistentin gestartet hat und heute in ihrem Traumjob als Produktentwicklerin und Sortimentsmanagerin arbeitet, wo sie die Spielzeugkollektionen entwickelt und die Produktentwicklung koordiniert. Damit treibt sie mit Selyn auch die Abbildung diverser Lebensrealitäten voran, was sich u.a. in der Herausgabe einer Kollektion zum Thema Queerness zeigt, die laut ihrer Erfahrung vor allem unter jungen Menschen in Sri Lanka sehr gut angenommen wurde.</p>
<div id="attachment_11587" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11587" class="size-medium wp-image-11587" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11587" class="wp-caption-text">Nadeesha Madushani. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p style="text-align: left;">Ihre persönliche Geschichte zeigt zudem, dass Selyn Frauen in Sri Lanka empowert. So erzählte uns Nadeesha, dass Selyn ihr die Finanzierung ihres Bachelorstudiums ermöglicht hat und sie so den Aufstieg in ihren Traumjob als Produktentwicklerin verwirklichen konnte. Doch nicht nur für sie selbst, sondern auch für die überwiegend weiblichen Kunsthandwerker:innen, die die handgewebten und handgefertigten Spielzeuge des Unternehmens herstellen, macht die Arbeit unter fairen Arbeitsbedingungen bei Selyn einen echten Unterschied. Damit wird deutlich, dass Investitionen in fair gehandelte Produkte auch Investitionen in die Zukunft vieler Menschen bedeuten und dabei nicht nur Planungssicherheit und faire Löhne ermöglichen, sondern auch Frauen dabei helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span><h4>Das Podiumsgespräch</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Nach den Einblicken in Nadeeshas Arbeit bei Selyn ging es weiter mit der Podiumsdiskussion. Aileen Puhlmann leitete in das Gespräch ein, indem sie die Expert:innen zu ihren Perspektiven auf die Bedeutung von Repräsentation und Diversität in Kinderzimmern befragte. Alle Gäst:innen waren sich einig, dass Bücher, Puppen und andere Spielzeuge prägen, wie Kinder die Welt wahrnehmen und wie sie sich selbst darin sehen. Dementsprechend stellen sie ein wichtiges Mittel dar, um Diversität erfahrbar zu machen und einen diskriminierungssensiblen Umgang zu fördern sowie Kinder zu empowern und ihnen Selbstbewusstsein zu vermitteln.</p>
<div id="attachment_11594" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11594" class="size-medium wp-image-11594" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11594" class="wp-caption-text">Podiumsdiskussion. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Anschließend ging es vor allem um Faire Produktion und globale Gerechtigkeit – und darum, wie diese Themen mit Diversität und Repräsentation zusammenhängen. Dazu befragte Aileen Puhlmann unsere Expert:innen, welche Bedeutung sie der Fairen Produktion von Spielzeugen beimessen und was sie dazu motiviert, fair zu produzieren. Unsere Gäst:innen kamen zu dem Schluss, dass ein Engagement für Diversität und Repräsentation mit globaler Gerechtigkeit zusammen gedacht werden muss – denn es macht wenig Sinn, sich für Repräsentation, Gerechtigkeit und Sichtbarkeit einzusetzen und gleichzeitig die Ausbeutung von Menschen in der Produktion, die häufig im Globalen Süden arbeiten und mit menschenunwürdigen Bedingungen konfrontiert sind, zu ignorieren.</p>
<div id="attachment_11588" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11588" class="size-medium wp-image-11588" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11588" class="wp-caption-text">David Amoateng. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>In diesem Zusammenhang machte <strong>David Amoateng</strong> darauf aufmerksam, dass die Spielwarenbranche ähnlich problematisch ist wie die Kleiderbranche &#8211; ein Großteil der Spielwaren wird in Ländern wie China, Bangladesch oder Indien produziert und nur in Ausnahmefällen findet die Herstellung unter fairen Arbeitsbedingungen statt. Deshalb ist es ihm selbst, wie er berichtete, besonders wichtig, seine eigenen Produkte – die Puppen von Little Ashé – mit einem guten Gewissen unter fairen Bedingungen zu produzieren. Wie David erzählte, war dieses Selbstverständnis auch einer der entscheidenden Gründe für die Gründung von Little Ashé. Auf der Suche nach einer Schwarzen Puppe für seine Nichte, die eine hohe Qualität aufweist, aus Biostoff besteht und unter fairen, nachhaltigen und nachvollziehbaren Produktionsbedingungen hergestellt wurde, wurde er auf dem deutschen Spielwarenmarkt nicht fündig. Heute bietet er mit seinen in Ghana gefertigten Puppen Produkte an, die genau diesen Anforderungen gerecht werden und trägt dazu bei, dass sich alle Kinder mit ihren Spielzeugen identifizieren können. Und nicht zuletzt sollen seine Puppen auch dabei helfen, weißen Kindern, auf deren Repräsentation und Bedürfnisse der Großteil des bisherigen deutschen Spielzeugmarktes ausgerichtet ist, die gesellschaftliche Vielfalt unserer Welt zu vermitteln und sie damit für alle Kinder zur Selbstverständlichkeit zu machen.</p>
<div id="attachment_11589" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11589" class="size-medium wp-image-11589" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11589" class="wp-caption-text">Dayan Kodua. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Auch <strong>Dayan Kodua</strong> fördert mit ihren Büchern Diversität und Identifikation. Sie wies auf die Notwendigkeit hin, allen Kindern Büchern mit positiven Identifikationsfiguren zu bieten. Ähnlich wie David Amoateng war auch sie auf der Suche nach Büchern für ihre Kinder auf eine große Lücke auf dem deutschen Kinderbuchmarkt gestoßen. Mit ihrem daraufhin gegründeten gratitude Verlag – einem der wenigen Verlage, die ausschließlich Bücher mit BPoC-Held:innen verlegen – verfolgt sie nun das Ziel, Kinder jeglicher Herkunft zu empowern und ihnen Zugang zu vielfältigen Geschichten zu bieten, die einen Einblick in andere Lebensrealitäten geben können. Denn, wie Dayan erklärte, haben die Geschichten, die Kinder lesen, das Potential, sie zu stärken und ihre Weltsicht zu öffnen.</p>
<p>Gleichzeitig machte Dayan darauf aufmerksam, dass weiterhin großer Bedarf an vielfältigen Geschichten über BPoC-Held:innen und ihre alltäglichen Abenteuer besteht, um dem diversen Spektrum an Themen, für die sich alle Kinder interessieren können, auch gerecht zu werden.</p>
<div id="attachment_11590" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11590" class="size-medium wp-image-11590" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11590" class="wp-caption-text">David Amoateng und Anastasia Panagiotidis. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Daran anknüpfend berichtete <strong>Anastasia Panagiotidis</strong> aus ihren Erfahrungen in der Kindertagesbetreuung im Internationalen Kinderladen e.V., der für eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung steht und wo Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren betreut werden. Sie wies darauf hin, dass eine der Hauptbeschäftigungen in ihrem Arbeitsalltag in der Identitätsbildung der Kinder besteht. So werden die Persönlichkeiten der Kinder in diesem Alter entscheidend geprägt und auch im Kita-Alltag mitentwickelt. Sie empfindet es entsprechend als besonders wichtig, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken, damit die Kinder sich einerseits wohlfühlen und andererseits auch eine Neugier für das Leben entwickeln können. In dieser Hinsicht sieht sie eine große Notwendigkeit in Büchern und Spielzeugen, die Diversität vermitteln und erfahrbar machen. Weiterhin erzählte sie, dass sie täglich erleben kann, wie lernfähig Kinder sind und dass man ihnen bereits im jungen Alter ein Bewusstsein für Gerechtigkeit vermitteln kann, indem man ihnen beispielsweise erklärt, wo ihre Spielzeuge herkommen und dass es wichtig ist, dass die Menschen am Produktionsort ausreichend bezahlt werden. Eltern, denen mehr diskriminierungssensible Erziehung im Kindergarten am Herzen liegt, empfahl sie zudem, Forderungen an Kitaleitungen zu formulieren, sich an Träger wie den SOAL zu wenden und sich auch selbst über z.B. die Mitarbeit im Elternrat für Diversität und eine vorurteilsbewusste Bildung einzusetzen.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span><h4>Publikumsfragen und Diskussion:</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Zum Ende der Veranstaltung wurde die Diskussion auch für unsere Gäst:innen im Publikum geöffnet, die die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen oder eigene Ideen und Anmerkungen einzubringen. Dabei ging es neben den Nuancen in Gesprächen über in Kinderspielzeugen überrepräsentierte Berufsstände wie Polizei und Feuerwehr auch um das vielbeschworene Recht auf eine unbeschwerte Kindheit, welches häufig als Argument dient, Kinder möglichst lange nicht über Rassismus und weitere Diskriminierungsformen zu informieren. Unsere Gäst:innen machten jedoch darauf aufmerksam, dass dieses Recht auf eine unbeschwerte Kindheit in Wahrheit doch wieder nur Kindern vorenthalten bleibt, die nicht selbst von Diskriminierung betroffen sind. Selbst betroffene Kinder werden mit Diskriminierung wie Rassismus oder Ableismus dagegen bereits von klein auf konfrontiert, was ihr Leben von Anfang an und bis ins Erwachsenenalter hinein stark prägt. Es sollte dementsprechend der Grundsatz gelten, dass nicht betroffene Kinder alt genug sind, um über Rassismus und weitere Diskriminierungsformen zu sprechen, wenn betroffene Kinder alt genug sind, um Diskriminierung zu erfahren. Damit würde laut unseren Expert:innen auch das Unwohlsein, das solche Diskriminierung bei Betroffenen immer wieder hervorruft, auf nicht Betroffene ausgeweitet werden und alle Beteiligten auf eine Ebene bringen, um von dort aus gemeinsam und auf Augenhöhe dagegen vorzugehen und daran zu arbeiten.</p>
<p>Abschließend betonten sowohl die Gäst:innen im Publikum als auch auf dem Podium die Wichtigkeit von Allianzen und tauschten sich über Strategien aus, um Mitstreiter:innen zu finden und zu mobilisieren, um Anliegen rund um Diversität und vorurteilsbewusste Bildung vorzubringen und ein gerechteres Aufwachsen für alle Kinder zu erkämpfen.</p>
<p>Mit der Möglichkeit für alle Anwesenden, sich nach der Podiumsdiskussion auch noch einmal zwanglos untereinander und mit den Vertreter:innen des SOAL auszutauschen, beendeten wir diesen spannenden und sehr lehrreichen Abend.</p>
<div id="attachment_11595" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11595" class="size-medium wp-image-11595" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11595" class="wp-caption-text">Puppen von Little Ashé. Foto: Kati Jurischka.</p></div><br />
<div id="attachment_11596" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11596" class="wp-image-11596 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11596" class="wp-caption-text">Spielzeuge, unter anderem aus dem Internationalen Kinderladen e.V. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die gesamte Veranstaltung gibt es auch noch mal zum Nachschauen <a href="https://youtu.be/ZK0rATTCw9c" target="_blank" rel="noopener">auf unserem YouTube-Kanal</a>.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-kinderwelten-fair-und-vielfaeltig-gestalten/">Rückblick: Kinderwelten fair und vielfältig gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-faires-fruehstueck-vielfalt-schmecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 13:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11554</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-faires-fruehstueck-vielfalt-schmecken/">Rückblick: Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span></strong><b>Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</b></span></h1>
<div id="attachment_11562" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11562" class="wp-image-11562 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11562" class="wp-caption-text">Faires Frühstücksangebot. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Am 11.09.2025 fand zum Auftakt der Fairen Woche 2025 in Kooperation mit dem <a href="https://ernaehrungsrat-hamburg.de/">Ernährungsrat Hamburg e.V.</a> unser Faires Frühstück im Hamburger Rathaus statt. Unter dem Motto „Vielfalt schmecken“, haben wir bei einem leckeren Frühstück mit Fairtrade-Produkten anlässlich der erneuten Auszeichnung Hamburgs zur Fairtrade-Stadt gemeinsam mit Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft überlegt, wie der Faire Handel in Hamburg in Zukunft noch besser gestärkt werden kann, insbesondere in Bezug auf Ernährung und Lebensmittel und als Instrument zur Erreichung der SDGs.</p>
<p>Zu Gast waren neben dem Team der Fair Trade Stadt Hamburg u.a. Dr. Ana Catarina Sebode von der Senatskanzlei, Stephan Jersch und Janine Burkhardt von der Bürgerschaftsfraktion der Linken in Hamburg, Nele Steinbrecher, Jennifer Jasberg, Katrin Meyer und Alske Freter von der Bürgerschaftsfraktion der Grünen in Hamburg sowie das Team des Ernährungsrats.</p>
<p>Zu Beginn der Veranstaltung haben uns drei Vertreter:innen von spannenden Organisationen mit Inputs zur Wirksamkeit des Fairen Handels &#8211; vor allem in Bezug zum Thema Ernährung – versorgt.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Die Inputs</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_11563" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11563" class="wp-image-11563 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11563" class="wp-caption-text">Samia Kassid. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p><b>Samia Kassid </b>ist Programm Managerin beim World Future Council und leitet dort das Programm „Rechte von Kindern und Jugendlichen“. Sie engagiert sich seit Jahren in der Kinderrechts- und Advocacyarbeit, ist Vorstandsmitglied der National Coalition Deutschland zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, zudem im Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik (RANEP) aktiv und gehört seit 2022 dem Sprecher:innenteam des Nachhaltigkeits Forum Hamburg (NFH) an.</p>
<p>In ihrem Input hat sie uns die Verbindung zwischen Fairem Handel und den SDGs nähergebracht und dabei die Perspektiven des RANEP und des NFH einfließen lassen. Denn, wie Samia Kassid aufgezeigt hat, zahlt Fairer Handel auf vielfältige Weise auf die SGDs ein. So ist der Faire Handel &#8211; entsprechend SDG 5 &#8211; seit über 50 Jahren ein wichtiger Baustein für die Einhaltung von Menschenrechten und für entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit. Beispielsweise tragen fair gehandelte Lebensmittel dazu bei, starke Partner:innenschaften im und mit dem Globalen Süden aufzubauen (SDG 17), um Kleinbäuer:innen im Ursprung zu stärken und für ein selbstbestimmtes Leben zu empowern (SDG 5). Hinsichtlich Ernährung und Lebensmitteln im Kontext der Kreislaufwirtschaft hat Samia Kassid aus Sicht des NFH das Ziel formuliert, mehr in die Ernährungsbildung zu investieren (SDG 4), damit zukünftige Generationen überlebensfähig sind, die lokale Versorgung gestärkt ist, sowie lokale Rohstoffe zunehmend fair produziert sind und gefördert werden (SDG 8, 12).</p>
<div id="attachment_11565" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11565" class="wp-image-11565 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11565" class="wp-caption-text">Vortrag von Jette Ladiges. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p><b>Jette Ladiges </b>ist Geschäftsführerin von El Puente, eines sozialen Fair Trade Unternehmens, das sich für transparente, partnerschaftliche Handelsbeziehungen und einen werteorientierten Wirtschaftsansatz einsetzt.</p>
<p>In ihrem Vortrag hat sie deutlich gemacht, dass nachhaltige Ernährung globale Verantwortung braucht – mit Fairem Handel, sozialer und biologischer Vielfalt sowie politischem Engagement für gerechte Handelsbeziehungen. Denn auch Lebensmittel wie Kakao, Bananen oder Tee, die nicht regional produziert werden können, aber zum festen Bestandteil des Alltags vieler Menschen gehören, müssen sozial, ökologisch und wirtschaftlich tragfähig erzeugt und gehandelt werden<!-- Kannst du hier noch irgendwo einen Satz zu Kaffee als Kolonialware schreiben? Das hatte sie glaube ich auch erwähnt in ihrem Vortrag? -->. Auch vor dem Hintergrund Hamburgs als ehemaliger zentraler Umschlagplatz für Kolonialwaren, kommt dem Fairen Handel von Produkten wie Kaffee, die bis heute kolonial geprägt sind, eine entscheidende Bedeutung zu. Daran anknüpfend hat sie uns einen Einblick in die Arbeit von El Puente gegeben und damit gezeigt, wie Fairer Handel und biologische und soziale Vielfalt in der Praxis umgesetzt werden können. Als politische Forderungen für Hamburg als Fairtrade-Stadt hat Jette Ladiges daraus abgeleitet, Faire Beschaffung in Einrichtungen wie Schulen, Verwaltungen oder Kitas verbindlich zu stärken, globale Perspektiven konsequent in die Ernährungspolitik einzubinden und anzuerkennen, dass nachhaltige Ernährung ohne gerechte globale Handelsbeziehungen nicht denkbar ist.</p>
<div id="attachment_11564" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11564" class="size-medium wp-image-11564" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11564" class="wp-caption-text">Julia Sievers. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p><b>Julia Sievers </b>ist Sprecherin des Ernährungsrats und Referentin für Ernährungspolitik bei der Agrar Koordination, wo sie aktuell das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ leitet.</p>
<p>In ihrem Input hat sie uns am konkreten Beispiel der Ernährungsstrategie für Hamburg das Potenzial und die Relevanz des Fairen Handels vorgestellt. Denn der Ernährungsrat Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, in Hamburg eine nachhaltige Ernährung voranzubringen, beispielsweise durch die Förderung einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung. In diesem Zusammenhang setzt er sich dafür ein, dass fair gehandelte Produkte in allen städtischen Einrichtungen verstärkt eingesetzt werden – ein wichtiger Hebel, um den Fairen Handel in Hamburg voranzubringen. Diesbezüglich hat Julia Sievers insbesondere auch auf das Potential und die Notwendigkeit hingewiesen, den Fairen Handel im Rahmen der Verpflegung in Kitas und Schulen zu fördern – denn so kann ein wichtiger Beitrag für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem und für die Erreichung der global vereinbarten Nachhaltigkeitsziele geleistet werden. Abschließend kam sie zu dem Schluss, dass die Förderung des Fairen Handels bei der Erarbeitung der Ernährungsstrategie eine wichtige Rolle spielen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_border_width_1 vc_sep_pos_align_center wpb_content_element vc_separator-has-text"   style="width: 100%;"><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span><h4>Die Diskussion</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span style="border-top-color:#2A2A2A;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div id="attachment_11566" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11566" class="wp-image-11566 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11566" class="wp-caption-text">Präsentation der Maßnahmen. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Auf Grundlage der informativen und anregenden Beiträge ging es anschließend darum, in einer interaktiven Arbeitsphase mögliche Maßnahmen zu diskutieren, um den Fairen Handel in Hamburg stärker zu verankern und über konkrete Anknüpfungspunkte für die Hamburger Politik ins Gespräch kommen.</p>
<p>Gemeinsam mit unseren Gäst:innen haben wir folgende Forderungen und Maßnahmen erarbeitet:</p>
<p><strong>Übergreifende Maßnahmen:</strong></p>
<ul>
<li>Preisobergrenze für nachhaltige Beschaffung erhöhen oder abschaffen</li>
<li>Den Anteil fairer Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung steigern &#8211; mehr Mut bei der öffentlichen Beschaffung und z.B. auch Institutionen wie Krankenhäuser, öffentliche Unternehmen oder Universitäten einbeziehen</li>
<li>Die Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse senken</li>
<li>Mehr öko-faires Catering im Rathaus (z.B. Kekse, Reis, Orangen usw.) &#8211; denn ein Angebot fairer Produkte ist wichtig für den Erhalt des Titels Fairtrade-Stadt</li>
<li>Faires Frühstück in der Bürgerschaft einmal jährlich</li>
<li>Private Unternehmen verstärkt involvieren – sie tragen eine historische Verantwortung</li>
<li>Preisgestaltung beeinflussen, z.B. durch Steuerbegünstigungen oder Subventionen für Fairen Handel, um eine Verfügbarkeit fairer Produkte für alle Menschen anzustreben</li>
<li>Ein sozial-gerechter, flächendeckender Zugang zu Fair Trade Produkten setzt eine gesellschaftliche Umverteilung voraus</li>
</ul>
<p><strong>In Bezug auf die Schulverpflegung:</strong></p>
<ul>
<li>Einführung von fairen Produkten in der Kita- und Schulverpflegung parallel zu einer stufenweise Etablierung von bio-regionalen Produkten gemäß Ernährungsstrategie und gemäß Negativliste des Nachhaltigkeitsleitfaden</li>
<li>Elternarbeit integrieren, um ein Bewusstsein für die Notwendigkeit für Fairen Handel und eine faire Schulverpflegung zu schaffen</li>
<li>Klare Vorgaben und Strategien für die Schul- und Kitaverpflegung entwickeln – denn Caterer müssen sich langfristig darauf einstellen</li>
<li>Monitoring der Caterer in der Schulverpflegung in Hinblick auf nachhaltige faire Beschaffung: Gemäß DGE-Standard und im Mustervertrag für Caterer sind faire Produkte vorgesehen &#8211; ein Monitoring würde sicherzustellen, dass solche Vorgaben auch umgesetzt werden</li>
<li>Mehr Geld pro Mittagessen seitens der Stadt zur Verfügung stellen</li>
</ul>
<div id="attachment_11570" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11570" class="wp-image-11570 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11570" class="wp-caption-text">Erarbeitung von Maßnahmen. Foto: Annika Kreuzer.</p></div><br />
<div id="attachment_11571" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11571" class="wp-image-11571" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1024x683.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><p id="caption-attachment-11571" class="wp-caption-text">Arbeitsphase. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Gäst:innen für die bereichernden und erkenntnisreichen Inputs, Ideen und Beträge sowie den produktiven Austausch.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-faires-fruehstueck-vielfalt-schmecken/">Rückblick: Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
