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	<title>Fair Trade Stadt Hamburg</title>
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		<title>Rückblick: Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 11:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-radical-transformation/">Rückblick: Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span></strong><b>Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</b></span></h1>
<div id="attachment_11921" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11921" class="wp-image-11921 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-225x300.jpeg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-225x300.jpeg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-768x1024.jpeg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-500x667.jpeg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450-1320x1760.jpeg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1450.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11921" class="wp-caption-text">Lisa Jaspers im eeden. Foto: Sophie Knauerhase</p></div>
<p>Am 27. Februar 2026 durften wir in Kooperation mit der Fair-Handels-Beratung Nord zu einem ganz besonderen Abend in den Räumen des eeden Hamburg einladen. Anlass war der Auftakt der Weltladen-Regionalkonferenz, die die FHB Nord jährlich ausrichtet und die den Teilnehmenden aus vielen verschiedenen Weltläden Norddeutschlands die Möglichkeit bietet, sich zu aktuellen Entwicklungen und Debatten im Bereich des Fairen Handels und allgemein der Nachhaltigkeit weiterzubilden und sich mit anderen Aktiven zu vernetzen.</p>
<p>Um den Konferenzteilnehmenden in diesem Jahr einen passenden und gleichzeitig mal etwas anderen Einstieg zu bieten, haben die FHB Nord und die Fair Trade Stadt Hamburg ihre Kräfte gebündelt und Autorin, Aktivistin und Sozialunternehmerin Lisa Jaspers eingeladen, um eine Keynote mit Lesung zur transformativen Kraft von Gefühlen zu halten. Die Veranstaltung <em>Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</em> richtete sich neben den Konferenzteilnehmenden auch an die allgemeine Öffentlichkeit im Rahmen des Projekts <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/dekolonial/" target="_blank" rel="noopener">Hamburg. handelt. dekolonial?</a> und stieß auf so großes Interesse, dass bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung alle verfügbaren Plätze ausgebucht waren. Insgesamt konnten wir somit an diesem Abend knapp 70 Interessierte im Publikum begrüßen.</p>
<p>Gleich zu Beginn ihres Impulses betonte Lisa Jaspers, dass heute nicht nur der Geist der Anwesenden eingeladen sei, um einem Vortrag zuzuhören, sondern auch explizit ihre Körper eingeladen sein sollen, im Raum anzukommen. Üblicherweise würden wir in der heutigen westlich geprägten Welt in öffentlichen Räumen permanent in einem Zustand der Unruhe verharren und unsere Umgebung und die Menschen darin meist ganz unbewusst auf Gefahren abscannen. In diesem Zustand hätten wir allerdings kaum die Möglichkeit, Gefühle und Reaktionen auf äußere Eindrücke zuzulassen und zu verstehen. Um diesen Zustand zu überwinden und unsere Körper „produktiv in den Raum zu holen“, startete die Keynote also mit einer Übung, mit deren Hilfe die Gäst:innen sich ihrer eigenen Position im Raum bewusst werden und ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe erreichen konnten.</p>

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</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div id="attachment_11922" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11922" class="wp-image-11922 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-200x300.jpg 200w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-683x1024.jpg 683w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-768x1152.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-400x600.jpg 400w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-1024x1536.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-1365x2048.jpg 1365w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-500x750.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-1320x1980.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_3879-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-11922" class="wp-caption-text">Foto: Sophie Knauerhase</p></div>
<p>Im Anschluss ließ Lisa Jaspers das Publikum am Entstehungsprozess ihres Buchs <a href="https://www.ullstein.de/werke/radical-transformation/hardcover/9783550204081" target="_blank" rel="noopener">Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</a> teilhaben, das sie im vergangenen Jahr gemeinsam mit Naomi Ryland und Soraida Velazquez Reve veröffentlicht hat. So hätten sich die drei Autorinnen, die stets der Drang nach der „Verbesserung“ der Welt angetrieben habe, mit der radikalen Frage beschäftigt, ob statt immer mehr Wissensanhäufung nicht vielleicht mehr Gefühle letztendlich zur nötigen gesellschaftlichen Veränderung führen könnten. Die Verbindung zwischen persönlichen Erfahrungen und politischer Analyse mündete schließlich in der Erkenntnis, dass es neue Werkzeuge braucht, um ein alternatives System zu bauen – denn die bisherigen Werkzeuge seien nicht dafür geeignet, dasselbe System wieder einzureißen, aus dem sie entstanden waren. Diese Schlussfolgerung liegt auch den Debatten um koloniale Kontinuitäten und dekoloniale Perspektiven zugrunde, die dem westlichen System in dem Zusammenhang vorwerfen, mit der künstlichen Spaltung zwischen Körper und Geist eine fortschrittliche Rationalität vorzutäuschen, durch die sich bis heute (neo)koloniale Gewalt und asymmetrische globale Machtverhältnisse rechtfertigen lassen. Durch die für sich beanspruchte Vernunft und Aufgeklärtheit kann der Globale Norden ein zu seinen Gunsten geschaffenes System als natürlich und letztlich alternativlos darstellen, welches dadurch auch keinen Raum für grundlegenden Wandel bereithält.</p>
<div id="attachment_11923" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11923" class="wp-image-11923 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-225x300.jpeg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-225x300.jpeg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-768x1024.jpeg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-500x667.jpeg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431-1320x1760.jpeg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1431.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11923" class="wp-caption-text">Foto: Sophie Knauerhase</p></div>
<p>Gleichzeitig sind Lisa Jaspers und ihre Co-Autorinnen überzeugt, dass wir die Werkzeuge, mit denen wir ein besseres System des Zusammenlebens bauen könnten, bereits kennen: das Fühlen, das Spüren und schließlich das Verbinden. Diese sollen es dem Nervensystem ermöglichen, den permanenten Stresszustand zu verlassen und einen Flow zu erreichen, in dem Neues entstehen kann. Während das Spüren für ein Gefühl der Sicherheit in fremden Räumen und das Fühlen für die Reflexion der Vergangenheit und neue Perspektiven in der Gegenwart nötig seien, sehen sie die soziale Verbindung mit anderen Menschen als so lebensnotwendig an wie die Luft, die wir atmen. In dem Zusammenhang schlägt Lisa Jaspers auch das Verständnis des Menschen als homo interconnecticus vor, um die Logiken westlich geprägter (Schein-)Rationalität und damit auch die kolonialen Kontinuitäten unserer Zeit durchbrechen zu können.</p>
<p>Perspektivisch schloss Lisa Jaspers die Keynote mit der Erkenntnis, dass Aktive, die sich für systemische Veränderungen stark machen, in Zukunft vor allem Räume brauchen werden, in denen sie Kraft schöpfen können und Verbindung finden. Gemeinsam könne man sich am besten den gegenwärtigen Krisen und gesellschaftlichen Umbrüchen stellen und neue Wege beschreiten. Im Anschluss waren alle Anwesenden eingeladen, sich noch etwas miteinander auszutauschen und auch ihre Gefühle mit anderen zu teilen, die beim Zuhören in ihnen aufgekommen sind. So ließen wir einen achtsamen und sehr aufschlussreichen Abend langsam ausklingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diese Veranstaltung der Reihe Hamburg. handelt. dekolonial? wurde</strong> <strong>ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Katholischen Fonds‘, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.</strong></p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-radical-transformation/">Rückblick: Radical Transformation: Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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		<title>Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-fairplay-im-fanshop-fc-st-pauli-und-der-hsv-legen-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 15:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-fairplay-im-fanshop-fc-st-pauli-und-der-hsv-legen-vor/">Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</strong></span></h1>
<p>Am 16. Dezember 2025 durften wir nach ersten kleineren Events endlich zur offiziellen Auftaktveranstaltung unseres neuen Sport-Projekts <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/hamburg-spielt-fair/" target="_blank" rel="noopener">„Hamburg spielt Fair!“</a> einladen. In der Online-Diskussion „Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor“, die in Kooperation mit der bundesweiten Kampagne <a href="https://sporthandeltfair.com/" target="_blank" rel="noopener">„Sport handelt fair“</a> stattfand, setzten wir uns mit dem Stellenwert des Fairen Handels in den Fanshops der deutschen Herrenfußball-Bundesligavereine auseinander und beleuchteten sowohl bisherige Erfolge als auch weitere Ziele und Handlungsmöglichkeiten der Clubs auf dem Weg zu mehr Fairness auch abseits des Spielfelds.</p>
<p>Da die Vorweihnachtszeit für viele Menschen von Hektik und Last-Minute-Erledigungen geprägt ist und wir zudem die Reichweite des Themas ausschöpfen wollten, fand die Veranstaltung online statt. Dabei durften wir rund 40 Gäst:innen im Publikum und unsere 4 Expert:innen auf dem virtuellen Podium begrüßen:</p>
<p><strong>Catharina Fricke</strong> als Bereichsleitung Merchandising beim <strong>FC St. Pauli</strong>,</p>
<p><strong>Sascha Steinbrück</strong> als Head of Merchandising beim <strong>HSV</strong>,</p>
<p><strong>Lara Schröder</strong> als Referentin für Nachhaltigkeit bei <strong>cum ratione</strong> und Herausgeberin einer vielbeachteten Studie, die 2025 in dritter Auflage die Fanshops der Bundesliga-Profis unter die Lupe nimmt,</p>
<p>und in Rolle der Moderation <strong>Anton Klischewski, </strong>der sich bei <strong>„Sport handelt fair“ </strong>engagiert und Referent für Sport und Fairen Handel beim <strong>Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin</strong> sowie Vorstand und Koordinator für Nachhaltigkeit und Engagement beim <strong>FC Internationale </strong><strong>ist</strong><strong>.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div>
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			<div id="attachment_11908" style="width: 257px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11908" class="wp-image-11908 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-1-fertig-247x300.png" alt="" width="247" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-1-fertig-247x300.png 247w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-1-fertig.png 459w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /><p id="caption-attachment-11908" class="wp-caption-text">Das Publikum hatte sich aus ganz verschiedenen Regionen Deutschlands dazugeschaltet. Bild: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Die 90-minütige Veranstaltung wurde eingeleitet durch Sophie Knauerhase, Referentin für Fairen Handel und Nachhaltigkeit im Sport bei der Fair Trade Stadt Hamburg, und eine kurze Abfrage zur Zusammensetzung des Publikums. Diese zeigte, dass sich Menschen aus ganz Deutschland mit den verschiedensten Bezügen zum Thema und ganz unterschiedlichem Vorwissen zu der Veranstaltung angemeldet hatten. Mit dabei waren außerdem auch Vertreter:innen der Bundesligavereine VfL Wolfsburg, 1. FC Heidenheim, VfB Stuttgart und FC Augsburg, worüber wir uns besonders gefreut haben.</p>
<p>Als erste Expertin erhielt Lara Schröder das Wort und stellte die <a href="https://cum-ratione.org/wp-content/uploads/2025/07/Broschuere_Webseite.pdf">aktuelle Studie</a> von cum ratione zur Nachhaltigkeit der deutschen Fußballprofi-Fanshops vor. Sie erklärte im Vorfeld die Arbeits- und Umweltbedingungen der konventionellen Produktion von Textilien, woraus sich die Relevanz einer solchen Studie und der Schaffung von Transparenz und Aufmerksamkeit ergibt, und präsentierte danach die angewandte Methodik der Untersuchung. Zum Schluss wurde enthüllt, welche der 36 Erst- und Zweitligisten die nachhaltigsten Fanshops besitzen.</p>

		</div>
	</div>

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			<p>Während der FC Bayern weit hinter seinen finanziellen Möglichkeiten zurückbleibt und sich hier im Abstiegskampf befindet, kann sich der Norden sehen lassen: Zusammen mit dem SV Werder Bremen teilen sich der Hamburger SV und der FC St. Pauli die Meisterklasse.</p>
<p>Lara Schröder machte deutlich, dass die Studie nicht als Fingerzeig für Vereine dienen soll, die noch nicht so gut abschneiden, sondern als Motivation und Hilfestellung, sowie als Anregung zur Vernetzung mit Mitstreiter:innen. Eine Austauschrunde unter Beteiligung aller Bundesliga-Vereine bietet cum ratione bereits erfolgreich an – von DFL und DFB fordert die Organisation dagegen noch weitaus mehr Engagement beim Thema der nachhaltigen Beschaffung.</p>
<p>Nicht nur hinsichtlich der Fairen Fanshops sind der HSV und der FC St. Pauli Vorreiter:innen: Catharina Fricke und Sascha Steinbrück sind als jeweilige Merchandise-Leitende ihrer Vereine auch gut vernetzt, stehen in regem Austausch miteinander und wurden nicht zum ersten Mal auf dasselbe Podium eingeladen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11909" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11909" class="wp-image-11909 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-300x202.png" alt="" width="300" height="202" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-300x202.png 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-768x518.png 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig-500x337.png 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-2-fertig.png 827w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11909" class="wp-caption-text">Die Gäst:innen im Publikum kamen aus sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammen. Bild: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Nachhaltigkeit und Fairer Handel genießen in beiden Clubs einen hohen Stellenwert und haben bereits eine lange Vorgeschichte. Dabei sei beiden vor allem die Glaubwürdigkeit der Kommunikation wichtig. Auf die Frage aus dem Publikum, ob nicht die Spieler selbst öffentlichkeitswirksam für den Fairen Merch werben könnten, lautete die Antwort, dass dafür nur diejenigen Spieler in Frage kommen würden, die die entsprechenden Werte auch glaubwürdig vertreten können. Und auch wenn die Vorweihnachtszeit natürlich Hochsaison im Verkauf von Fanartikeln ist, führten beide weiter aus, dass ansonsten auf Ausverkaufsaktionen bewusst verzichtet werde, da zum einen aufgrund sorgfältiger Planung möglichst kaum Artikel für Sales übrigblieben und zum anderen auch aus Nachhaltigkeitsgründen nicht zum Überkonsum angeregt werden soll.</p>
<p>Am Ziel fairer Fanshops arbeiten die Rothosen und die Kiezkicker jedoch nicht nur allein – beide Vereine engagieren sich auch in Projekten wie „Vom Feld in den Fanshop“, im Zuge dessen sich die <em>Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative (SASI)</em> mit insgesamt 9 Bundesligavereinen als Projektpartner für fair produzierte Fanartikel einsetzt und gleichzeitig indische Kleinbäuer:innen bei der Umstellung auf Bio-Baumwolle unterstützt.  Zudem gäbe es die Idee und erste Versuche einer Initiative, die gemeinsame Bestellung von Fasern für Fanartikel verschiedener Vereine zu ermöglichen, deren Vereinsfarben sich überschneiden. Einer solchen Bestellung könnten sich dann auch kleine Clubs abseits der Topligen anschließen, wodurch auch ihnen der Zugang zu bezahlbaren, aber fair gehandelten Stoffen für ihre Fanshops ermöglicht werden würde. Diese und weitere Berichte von Catharina Fricke und Sascha Steinbrück machen deutlich, dass beide Hamburger Vereine sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst sind. Wir sind gespannt, mit welchen Ideen sie auch in Zukunft aufwarten können, um den fairen Handel weiter im Profisport zu verankern.</p>
<p>Moderator Anton Klischewski, der durch sein Engagement beim FC Internationale Berlin und „Sport handelt fair“ sowie seine Arbeit beim Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin selbst über viel Wissen und Erfahrung verfügt, die auch für kleine Vereine relevant sind, führte routiniert und fesselnd durch das Gespräch. An dieser Stelle empfehlen wir den von ihm ausgearbeiteten <a href="https://sporthandeltfair.com/wp-content/uploads/2021/03/Leitfaden_Der-nachhaltige-Sportverein-der-Zukunft.pdf">Leitfaden</a> zum nachhaltigen Sportverein der Zukunft, die <a href="https://www.fairerhandel.berlin/faire-aufstellung-berlin/">neue Sportbroschüre</a> mit Beispielen von Vorreitern aus Berlin sowie Hinweise zu relevanten Materialien. Auch beachtenswert ist das Projekt „<a href="https://www.inter-berlin.de/runamics-hakro">DAS TRIKOT</a>“, in dem der FC Internationale zusammen mit runamics und HAKRO das erste Trikot mit Cradle to Cradle zertifizierten Materialien auf dem Sportmarkt weltweit entwickelte – ein Thema, das in diesem Panel Talk nicht besprochen wurde, aber deutlich macht, dass es noch weitaus mehr inspirierende Leuchtturm-Projekte gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11910" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11910" class="wp-image-11910 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig-300x244.png" alt="" width="300" height="244" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig-300x244.png 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig-500x407.png 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Frage-3-fertig.png 673w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11910" class="wp-caption-text">Viele der Anwesenden konnten bereits einiges an Wissen zum Thema vorweisen. Bild: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Soll die Lücke geschlossen werden, die momentan noch zwischen dem Anspruch des Fußballs als Sport für alle und den global vorherrschenden unfairen Produktionsbedingungen von Sportartikeln besteht, so wurde am 16.12.  jedenfalls deutlich, dass der Einsatz für Nachhaltigkeit und Fairen Handel vor allem von solidarischer Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung lebt. Die Hamburger Fußballprofis machen es vor: in den Farben getrennt, doch in der Sache vereint.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Das Projekt Hamburg spielt Fair! wird gefördert von Engagement Global</strong><strong>.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-fairplay-im-fanshop-fc-st-pauli-und-der-hsv-legen-vor/">Rückblick: Fairplay im Fanshop: FC St. Pauli und der HSV legen vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-gruener-wasserstoff-weisse-prioritaeten-energiewende-zwischen-klimagerechtigkeit-und-kolonialitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-gruener-wasserstoff-weisse-prioritaeten-energiewende-zwischen-klimagerechtigkeit-und-kolonialitaet/">Rückblick: Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span></strong><b>Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</b></span></h1>
<div id="attachment_11621" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11621" class="size-medium wp-image-11621" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_5550_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11621" class="wp-caption-text">Unsere Gäst:innen auf dem Podium. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p>Am 15. September 2025 fand im Rahmen der Fairen Woche 2025 und als Teil unserer Veranstaltungsreihe <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/dekolonial/" target="_blank" rel="noopener">Hamburg. handelt. dekolonial?</a> in Kooperation mit dem Deutschen Hafenmuseum unsere Podiumsdiskussion zu „Grünem“ Wasserstoff statt. Unter dem Titel „Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität“ haben wir gemeinsam mit Expert:innen am Beispiel geplanter Projekte in Namibia und der Westsahara einen genaueren Blick auf die Perspektiven und Argumente geworfen, die in der Debatte häufig übersehen werden. Dabei ging es insbesondere um tatsächliche Auswirkungen der Megaprojekte für die Menschen in den geplanten Produktionsländern, koloniale Kontinuitäten im Namen des Klimaschutzes sowie die Frage, ob „Grüner“ Wasserstoff wirklich zu einer klimagerechten Zukunft beitragen kann.</p>
<p>Dafür durften wir im Deutschen Hafenmuseum neben rund 35 Gäst:innen im Publikum und ca. 60 per Livestream zugeschalteten Teilnehmenden drei tolle Expert:innen auf dem Panel begrüßen:</p>
<p><strong>Fatim Selina Diaby</strong> (sie/keine) arbeitet als freie Autor*in, Poet*in und in der politischen Bildung. Als Teil mehrerer Kollektive organisiert und engagiert sie sich an der Schnittstelle von Gesundheit, Klima und <i>racial </i>Gerechtigkeit. Zusammen mit We Smell Gas hat Fatim Selina eine Videoreihe zu Grünem Wasserstoff realisiert.</p>
<p><strong>Emma Lehbib</strong> ist Vereinssprecherin der Saharauischen Diaspora in Deutschland und engagiert sich<i> </i>akademisch und aktivistisch für das Selbstbestimmungsrecht ihres Volkes sowie gegen die Ressourcenausbeutung in der Westsahara – insbesondere im Kontext internationaler Energieprojekte.</p>
<p><strong>Boniface Mabanza</strong> ist Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in der Werkstatt Ökonomie/Heidelberg mit den Schwerpunktthemen Handelspolitik, Rohstoffpolitik und Globalisierung. Er ist Trainer für Entwicklungspolitik und Antirassismus für verschiedene Institutionen und aktiv in zahlreichen Netzwerken der Afrikanischen Diaspora in Deutschland und Europa.</p>
<p><strong>Canê Çağlar</strong> hat den Abend als Moderatorin begleitet und durch das Gespräch geführt. Sie ist politische Bildnerin, Moderatorin, Doktorandin und Bildungswissenschaftlerin. Ihre Schwerpunkte umfassen insb. strukturelle Diskriminierung, Dekolonisierung sowie Bildungsgerechtigkeit. Zu ihren letzten Arbeiten gehören u.a. Vorträge für Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) in Hamburg sowie Artikel für das Kohero-Magazin.</p>
<p>Direkt vor der Veranstaltung gab es in Kooperation mit hamburg.global außerdem die Möglichkeit, sich im Rahmen der <a href="https://forum.hamburg.global/t/schnackschmiede-7-verbinden-ueber-wasserstoff/2140" target="_blank" rel="noopener">Schnackschmiede</a> schon einmal zu Austausch und Vernetzung zu treffen und auf das Thema einzustimmen.</p>
<p>Neben unseren drei tollen Gäst:innen, die für uns auf dem Panel gesprochen haben, war ursprünglich auch Johanna Tunn eingeladen. Johanna forscht an der Universität Hamburg zu den Risiken der deutschen Wasserstoffstrategie, insbesondere in Bezug auf Projekte in Namibia. Im Zentrum stehen dabei polit-ökologische Perspektiven, koloniale Kontinuitäten und Fragen der Klimagerechtigkeit. Wir hätten uns sehr gefreut, sie auf dem Podium begrüßen zu dürfen, jedoch war sie leider krankheitsbedingt verhindert.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_grey wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Die Podiumsdiskussion</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div id="attachment_11617" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11617" class="size-medium wp-image-11617" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190919_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11617" class="wp-caption-text">Boniface Mabanza. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p><strong>Boniface Mabanza </strong>machte darauf aufmerksam, dass die geplanten Wasserstoffprojekte bei genauerer Hinsicht gar nicht so „grün“ sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Weiterhin bezog sich seine Kritik auf den Fakt, dass zur Bekämpfung der Energiearmut von Ländern wie Namibia kein „Grüner“ Wasserstoff nötig ist und es sich damit erneut um Projekte handelt, von denen nur der Globale Norden profitieren würde. Daran anknüpfend sensibilisierte er das Publikum dafür, was der Bau der Projekte für die lokale Bevölkerung in den geplanten Produktionsgebieten bedeutet und dass sie demnach auch vor dem Hintergrund der Klima- und globalen Gerechtigkeit unbedingt kritisch beleuchtet werden müssen. So erzählte er uns von dem sogenannten „Hyphen“-Projekt in Namibia, das vor dem Hintergrund von Genozid und Landnahme während der deutschen Kolonialherrschaft die Frage nach kolonialen Kontinuitäten aufwirft. Das Projekt, das zu großen Teilen von einem deutschen Unternehmen getragen wird, soll im Gebiet des Tsau-ǁKhaeb-Nationalparks entstehen – einem ehemaligen Diamantenabbaugebiet. Bereits 1908 wurde der lokalen Bevölkerung von der deutschen Kolonialbehörde der Zugang zu dem Gebiet verwehrt, nachdem dort Diamanten entdeckt wurden. 2008 wurde schließlich der Nationalpark errichtet, doch die lokale Bevölkerung hat noch immer einen sehr beschränkten Zugang zu dem Gebiet. Das Beispiel macht deutlich, dass den Stimmen der lokalen Bevölkerung erneut keine Beachtung geschenkt wird: die Ovaherero und Nama, denen das Gebiet vor der kolonialen Landnahme gehörte, wurden nicht in die Planung des Projektes integriert.</p>
<div id="attachment_11618" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11618" class="wp-image-11618 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_192134_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11618" class="wp-caption-text">Fatim Selina Diaby. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p>Auch <strong>Fatim Selina Diaby</strong> leistete einen wichtigen Beitrag zur Diskussion und ergänzte insbesondere hinsichtlich des geplanten Megaprojekts „Hyphen“ zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff in Namibia, dass der Hafen der Stadt Lüderitz zugunsten der Exportinfrastruktur für den „Grünen“ Wasserstoff auf Teile der sogenannten Shark Island ausgeweitet werden soll. Bei der Insel handelt es sich allerdings um einen Gedenkort, der an die tausenden Ovaherero und Nama erinnern soll, die dort während der Kolonialzeit in einem deutschen Konzentrationslager gestorben sind. Außerdem knüpfte Fatim Selina an die Kritik um den Produktionsstandort des Projektes an, der Teile des Tsau-ǁKhaeb-Nationalparks umfasst. Fatim Selina erklärte diesbezüglich, dass die Wahl des Standorts auch aus einer Perspektive der Klimagerechtigkeit problematisch ist. So weist der Park eine enorme Biodiversität auf und ist von großer Bedeutung für die (lokale) Artenvielfalt.</p>
<div id="attachment_11619" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11619" class="size-medium wp-image-11619" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_191820_klein-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11619" class="wp-caption-text">Emma Lehbib. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p><strong>Emma Lehbib</strong> gab uns außerdem einen Einblick in die Pläne zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff in der Westsahara und berichtete, dass dieses auf völkerrechtswidrig besetztem Gebiet geplant wird. Das Gebiet der Westsahara ist seit 1975 illegal von Marokko besetzt – nun plant die marokkanische Regierung ein Wasserstoffprojekt, das zu etwa drei Vierteln auf Flächen stattfinden soll, die zur besetzten Westsahara gehören. Die Sahrauis haben der Nutzung ihres Landes und ihrer Ressourcen im Rahmen des Projektes jedoch nicht zugestimmt – obwohl auch die internationale Rechtsprechung darauf hingewiesen hat, dass sie den wirtschaftlichen Aktivitäten auf ihrem Gebiet vor einem möglichen Start der Projekte zustimmen müssten. Für die Saharauische Bevölkerung bedeutet das konkret, dass sich die systemische Gewalt und die Menschenrechtsverletzungen, die sie im Rahmen der marokkanischen Besetzung erfahren, fortsetzen. So werden sie beispielsweise aus ihren Häusern, die anschließend verbrannt werden, vertrieben, damit der Raum für die Wasserstoffproduktion verwendet werden kann. Auch von den geschaffenen Arbeitsplätzen profitieren die Sahrauis nicht, da sie diskriminiert und marokkanische Siedler:innen auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt werden. Während die vermeintlichen Vorteile der Produktion von „Grünem“ Wasserstoff durch Marokko betont werden, findet die Perspektive der Sahrauis in der internationalen Debatte kaum Beachtung.</p>

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	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_black wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Videobotschaft von Sima Luipert</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
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			<div id="attachment_11620" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11620" class="wp-image-11620 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-300x225.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-1024x768.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-768x576.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-1536x1152.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-2048x1536.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-500x375.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250925_190158_klein-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11620" class="wp-caption-text">Videobotschaft von Sima Luipert. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg.</p></div>
<p>Ergänzt wurde die Diskussion durch eine Videobotschaft von <strong>Sima Luipert</strong>, die sie uns für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Sima ist Nachfahrin der Nama in vierter Generation nach dem Genozid. Sie arbeitet unter anderem als Beauftragte der Nama Traditional Leaders Association im Bereich Internationale Beziehungen und berät zu Reparationen. Auch sie verdeutlichte noch einmal, was das „Hyphen“-Projekt für die lokale Bevölkerung – die Nachfahren des Genozids, der im 20. Jahrhundert im damaligen Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, stattfand – bedeutet. Indem ihnen weiterhin der Zugang zu diesem Gebiet verwehrt wird und man ihnen kein Mitbestimmungsrecht einräumt, setzt sich der Kreislauf der Ausbeutung und Ungerechtigkeit fort – diesmal unter dem Deckmantel von Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Die Interessen der Nama und Ovaherero bleiben in der Debatte um „Hyphen“ nahezu unbeachtet, da sie auch an der namibischen Regierung nicht beteiligt sind – wie in der Vergangenheit profitieren sie in keinster Weise von den wirtschaftlichen Aktivitäten, die zugunsten deutscher Interessen auf ihren Gebieten stattfinden sollen. Demzufolge fordert sie, dass die verantwortlichen Akteure – wie die Regierung, Hyphen und der Green Hydrogen Council &#8211; Sorgfaltspflichten einhalten und sicherstellen, dass die Rechte der Nama respektiert werden.</p>

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<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_black wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Wie lassen sich die Projekte zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff aus einer dekolonialen Perspektive einordnen?</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
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			<p>Insgesamt zeigen die Perspektiven unserer drei Gäst:innen auf dem Podium, dass Projekte zur Produktion von „Grünem“ Wasserstoff wie in Namibia oder der Westsahara auf Kosten der Produktionsländer im Globalen Süden stattfinden und koloniale Verbrechen fortschreiben. So lassen sich Argumente und Positionen, die behaupten, dass diese gleichberechtigt profitieren &#8211; etwa durch neue Arbeitsplätze, den Kampf gegen Energiearmut und solidarische Partnerschaften &#8211; wie die Beispiele aus Namibia und der Westsahara gezeigt haben, leicht entkräften. Während „weiße“ Interessen verfolgt werden, werden die Stimmen der tatsächlich betroffenen Menschen an den geplanten Produktionsorten erneut nicht einbezogen.</p>
<p>Entsprechend werden globale Ungerechtigkeiten sowie koloniale Macht- und Gewaltstrukturen fortgesetzt. Umso wichtiger ist es, angesichts dessen Haltung zu zeigen und aktiv zu werden. Boniface, Fatim Selina und Emma haben uns aufgezeigt, dass es viele Organisationen gibt, die man unterstützen kann &#8211; darunter die Kampagne „Völkermord verjährt nicht!“, die NGO „Western Sahara Resource Watch“, den Verein Freiheit für die Westsahara e.V. und die Saharauische Diaspora in Deutschland. Darüber hinaus ist es hilfreich, Informationen weiterzuerzählen und -tragen, oder sich bei fehlerhaften oder unvollständigen Informationen an die betreffenden Unternehmen oder Redaktionen zu wenden, um Unwissenheit entgegenzuwirken.</p>
<p>Außerdem wurde deutlich, dass sich auch der Faire Handel mit den Energiequellen von Produktionsgütern auseinandersetzen und bestehende Machtstrukturen dahingehend hinterfragen muss.</p>
<p>Wir bedanken uns noch einmal bei unseren Gäst:innen und Expert:innen für den bewegenden Abend und den inspirierenden Austausch, der daraus entstanden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es die Möglichkeit, sich den Mitschnitt der gesamten Veranstaltung <a href="https://youtu.be/OjOSGerm61s" target="_blank" rel="noopener">auf unserem YouTube-Kanal</a> anzuschauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Veranstaltungsreihe Hamburg. handelt. dekolonial? wird ermöglicht durch die </strong><strong>finanzielle Unterstützung von Brot für die Welt, des Katholischen Fonds‘, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.</strong></p>

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</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-gruener-wasserstoff-weisse-prioritaeten-energiewende-zwischen-klimagerechtigkeit-und-kolonialitaet/">Rückblick: Grüner Wasserstoff, weiße Prioritäten? Energiewende zwischen Klimagerechtigkeit und Kolonialität</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Kinderwelten fair und vielfältig gestalten</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-kinderwelten-fair-und-vielfaeltig-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 13:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-kinderwelten-fair-und-vielfaeltig-gestalten/">Rückblick: Kinderwelten fair und vielfältig gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span><span style="font-size: 18pt;">Kinder</span>welten fair und vielfältig gestalten</strong></span></h1>
<div id="attachment_11593" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11593" class="wp-image-11593 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s095.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11593" class="wp-caption-text">Unsere Expert:innen auf dem Panel. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Am 19.09.2025 fand im Rahmen der Fairen Woche 2025 und in Kooperation mit den Bücherhallen unsere Podiumsdiskussion „Kinderwelten fair und vielfältig gestalten“ statt, begleitet durch einen Stand des Alternativen Wohlfahrtsverbandes (SOAL). Gemeinsam haben wir über Produktionsbedingungen von Spielzeugen, die häufig verborgen bleiben, gesprochen und diskutiert, wie Kindern durch Bücher, Puppen und Spielzeug Diversität vermittelt werden kann.</p>
<p>Dazu haben wir in die Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg eingeladen, wo wir rund 35 Gäst:innen im Publikum und unsere vier Expert:innen auf dem Panel begrüßen durften:</p>
<p><b>Nadeesha Madushani </b>ist Produktentwicklerin des Fair Trade Sozialunternehmens Selyn in Sri Lanka, das Textilien und Spielzeug produziert, unter anderem die <i>Diversity Doll Collection</i> – „mein Traumjob“, wie sie sagt. Diversität ist für Selyn ein Markenzeichen.</p>
<p><b>Dayan Kodua </b>ist Schauspielerin, Sprecherin, Autorin und Gründerin des Gratitude Verlags. Mit ihren Büchern und ihrem Verlag setzt sie sich dafür ein, Schwarze Menschen sichtbar zu machen und Kinder zu stärken. Sie veröffentlichte die Bilderbücher Odo (2019), Odo und der Beginn einer großen Reise (2021), Wenn meine Haare sprechen könnten und My Black Skin: Lebensreisen 2023. Mit ihrem Engagement für Repräsentation und Vielfalt prägt sie den deutschsprachigen Kinderbuchmarkt nachhaltig.</p>
<p><b>David Amoateng</b> ist Gründer der Little Ashé GmbH, dem ersten afrodeutschen Spielzeughersteller. Mit seinen in Ghana fair gefertigten Bio-Stoffpuppen in verschiedenen Hautfarben macht er Diversität sichtbar, sorgt für Selbstidentifikation und Vielfalt in allen Kinderzimmern.</p>
<p><b>Anastasia Panagiotidis </b>ist Teil des Leitungsteams des Internationalen Kinderladens e.V., wo sie sich leidenschaftlich für diversitätssensible Bildung von Kindern einsetzt.</p>
<p><b>Moderation: Aileen Puhlmann</b> hat als Moderatorin durch das Gespräch geleitet. Sie ist Vorständin von Lemonaid &amp; Charitea e.V. und setzt sich für machtkritische internationale Zusammenarbeit ein. Außerdem gründete sie „Community Kids“, eine Eltern-Kind-Initiative für Schwarze Eltern in Hamburg.</p>
<div id="attachment_11586" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11586" class="size-medium wp-image-11586" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s041.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11586" class="wp-caption-text">Moderatorin Aileen Puhlmann. Foto: Kati Jurischka.</p></div><br />
<div id="attachment_11585" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11585" class="wp-image-11585 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s008.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11585" class="wp-caption-text">Der Stand des Alternativen Wohlfahrtsverbandes (SOAL e.V.). Foto: Kati Jurischka.</p></div>

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	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_grey wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Interview mit Nadeesha Madushani</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p style="text-align: left;">Um in das Thema einzuleiten, wurde <strong>Nadeesha Madushani</strong> zu Beginn der Veranstaltung zu ihrer Biographie, der fairen Produktion von Spielzeugen bei Selyn &#8211; Sri Lankas einzige Fair-Trade-zertifizierte Handweberei &#8211; sowie zur Rolle der Frauen in Sri Lanka interviewt. Nadeesha Madushani berichtete, dass sie ihre Arbeit bei Selyn als Buchhaltungsassistentin gestartet hat und heute in ihrem Traumjob als Produktentwicklerin und Sortimentsmanagerin arbeitet, wo sie die Spielzeugkollektionen entwickelt und die Produktentwicklung koordiniert. Damit treibt sie mit Selyn auch die Abbildung diverser Lebensrealitäten voran, was sich u.a. in der Herausgabe einer Kollektion zum Thema Queerness zeigt, die laut ihrer Erfahrung vor allem unter jungen Menschen in Sri Lanka sehr gut angenommen wurde.</p>
<div id="attachment_11587" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11587" class="size-medium wp-image-11587" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s054.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11587" class="wp-caption-text">Nadeesha Madushani. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p style="text-align: left;">Ihre persönliche Geschichte zeigt zudem, dass Selyn Frauen in Sri Lanka empowert. So erzählte uns Nadeesha, dass Selyn ihr die Finanzierung ihres Bachelorstudiums ermöglicht hat und sie so den Aufstieg in ihren Traumjob als Produktentwicklerin verwirklichen konnte. Doch nicht nur für sie selbst, sondern auch für die überwiegend weiblichen Kunsthandwerker:innen, die die handgewebten und handgefertigten Spielzeuge des Unternehmens herstellen, macht die Arbeit unter fairen Arbeitsbedingungen bei Selyn einen echten Unterschied. Damit wird deutlich, dass Investitionen in fair gehandelte Produkte auch Investitionen in die Zukunft vieler Menschen bedeuten und dabei nicht nur Planungssicherheit und faire Löhne ermöglichen, sondern auch Frauen dabei helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_black wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Das Podiumsgespräch</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p>Nach den Einblicken in Nadeeshas Arbeit bei Selyn ging es weiter mit der Podiumsdiskussion. Aileen Puhlmann leitete in das Gespräch ein, indem sie die Expert:innen zu ihren Perspektiven auf die Bedeutung von Repräsentation und Diversität in Kinderzimmern befragte. Alle Gäst:innen waren sich einig, dass Bücher, Puppen und andere Spielzeuge prägen, wie Kinder die Welt wahrnehmen und wie sie sich selbst darin sehen. Dementsprechend stellen sie ein wichtiges Mittel dar, um Diversität erfahrbar zu machen und einen diskriminierungssensiblen Umgang zu fördern sowie Kinder zu empowern und ihnen Selbstbewusstsein zu vermitteln.</p>
<div id="attachment_11594" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11594" class="size-medium wp-image-11594" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s068.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11594" class="wp-caption-text">Podiumsdiskussion. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Anschließend ging es vor allem um Faire Produktion und globale Gerechtigkeit – und darum, wie diese Themen mit Diversität und Repräsentation zusammenhängen. Dazu befragte Aileen Puhlmann unsere Expert:innen, welche Bedeutung sie der Fairen Produktion von Spielzeugen beimessen und was sie dazu motiviert, fair zu produzieren. Unsere Gäst:innen kamen zu dem Schluss, dass ein Engagement für Diversität und Repräsentation mit globaler Gerechtigkeit zusammen gedacht werden muss – denn es macht wenig Sinn, sich für Repräsentation, Gerechtigkeit und Sichtbarkeit einzusetzen und gleichzeitig die Ausbeutung von Menschen in der Produktion, die häufig im Globalen Süden arbeiten und mit menschenunwürdigen Bedingungen konfrontiert sind, zu ignorieren.</p>
<div id="attachment_11588" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11588" class="size-medium wp-image-11588" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s065.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11588" class="wp-caption-text">David Amoateng. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>In diesem Zusammenhang machte <strong>David Amoateng</strong> darauf aufmerksam, dass die Spielwarenbranche ähnlich problematisch ist wie die Kleiderbranche &#8211; ein Großteil der Spielwaren wird in Ländern wie China, Bangladesch oder Indien produziert und nur in Ausnahmefällen findet die Herstellung unter fairen Arbeitsbedingungen statt. Deshalb ist es ihm selbst, wie er berichtete, besonders wichtig, seine eigenen Produkte – die Puppen von Little Ashé – mit einem guten Gewissen unter fairen Bedingungen zu produzieren. Wie David erzählte, war dieses Selbstverständnis auch einer der entscheidenden Gründe für die Gründung von Little Ashé. Auf der Suche nach einer Schwarzen Puppe für seine Nichte, die eine hohe Qualität aufweist, aus Biostoff besteht und unter fairen, nachhaltigen und nachvollziehbaren Produktionsbedingungen hergestellt wurde, wurde er auf dem deutschen Spielwarenmarkt nicht fündig. Heute bietet er mit seinen in Ghana gefertigten Puppen Produkte an, die genau diesen Anforderungen gerecht werden und trägt dazu bei, dass sich alle Kinder mit ihren Spielzeugen identifizieren können. Und nicht zuletzt sollen seine Puppen auch dabei helfen, weißen Kindern, auf deren Repräsentation und Bedürfnisse der Großteil des bisherigen deutschen Spielzeugmarktes ausgerichtet ist, die gesellschaftliche Vielfalt unserer Welt zu vermitteln und sie damit für alle Kinder zur Selbstverständlichkeit zu machen.</p>
<div id="attachment_11589" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11589" class="size-medium wp-image-11589" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s060.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11589" class="wp-caption-text">Dayan Kodua. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Auch <strong>Dayan Kodua</strong> fördert mit ihren Büchern Diversität und Identifikation. Sie wies auf die Notwendigkeit hin, allen Kindern Büchern mit positiven Identifikationsfiguren zu bieten. Ähnlich wie David Amoateng war auch sie auf der Suche nach Büchern für ihre Kinder auf eine große Lücke auf dem deutschen Kinderbuchmarkt gestoßen. Mit ihrem daraufhin gegründeten gratitude Verlag – einem der wenigen Verlage, die ausschließlich Bücher mit BPoC-Held:innen verlegen – verfolgt sie nun das Ziel, Kinder jeglicher Herkunft zu empowern und ihnen Zugang zu vielfältigen Geschichten zu bieten, die einen Einblick in andere Lebensrealitäten geben können. Denn, wie Dayan erklärte, haben die Geschichten, die Kinder lesen, das Potential, sie zu stärken und ihre Weltsicht zu öffnen.</p>
<p>Gleichzeitig machte Dayan darauf aufmerksam, dass weiterhin großer Bedarf an vielfältigen Geschichten über BPoC-Held:innen und ihre alltäglichen Abenteuer besteht, um dem diversen Spektrum an Themen, für die sich alle Kinder interessieren können, auch gerecht zu werden.</p>
<div id="attachment_11590" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11590" class="size-medium wp-image-11590" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s069.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11590" class="wp-caption-text">David Amoateng und Anastasia Panagiotidis. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Daran anknüpfend berichtete <strong>Anastasia Panagiotidis</strong> aus ihren Erfahrungen in der Kindertagesbetreuung im Internationalen Kinderladen e.V., der für eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung steht und wo Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren betreut werden. Sie wies darauf hin, dass eine der Hauptbeschäftigungen in ihrem Arbeitsalltag in der Identitätsbildung der Kinder besteht. So werden die Persönlichkeiten der Kinder in diesem Alter entscheidend geprägt und auch im Kita-Alltag mitentwickelt. Sie empfindet es entsprechend als besonders wichtig, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken, damit die Kinder sich einerseits wohlfühlen und andererseits auch eine Neugier für das Leben entwickeln können. In dieser Hinsicht sieht sie eine große Notwendigkeit in Büchern und Spielzeugen, die Diversität vermitteln und erfahrbar machen. Weiterhin erzählte sie, dass sie täglich erleben kann, wie lernfähig Kinder sind und dass man ihnen bereits im jungen Alter ein Bewusstsein für Gerechtigkeit vermitteln kann, indem man ihnen beispielsweise erklärt, wo ihre Spielzeuge herkommen und dass es wichtig ist, dass die Menschen am Produktionsort ausreichend bezahlt werden. Eltern, denen mehr diskriminierungssensible Erziehung im Kindergarten am Herzen liegt, empfahl sie zudem, Forderungen an Kitaleitungen zu formulieren, sich an Träger wie den SOAL zu wenden und sich auch selbst über z.B. die Mitarbeit im Elternrat für Diversität und eine vorurteilsbewusste Bildung einzusetzen.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_black wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Publikumsfragen und Diskussion:</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p>Zum Ende der Veranstaltung wurde die Diskussion auch für unsere Gäst:innen im Publikum geöffnet, die die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen oder eigene Ideen und Anmerkungen einzubringen. Dabei ging es neben den Nuancen in Gesprächen über in Kinderspielzeugen überrepräsentierte Berufsstände wie Polizei und Feuerwehr auch um das vielbeschworene Recht auf eine unbeschwerte Kindheit, welches häufig als Argument dient, Kinder möglichst lange nicht über Rassismus und weitere Diskriminierungsformen zu informieren. Unsere Gäst:innen machten jedoch darauf aufmerksam, dass dieses Recht auf eine unbeschwerte Kindheit in Wahrheit doch wieder nur Kindern vorenthalten bleibt, die nicht selbst von Diskriminierung betroffen sind. Selbst betroffene Kinder werden mit Diskriminierung wie Rassismus oder Ableismus dagegen bereits von klein auf konfrontiert, was ihr Leben von Anfang an und bis ins Erwachsenenalter hinein stark prägt. Es sollte dementsprechend der Grundsatz gelten, dass nicht betroffene Kinder alt genug sind, um über Rassismus und weitere Diskriminierungsformen zu sprechen, wenn betroffene Kinder alt genug sind, um Diskriminierung zu erfahren. Damit würde laut unseren Expert:innen auch das Unwohlsein, das solche Diskriminierung bei Betroffenen immer wieder hervorruft, auf nicht Betroffene ausgeweitet werden und alle Beteiligten auf eine Ebene bringen, um von dort aus gemeinsam und auf Augenhöhe dagegen vorzugehen und daran zu arbeiten.</p>
<p>Abschließend betonten sowohl die Gäst:innen im Publikum als auch auf dem Podium die Wichtigkeit von Allianzen und tauschten sich über Strategien aus, um Mitstreiter:innen zu finden und zu mobilisieren, um Anliegen rund um Diversität und vorurteilsbewusste Bildung vorzubringen und ein gerechteres Aufwachsen für alle Kinder zu erkämpfen.</p>
<p>Mit der Möglichkeit für alle Anwesenden, sich nach der Podiumsdiskussion auch noch einmal zwanglos untereinander und mit den Vertreter:innen des SOAL auszutauschen, beendeten wir diesen spannenden und sehr lehrreichen Abend.</p>
<div id="attachment_11595" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11595" class="size-medium wp-image-11595" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s090.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11595" class="wp-caption-text">Puppen von Little Ashé. Foto: Kati Jurischka.</p></div><br />
<div id="attachment_11596" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11596" class="wp-image-11596 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250919_KJ_s024.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11596" class="wp-caption-text">Spielzeuge, unter anderem aus dem Internationalen Kinderladen e.V. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
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<p>Die gesamte Veranstaltung gibt es auch noch mal zum Nachschauen <a href="https://youtu.be/ZK0rATTCw9c" target="_blank" rel="noopener">auf unserem YouTube-Kanal</a>.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-kinderwelten-fair-und-vielfaeltig-gestalten/">Rückblick: Kinderwelten fair und vielfältig gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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		<title>Rückblick: Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-faires-fruehstueck-vielfalt-schmecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 13:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-faires-fruehstueck-vielfalt-schmecken/">Rückblick: Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick<span style="font-size: 18pt;">: </span></strong><b>Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</b></span></h1>
<div id="attachment_11562" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11562" class="wp-image-11562 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s006.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11562" class="wp-caption-text">Faires Frühstücksangebot. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Am 11.09.2025 fand zum Auftakt der Fairen Woche 2025 in Kooperation mit dem <a href="https://ernaehrungsrat-hamburg.de/">Ernährungsrat Hamburg e.V.</a> unser Faires Frühstück im Hamburger Rathaus statt. Unter dem Motto „Vielfalt schmecken“, haben wir bei einem leckeren Frühstück mit Fairtrade-Produkten anlässlich der erneuten Auszeichnung Hamburgs zur Fairtrade-Stadt gemeinsam mit Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft überlegt, wie der Faire Handel in Hamburg in Zukunft noch besser gestärkt werden kann, insbesondere in Bezug auf Ernährung und Lebensmittel und als Instrument zur Erreichung der SDGs.</p>
<p>Zu Gast waren neben dem Team der Fair Trade Stadt Hamburg u.a. Dr. Ana Catarina Sebode von der Senatskanzlei, Stephan Jersch und Janine Burkhardt von der Bürgerschaftsfraktion der Linken in Hamburg, Nele Steinbrecher, Jennifer Jasberg, Katrin Meyer und Alske Freter von der Bürgerschaftsfraktion der Grünen in Hamburg sowie das Team des Ernährungsrats.</p>
<p>Zu Beginn der Veranstaltung haben uns drei Vertreter:innen von spannenden Organisationen mit Inputs zur Wirksamkeit des Fairen Handels &#8211; vor allem in Bezug zum Thema Ernährung – versorgt.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_grey wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Die Inputs</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<div id="attachment_11563" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11563" class="wp-image-11563 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s022.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11563" class="wp-caption-text">Samia Kassid. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p><b>Samia Kassid </b>ist Programm Managerin beim World Future Council und leitet dort das Programm „Rechte von Kindern und Jugendlichen“. Sie engagiert sich seit Jahren in der Kinderrechts- und Advocacyarbeit, ist Vorstandsmitglied der National Coalition Deutschland zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, zudem im Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik (RANEP) aktiv und gehört seit 2022 dem Sprecher:innenteam des Nachhaltigkeits Forum Hamburg (NFH) an.</p>
<p>In ihrem Input hat sie uns die Verbindung zwischen Fairem Handel und den SDGs nähergebracht und dabei die Perspektiven des RANEP und des NFH einfließen lassen. Denn, wie Samia Kassid aufgezeigt hat, zahlt Fairer Handel auf vielfältige Weise auf die SGDs ein. So ist der Faire Handel &#8211; entsprechend SDG 5 &#8211; seit über 50 Jahren ein wichtiger Baustein für die Einhaltung von Menschenrechten und für entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit. Beispielsweise tragen fair gehandelte Lebensmittel dazu bei, starke Partner:innenschaften im und mit dem Globalen Süden aufzubauen (SDG 17), um Kleinbäuer:innen im Ursprung zu stärken und für ein selbstbestimmtes Leben zu empowern (SDG 5). Hinsichtlich Ernährung und Lebensmitteln im Kontext der Kreislaufwirtschaft hat Samia Kassid aus Sicht des NFH das Ziel formuliert, mehr in die Ernährungsbildung zu investieren (SDG 4), damit zukünftige Generationen überlebensfähig sind, die lokale Versorgung gestärkt ist, sowie lokale Rohstoffe zunehmend fair produziert sind und gefördert werden (SDG 8, 12).</p>
<div id="attachment_11565" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11565" class="wp-image-11565 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s030.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11565" class="wp-caption-text">Vortrag von Jette Ladiges. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p><b>Jette Ladiges </b>ist Geschäftsführerin von El Puente, eines sozialen Fair Trade Unternehmens, das sich für transparente, partnerschaftliche Handelsbeziehungen und einen werteorientierten Wirtschaftsansatz einsetzt.</p>
<p>In ihrem Vortrag hat sie deutlich gemacht, dass nachhaltige Ernährung globale Verantwortung braucht – mit Fairem Handel, sozialer und biologischer Vielfalt sowie politischem Engagement für gerechte Handelsbeziehungen. Denn auch Lebensmittel wie Kakao, Bananen oder Tee, die nicht regional produziert werden können, aber zum festen Bestandteil des Alltags vieler Menschen gehören, müssen sozial, ökologisch und wirtschaftlich tragfähig erzeugt und gehandelt werden<!-- Kannst du hier noch irgendwo einen Satz zu Kaffee als Kolonialware schreiben? Das hatte sie glaube ich auch erwähnt in ihrem Vortrag? -->. Auch vor dem Hintergrund Hamburgs als ehemaliger zentraler Umschlagplatz für Kolonialwaren, kommt dem Fairen Handel von Produkten wie Kaffee, die bis heute kolonial geprägt sind, eine entscheidende Bedeutung zu. Daran anknüpfend hat sie uns einen Einblick in die Arbeit von El Puente gegeben und damit gezeigt, wie Fairer Handel und biologische und soziale Vielfalt in der Praxis umgesetzt werden können. Als politische Forderungen für Hamburg als Fairtrade-Stadt hat Jette Ladiges daraus abgeleitet, Faire Beschaffung in Einrichtungen wie Schulen, Verwaltungen oder Kitas verbindlich zu stärken, globale Perspektiven konsequent in die Ernährungspolitik einzubinden und anzuerkennen, dass nachhaltige Ernährung ohne gerechte globale Handelsbeziehungen nicht denkbar ist.</p>
<div id="attachment_11564" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11564" class="size-medium wp-image-11564" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s062.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11564" class="wp-caption-text">Julia Sievers. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p><b>Julia Sievers </b>ist Sprecherin des Ernährungsrats und Referentin für Ernährungspolitik bei der Agrar Koordination, wo sie aktuell das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ leitet.</p>
<p>In ihrem Input hat sie uns am konkreten Beispiel der Ernährungsstrategie für Hamburg das Potenzial und die Relevanz des Fairen Handels vorgestellt. Denn der Ernährungsrat Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, in Hamburg eine nachhaltige Ernährung voranzubringen, beispielsweise durch die Förderung einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung. In diesem Zusammenhang setzt er sich dafür ein, dass fair gehandelte Produkte in allen städtischen Einrichtungen verstärkt eingesetzt werden – ein wichtiger Hebel, um den Fairen Handel in Hamburg voranzubringen. Diesbezüglich hat Julia Sievers insbesondere auch auf das Potential und die Notwendigkeit hingewiesen, den Fairen Handel im Rahmen der Verpflegung in Kitas und Schulen zu fördern – denn so kann ein wichtiger Beitrag für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem und für die Erreichung der global vereinbarten Nachhaltigkeitsziele geleistet werden. Abschließend kam sie zu dem Schluss, dass die Förderung des Fairen Handels bei der Erarbeitung der Ernährungsstrategie eine wichtige Rolle spielen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_black wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Die Diskussion</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<div id="attachment_11566" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11566" class="wp-image-11566 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s054.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11566" class="wp-caption-text">Präsentation der Maßnahmen. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>Auf Grundlage der informativen und anregenden Beiträge ging es anschließend darum, in einer interaktiven Arbeitsphase mögliche Maßnahmen zu diskutieren, um den Fairen Handel in Hamburg stärker zu verankern und über konkrete Anknüpfungspunkte für die Hamburger Politik ins Gespräch kommen.</p>
<p>Gemeinsam mit unseren Gäst:innen haben wir folgende Forderungen und Maßnahmen erarbeitet:</p>
<p><strong>Übergreifende Maßnahmen:</strong></p>
<ul>
<li>Preisobergrenze für nachhaltige Beschaffung erhöhen oder abschaffen</li>
<li>Den Anteil fairer Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung steigern &#8211; mehr Mut bei der öffentlichen Beschaffung und z.B. auch Institutionen wie Krankenhäuser, öffentliche Unternehmen oder Universitäten einbeziehen</li>
<li>Die Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse senken</li>
<li>Mehr öko-faires Catering im Rathaus (z.B. Kekse, Reis, Orangen usw.) &#8211; denn ein Angebot fairer Produkte ist wichtig für den Erhalt des Titels Fairtrade-Stadt</li>
<li>Faires Frühstück in der Bürgerschaft einmal jährlich</li>
<li>Private Unternehmen verstärkt involvieren – sie tragen eine historische Verantwortung</li>
<li>Preisgestaltung beeinflussen, z.B. durch Steuerbegünstigungen oder Subventionen für Fairen Handel, um eine Verfügbarkeit fairer Produkte für alle Menschen anzustreben</li>
<li>Ein sozial-gerechter, flächendeckender Zugang zu Fair Trade Produkten setzt eine gesellschaftliche Umverteilung voraus</li>
</ul>
<p><strong>In Bezug auf die Schulverpflegung:</strong></p>
<ul>
<li>Einführung von fairen Produkten in der Kita- und Schulverpflegung parallel zu einer stufenweise Etablierung von bio-regionalen Produkten gemäß Ernährungsstrategie und gemäß Negativliste des Nachhaltigkeitsleitfaden</li>
<li>Elternarbeit integrieren, um ein Bewusstsein für die Notwendigkeit für Fairen Handel und eine faire Schulverpflegung zu schaffen</li>
<li>Klare Vorgaben und Strategien für die Schul- und Kitaverpflegung entwickeln – denn Caterer müssen sich langfristig darauf einstellen</li>
<li>Monitoring der Caterer in der Schulverpflegung in Hinblick auf nachhaltige faire Beschaffung: Gemäß DGE-Standard und im Mustervertrag für Caterer sind faire Produkte vorgesehen &#8211; ein Monitoring würde sicherzustellen, dass solche Vorgaben auch umgesetzt werden</li>
<li>Mehr Geld pro Mittagessen seitens der Stadt zur Verfügung stellen</li>
</ul>
<div id="attachment_11570" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11570" class="wp-image-11570 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_6255-2_klein.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11570" class="wp-caption-text">Erarbeitung von Maßnahmen. Foto: Annika Kreuzer.</p></div><br />
<div id="attachment_11571" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11571" class="wp-image-11571" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1024x683.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/09/20250911_KJ_s068-1.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><p id="caption-attachment-11571" class="wp-caption-text">Arbeitsphase. Foto: Kati Jurischka.</p></div>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Gäst:innen für die bereichernden und erkenntnisreichen Inputs, Ideen und Beträge sowie den produktiven Austausch.</p>

		</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/rueckblick-faires-fruehstueck-vielfalt-schmecken/">Rückblick: Faires Frühstück „Vielfalt schmecken“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kupfer, Kolonialismus und die „Grüne Transformation&#8220;</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/kupfer-kolonialismus-und-die-gruene-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 13:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/kupfer-kolonialismus-und-die-gruene-transformation/">Kupfer, Kolonialismus und die „Grüne Transformation&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Rückblick: Kupfer, Kolonialismus und die „Grüne Transformation&#8220;</strong></span></h1>
<div id="attachment_11332" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11332" class="wp-image-11332 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-300x225.jpg" alt="v.l.n.r.: Elisabeth Weydt, Astrid Lorenzen, Christian Wimberger und Mimi Harder. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="300" height="225" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-300x225.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-1024x768.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-768x576.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-1536x1152.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-2048x1536.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-500x375.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9316-gezoomt-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11332" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Elisabeth Weydt, Astrid Lorenzen, Christian Wimberger und Mimi Harder. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Am 25. Juni 2025 fand unter dem Titel <em>Kupfer, Kolonialismus und die „Grüne Transformation“</em> die nächste Veranstaltung der Reihe <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/dekolonial/" target="_blank" rel="noopener">Hamburg. handelt. dekolonial?</a> statt, in der wir dekoloniale Perspektiven auf Wirtschaft und Handel sichtbar machen möchten. Diesmal beschäftigten wir uns mit Kupfer, einem Rohstoff, der für die viel beschworene Energiewende unerlässlich ist, dessen Abbau und Handel jedoch mit schweren sozialen und ökologischen Folgen einhergeht.</p>
<p>Hierfür durften wir im Museum der Arbeit rund 50 Anwesende im Publikum sowie unsere drei Expert:innen auf dem Panel begrüßen:</p>
<p><strong>Astrid Lorenzen</strong> ist Industriedesignerin und Mitbegründerin von FairLötet e.V. Zur Zeit leitet sie das Projekt „Faires Kupfer“. FairLötet setzt sich für soziale Gerechtigkeit in den globalisierten Lieferketten der Elektronikbranche ein.<br />
<strong>Christian Wimberger </strong>hat Lateinamerikastudien und Konfliktforschung studiert. Er arbeitet bei der Romero Initiative als Referent für Unternehmensverantwortung und Guatemala.<br />
<strong>Elisabeth Weydt</strong> ist Journalistin und Autorin. Sie beschäftigt sich vor allem mit dem Leid, das in unseren Lieferketten steckt, und mit der transformativen Kraft von Zivilgesellschaft. 2023 erschien ihr erstes Buch „Die Natur hat Recht. Wenn Tiere, Wälder und Flüsse vor Gericht ziehen&#8220;.<br />
(<strong>Vanessa Schaeffer Manrique</strong>, Anwältin mit den Schwerpunkten Umweltrecht, Rohstoffpolitik und Menschenrechte in Lateinamerika, musste ihre Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen leider absagen.)</p>
<p><strong>Mimi Harder</strong>, Produzentin, Cultural Curator und Creative Director sowie Antirassismus-Aktivistin, führte als Moderatorin durch den Abend.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_grey wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Kupfer: Begehrter Rohstoff mit giftigem Schatten</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div>
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			<div id="attachment_11333" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11333" class="wp-image-11333 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-300x225.jpeg" alt="Christian Wimberger. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="300" height="225" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-300x225.jpeg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-1024x768.jpeg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-768x576.jpeg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-1536x1153.jpeg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-2048x1537.jpeg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-500x375.jpeg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_5938-geschnitten-1320x990.jpeg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11333" class="wp-caption-text">Christian Wimberger. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Bevor das Podiumsgespräch jedoch starten konnte, führte <strong>Christian Wimberger</strong> mit einem kurzen Input in die Thematik ein. Er erklärte, dass die politisch viel propagierte „Grüne Transformation“ mit einer stetig steigenden Nachfrage und geostrategischen Konkurrenz um die dafür benötigten Rohstoffe einhergeht. Während die Quellen von Energie heute vor allem im Kontext des Klimawandels zunehmend in den Fokus rücken, werden kapitalistische Logiken und insbesondere dessen Wachstumszwang nicht hinterfragt. Der steigende Energiehunger im Globalen Norden verschärft dabei die Situation marginalisierter Communities im Globalen Süden massiv, was am Beispiel des für die Energiewende so zentralen Metalls Kupfer deutlich wird. Christian Wimberger verwies auf die häufig illegalen Kupferminen in Ländern des Globalen Südens und die Verstrickungen internationaler Konzerne, wie des Hamburger Unternehmens Aurubis, die in der Kritik stehen, diese (illegal) abgebauten Kupfervorräte zu importieren. Die verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt kommen dabei ausnahmslos überall vor, wo Kupfer abgebaut wird. Schwermetalle verseuchen die Böden und das Grundwasser, für die Zukunft der Auffangbecken des giftigen Schlamms gibt es keinen nachhaltigen Plan, aus der Verseuchung resultieren schwere Krankheiten für Menschen, deren medizinische Versorgung gleichzeitig vernachlässigt wird. Beschwerden gegen diese Zustände sind trotz der Möglichkeiten im Rahmen des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetztes (LkSG) schwer in Gang zu bringen, da die Lieferketten im Bereich der Metalle sehr komplex sind und die Beteiligung der abnehmenden Großkonzerne im Globalen Norden oft nicht bis zum Ursprung des Kupfers zurückverfolgt bzw. eindeutig belegt werden kann.</p>
<p>Die Beschwerdefälle, die entgegen aller Hürden bisher dennoch erfolgreich durchgesetzt werden konnten, offenbaren jedoch die gravierenden Folgen des Kupferabbaus, wie das Beispiel der Kupfermine Buenavista del Cobre in Mexiko. Im Jahr 2014 war dort kupfersulfathaltiger Schlamm in den Río Sonora gelangt und hatte den Fluss und das Grundwasser verseucht. Der für die Mine verantwortliche Konzern Grupo México hatte die Verunreinigung zunächst nicht gemeldet und nach ihrer Entdeckung im Anschluss die versprochenen Wasseraufbereitungsmaßnahmen nicht umgesetzt. Die Menschen in den betroffenen Gebieten erlitten und erleiden anhaltend schwerwiegende gesundheitliche Schäden durch die ausgetretenen Schwermetalle, doch die versprochene Gesundheitsversorgung bleibt bis heute aus. Anfang 2025 konnte nach über 10 Jahren des Kampfes mithilfe des LkSG erfolgreich <a href="https://www.ci-romero.de/wp-content/uploads/2025/02/LkSG_Beschwerde_Aurubis_Grupo_Mexico_04.02.2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">Beschwerde in Deutschland gegen das Hamburger Unternehmen Aurubis</a> eingelegt werden, dem vorgeworfen wird, trotz der katastrophalen gesundheitlichen Situation der Menschen vor Ort seit Jahren große Mengen Kupfererz von Grupo México zu importieren. Doch mit der ungewissen Zukunft des LkSG und der europäischen CSDDD Richtlinie steht auch die Zukunft der darunter laufenden Beschwerdefälle auf dem Spiel (einen Bericht zu unserer vergangenen Podiumsdiskussion zum LkSG findet ihr <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/pushing-back-due-diligence/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_black wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Die Podiumsdiskussion</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<div id="attachment_11334" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11334" class="wp-image-11334 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-300x225.jpg" alt="Astrid Lorenzen. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="300" height="225" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-300x225.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-1024x768.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-768x576.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-1536x1152.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-2048x1536.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-500x375.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9300-geschnitten-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11334" class="wp-caption-text">Astrid Lorenzen. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Mit diesem Impuls leitete Mimi Harder zum Podiumsgespräch über. Dabei konnte <strong>Astrid Lorenzen</strong> von ihrer Arbeit mit FairLötet berichten und über die Chancen, aber auch Widersprüche ihres Einsatzes sprechen. So versucht der Verein auch trotz der Tatsache, dass es weltweit kein menschenrechtlich völlig unbedenkliches Minenprojekt zum Kupferabbau gibt, „am wenigsten schädliches“ Kupfer verfügbar zu machen und neben der Aufklärung zum konventionellen Kupferhandel auch vorrangig positive Beispiele für einen verantwortungsvolleren Umgang mit dem wertvollen Rohstoff zu fördern. Projekte wie der Initiative for Responsible Mining Assurance (IRMA) Standard rücken mit ihrem Multi-Stakeholder-Ansatz z.B. die Beteiligung betroffener Menschen vor Ort in den Mittelpunkt und zeigen damit auch, dass bessere Beispiele umsetzbar sind für Unternehmen, die die bestehenden Verhältnisse nicht hinnehmen möchten. Der IRMA Standard stellt hohe Bedingungen an Minenbetreiber, welche in Zukunft auch auf weiterverarbeitende Unternehmen ausgeweitet werden sollen. Auf Freiwilligkeit seitens der Unternehmen, die Kupfer für ihre Arbeit importieren oder weiterverarbeiten, darf dabei jedoch nicht gesetzt werden. Denn obwohl es beim Unterschied zwischen Kupfer mit „okayen“ Abbaubedingungen und dem aus menschenrechtswidrigem Abbau nur um Centbeträge geht, ist der Preisdruck in verarbeitenden Branchen wie der Automobilindustrie enorm hoch. Obwohl es durchaus Unternehmen gibt, die zunehmend Wert auf Fairen Handel auch im Bereich der Metalle legen, sind für Astrid Lorenzen politische Werkzeuge nötig, um tatsächlich Veränderung zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11335" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11335" class="wp-image-11335 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-300x225.jpg" alt="Elisabeth Weydt. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="300" height="225" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-300x225.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-1024x768.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-768x576.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-1536x1152.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-2048x1536.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-500x375.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9305-geschnitten-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11335" class="wp-caption-text">Elisabeth Weydt. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>In einem ganz anderen Bereich beschäftigt sich auch <strong>Elisabeth Weydt</strong> mit den Folgen des Kupferabbaus. Die Autorin des Buchs „Die Natur hat Recht. Wenn Tiere, Wälder und Flüsse vor Gericht ziehen &#8211; für ein radikales Umdenken im Miteinander von Mensch und Natur&#8220; beschäftigt sich neben den Menschenrechtsverletzungen der Gemeinden in den Abbaugebieten auch mit den Rechten der Natur und wirbt dafür, diesen sowohl im Diskurs als auch bei der Einleitung rechtlicher Schritte mehr Platz zuzugestehen. Ihr mittlerweile fast 20-jähriger Einsatz gegen illegale Kupferminen führte sie von der Begleitung der harten Kämpfe Betroffener in Ecuador gegen die großen Kupferunternehmen hin zur Desillusionierung beim Versuch, das Thema in deutschen Medien zu platzieren. Das jahrelang bemühte Argument, es handele sich um kein deutsches Thema, da kein inländisches Unternehmen daran beteiligt sei, konnte erst durch die aufgedeckten Vorwürfe gegen das Hamburger Unternehmen Aurubis entkräftet werden.<br />
Doch trotz erhöhter Aufmerksamkeit und einiger Erfolge der Aktivist:innen dabei, internationale Konzerne von ihrem Interesse an den Kupfervorkommen in ihren Regionen abzubringen, besteht der grundlegende Widerspruch zwischen dem Schutz von Mensch und Umwelt und den kapitalistischen Logiken des Welthandels weiterhin. Zerstörte Regenwälder und die gesundheitliche Gefährdung der Betroffenen im Umfeld illegaler Kupferminen können nicht bepreist werden. Damit führt für Elisabeth Weydt der Weg zurück zu den Rechten der Natur, welche die Ecuadorianische Regierung als erstes Land der Welt seit 2008 sogar in der Verfassung verankert hat. Sie eröffnen neue Möglichkeiten, sich auch gerichtlich gegen Kupferprojekte zur Wehr zu setzen, ohne dem Leben von Menschen und dem Erhalt der Biodiversität einen monetären Wert zuordnen zu müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11337" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11337" class="wp-image-11337 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert-225x300.jpg" alt="Mimi Harder. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="225" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert-225x300.jpg 225w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert-768x1024.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert-1152x1536.jpg 1152w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert-1536x2048.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert-500x667.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert-1320x1760.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG_9310-verkleinert.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-11337" class="wp-caption-text">Mimi Harder. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Einen weiteren Weg, sich gegen ausbeuterische Kupferprojekte zur Wehr zu setzen, bieten auch die durch das deutsche Lieferkettengesetz möglich gewordenen Beschwerdefälle. Doch neben den bereits erwähnten Problemen beim Nachweis der Beteiligung deutscher Unternehmen kritisiert <strong>Christian Wimberger</strong> auch die unzureichenden Maßnahmen, die im Falle erfolgreicher Beschwerden für Unternehmen vorgesehen werden. Die gesetzlich festgelegten Bußgelder mögen zwar ein guter Start sein, doch helfen sie den betroffenen Gemeinden nicht, da sie selbst keinen Anteil dieser Zahlungen erhalten. Mit der Romero Initiative fordert er daher, dass Firmen durch das Lieferkettengesetz zu Maßnahmen vor Ort verpflichtet werden sollen, wie der Aufbereitung von Wasser und Böden oder der Sicherstellung gesundheitlicher Versorgung. Doch sowohl das deutsche Lieferkettengesetz als auch die europäische CSDDD stehen unter Druck – unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus sollen die Gesetze ausgehöhlt und abgeschwächt werden. Umso wichtiger ist derzeit der Einsatz für den Erhalt und die Schärfung der gesetzlichen Mittel gegen ausbeuterische Lieferketten (zur Petition der Initiative Lieferkettengesetz für den Erhalt des LkSG geht es <a href="https://lieferkettengesetz.de/lieferkettengesetzretten/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11340" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11340" class="wp-image-11340 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-300x202.jpg" alt="Elisabeth Weydt liest eine Passage aus ihrem Buch. Im Hintergrund ein Bild von Cenaida Guachagmira, einer ecuadorianischen Aktivistin. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="300" height="202" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-300x202.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-1024x691.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-768x518.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-1536x1036.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-2048x1382.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-500x337.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250625_180837191-geschnitten-1320x890.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11340" class="wp-caption-text">Elisabeth Weydt liest eine Passage aus ihrem Buch. Im Hintergrund ein Bild von Cenaida Guachagmira, einer ecuadorianischen Aktivistin. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</p></div>
<p>Doch in den Augen aller Panelist:innen muss auch der generelle Kupferverbrauch hinterfragt werden, vor allem im Globalen Norden. Kupfererz enthält heute kaum noch Kupfer, sodass der Abbau nur unter menschenunwürdigen Bedingungen im Globalen Süden wirtschaftlich rentabel ist. Die enormen Mengen, die momentan und unter unveränderten Bedingungen auch zukünftig benötigt werden, können nach kapitalistischer Logik nur unter neokolonialen Bedingungen abgebaut werden. Einige Unternehmen wie auch Aurubis arbeiten zwar bereits mit Recyclingtechniken, die zukünftig wohl noch an Bedeutung gewinnen werden, bei unkontrolliertem Wirtschaftswachstum jedoch bei weitem nicht ausreichen würden, um den Kupferhandel nachhaltig und fair umzugestalten. Dabei sprechen sich vom Kupferabbau betroffene Gemeinden nicht immer grundsätzlich gegen die geplanten Minenprojekte in ihrer Region aus. Unter sorgfältig geplanten Maßnahmen zum Umweltschutz und der Beteiligung an den enormen Gewinnen der Konzerne kommt es auch vor, dass Gemeinden sich für die Umsetzung von Kupferprojekten aussprechen – der Schlüssel liegt für alle Beteiligten der Podiumsdiskussion jedoch in der deutlich erhöhten Wertschöpfung vor Ort und dem Mitspracherecht der betroffenen Menschen in den Abbaugebieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Mimi Harders Abschlussfrage, mit wie viel Optimismus sie auf die Zukunft nachhaltiger Lieferkettengesetze blicken, reagierten die Panelist:innen verhalten. Dennoch riefen sie dazu auf, den Einsatz für Fairen Handel innerhalb globaler (Kupfer-)Lieferketten fortzuführen und sich auch von den aktuellen politischen Entwicklungen nicht entmutigen zu lassen. Die Notwendigkeit, die aktuellen Logiken des Wirtschaftswachstums angesichts kolonialer Kontinuitäten und planetarer Grenzen generell zu hinterfragen, lässt sich dabei gut verbinden mit dem Aufruf, die Rechte von Mensch und Natur künftig noch stärker gemeinsam zu denken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ganze Video zur Veranstaltung gibt es jetzt auch noch mal zum Nachschauen <a href="https://youtu.be/1g-rQ8OFjvM" target="_blank" rel="noopener">auf unserem YouTube-Kanal</a>.</p>

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			<p><strong>Die Veranstaltungsreihe Hamburg. handelt. dekolonial? wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung von Brot für die Welt, des Katholischen Fonds&#8216;, des Kirchlichen </strong><strong>Entwicklungsdienstes der Nordkirche und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.</strong></p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/kupfer-kolonialismus-und-die-gruene-transformation/">Kupfer, Kolonialismus und die „Grüne Transformation&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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		<title>Faire Woche 2025</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/faire-woche-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ftshh_schierrieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 15:25:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/faire-woche-2025/">Faire Woche 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/faire-woche-2025/">Faire Woche 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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		<title>11. Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/11-hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 15:08:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11075</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/11-hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/">11. Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Fair Trade schmecken! &#8211; Krönender Abschluss des 11. Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerbs</strong></span></h1>
<div id="attachment_11076" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11076" class="wp-image-11076 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_048-300x200.jpg" alt="Schirmpatin Dr. Melanie Leonhard beim Grußwort. Foto: Kati Jurischka" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_048-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_048-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_048-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_048-500x333.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_048-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_048.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11076" class="wp-caption-text">Schirmpatin Dr. Melanie Leonhard beim Grußwort. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Nach vielen arbeitsintensiven Wochen war es am 24. Juni 2025 endlich so weit: Gemeinsam mit der Innovations Kontakt Stelle Hamburg (IKS) durften wir zur Abschlussveranstaltung des 11. „Hamburg! Handelt! Fair!“ Hochschulwettbewerbs einladen. In den Räumen der Hamburg School of Business Administration (HSBA) versammelten sich die Studierenden der sechs teilnehmenden Hochschulen und ihre Praxispartner:innen, um von ihren Projekten zu berichten und endlich zu erfahren, welche Pitches die Jury besonders überzeugt hatten.</p>
<p>Bevor es aber zur Sieger:innenehrung kommen konnte, wurde der Abend zunächst gebührend eingeleitet. Nach einer Begrüßung durch Christine Prießner, Fachpromotorin für den Fairen Handel bei der Fair Trade Stadt Hamburg, ergriff auch Prof. Dr. Tim Goydke als Präsident der HSBA das Wort, um die Anwesenden an seiner Universität willkommen zu heißen. Danach folgte das Grußwort von <strong>Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard</strong>, der Schirmpatin unseres diesjährigen Wettbewerbs. Darüber, dass sie sich die Zeit genommen hat, um den sechs Teams an diesem Abend ihre Wertschätzung auszudrücken und den Stellenwert des Fairen Handels hervorzuheben, freuen wir uns sehr.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #00a5e2;"><em>„Hamburg setzt sich seit langem für fairen Handel ein. Schon heute setzen<br />
wir fairen Handel als Prinzip in der öffentlichen Beschaffung um.<br />
</em><em>Die Fairtrade-Town-Kampagne erinnert uns zugleich daran, dass noch viel Arbeit<br />
vor uns liegt, um den globalen Handel gerechter zu gestalten und menschenwürdige<br />
Bedingungen für alle zu schaffen. Mit dem Hochschulwettbewerb<br />
gibt es nur Gewinner – durch wertvolle Erfahrungen und<br />
viele gute Ideen für das Fair-Trade-Prinzip.“  </em>(Senatorin Dr. Melanie Leonhard)</span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div>
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			<div id="attachment_11078" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11078" class="wp-image-11078 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_067-300x200.jpg" alt="Studierende der Uni Hamburg bei der Präsentation ihres Pitches. Foto: Kati Jurischka" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_067-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_067-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_067-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_067-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_067-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_067.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11078" class="wp-caption-text">Studierende der Uni Hamburg bei der Präsentation ihres Pitches. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Im Anschluss wurde nacheinander allen sechs Studierendenteams die Bühne überlassen, um sich ihre Pitches nach der Jurysitzung der Vorwoche nun auch noch einmal gegenseitig vorzustellen. Auch in diesem Jahr konnten die Teilnehmer:innen wieder viele kreative und nachhaltige Ideen präsentieren, um ihre Praxispartner:innen in Sachen Fairer Handel zu unterstützen. Katharina Keienburg (IKS) leitete die Teams durch diese Vorstellungsrunde und gab im Anschluss an die Pitches auch den Vertreter:innen der Partnerunternehmen und -organisationen die Gelegenheit, über ihre Zusammenarbeit mit den Studierenden zu sprechen. Die vielen positiven Erfahrungsberichte und die Bereitschaft, viele ihrer Ideen auch zukünftig in die Tat umzusetzen, verdeutlichen die nachhaltige Wirkung dieses mittlerweile traditionsreichen Wettbewerbs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11079" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11079" class="wp-image-11079 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_219-300x200.jpg" alt="Prof. Dr. Daniel Horgos hielt die Laudatio der Jury auf die Studierenden. Foto: Kati Jurischka" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_219-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_219-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_219-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_219-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_219-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_219.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11079" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Daniel Horgos hielt die Laudatio der Jury auf die Studierenden. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Als Mitglied der diesjährigen Jury hatte Prof. Dr. Daniel Horgos (BSP Business &amp; Law School) sich bereit erklärt, im Anschluss an die Pitches stellvertretend für die gesamte Jury die Laudatio auf alle teilnehmenden Studierendenteams zu halten. Dabei erinnerte er an die Grundlagen des Marktes und dessen moralisches Fundament und damit auch daran, dass alle Marktteilnehmenden ethisch gute Entscheidungen treffen müssen, damit der Markt tatsächlich das Gemeinwohl der Bevölkerung fördern kann. Diesem Aufruf sind die Teams des Wettbewerbs gefolgt, indem sie Fairness und Nachhaltigkeit bei der geschäftlichen Entwicklung ihrer Praxispartner:innen mitgedacht und zur Priorität gemacht haben.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_black wpb_content_element vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span class="vc_sep_line"></span></span><h4>Zwei sehr unterschiedliche Konzepte teilen sich den ersten Platz</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
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			<div id="attachment_11080" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11080" class="wp-image-11080 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_255-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_255-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_255-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_255-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_255-500x333.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_255-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_255.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11080" class="wp-caption-text">Das Team aus Studierenden der Hochschule Fresenius mit ihrem Praxispartner ÜberQuell. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Ausgestattet mit diesem wichtigen Appell erfolgte endlich die heiß ersehnte Sieger:innenehrung durch Dr. Ana Catarina Sebode von der Senatskanzlei Hamburg, Katharina Keienburg (IKS) und Christine Prießner (FTS HH). Dabei gab es in diesem Jahr eine Besonderheit zu verzeichnen &#8211; gleich <strong>zwei Teams</strong> hatten die Jury mit ihren Ideen besonders überzeugt und waren punktgleich auf dem <strong>ersten Platz</strong> gelandet!</p>
<p>Die Studierenden der <strong>Hochschule Fresenius</strong> konnten mit ihrer Kommunikationsstrategie für das Weihnachtsbier JULEBRYG der Brauerei <strong>ÜberQuell</strong> punkten, das mit fairen Gewürzen aus dem <a href="https://www.happyfair.de/" target="_blank" rel="noopener">Süd-Nord Kontor</a> hergestellt wird.<br />
Grundlage ihrer wissenschaftlichen Arbeit waren u.a. eine umfassende Umfrage mit über 350 Teilnehmenden und das Markensteuerrad. Davon leiteten die Studierenden Schritt für Schritt sowohl Online- als auch Offline-Maßnahmen zur stärkeren Vermarktung des Weihnachtsbiers ab: von einer neuen Flaschengröße über informative Bierdeckel bis hin zu kreativen Ideen für Instagram &amp; Co.</p>
<div id="attachment_11081" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11081" class="wp-image-11081 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_184-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_184-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_184-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_184-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_184-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_184-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_184.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11081" class="wp-caption-text">Axel Ohm von ÜberQuell. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p><em>„Es war ein großartiges Projekt, bei dem unsere Studierenden wichtige Methoden und Instrumente des Marketings auf die Praxis anwenden konnten. Mit viel Spaß und tollen Ideen haben sie mitten im Sommer ein Marketingkonzept für das Weihnachtsbier Julebryg entwickelt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn Axel Ohm und sein Team von ÜberQuell unser Konzept ab Mitte November umsetzen“,</em> so Prof. Dr. Kerstin Bruchmann, die als Professorin für Marketing und Marktforschung ihre Studierenden im Sommersemester beim Wettbewerb begleitete.</p>
<p>Auch Unternehmer Axel Ohm, Gründer und Geschäftsführer von ÜberQuell, freut sich über die Ergebnisse und sieht den ganzheitlichen Ansatz: „Wir glauben an Biervielfalt, Fairness und frische Perspektiven. Gemeinsam mit den Studierenden der Hochschule Fresenius bringen wir all das in die Flasche – und mit ihren frischen Marketingideen direkt auf die große Bühne, nicht nur auf den Tresen.“</p>

		</div>
	</div>

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			<div id="attachment_11082" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11082" class="wp-image-11082 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_246-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_246-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_246-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_246-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_246-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_246-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_246.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11082" class="wp-caption-text">Das Team der HAW Hamburg mit dem Partnerunternehmen BahnhofsCafée Buchholz. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Ebenso überzeugend und somit auch auf dem <strong>ersten Platz</strong> gelandet waren die Studierenden der <strong>Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg</strong> mit ihrer Nudging-Strategie für das <strong>BahnhofsCaFée Buchholz</strong>, um Kund:innen in Zukunft noch besser zum Kauf fairer Snacks und Getränke zu animieren. Zudem prüften sie die mögliche Umstellung von Cookie-Zutaten und Schokoriegeln auf Fair Trade Produkte und errechneten die Auswirkungen auf Ein- und Verkaufspreise. Damit gaben sie den Inhaberinnen des BahnhofsCaFées Werkzeuge an die Hand, um den Fairen Handel noch fester im Angebot zu verankern, und nebenbei dank ihrer Rechercheumfragen auch ein genaueres Bild der Kundschaft des Caféfensters am Bahnhof Buchholz.</p>
<p>Prof. Dr. Christoph Wegmann, Marketingprofessor an der HAW Hamburg, war ebenfalls begeistert von den Ergebnissen: <em>„Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure war hervorragend und der Wettbewerb ist ein tolles Beispiel dafür, wie die Freie und Hansestadt Hamburg, die Hochschulen, NGOs und Betriebe erfolgreich zusammenarbeiten können. Das hat auch die Studierenden motiviert, eine „Extra-Meile“ zu gehen. Dabei war die Förderung von fair gehandelten Produkten vielen Studierenden ein besonderes Anliegen. Es war ein toller Wettbewerb und ich freue mich natürlich besonders, dass wir am Ende vorne mit dabei waren.“</em></p>
<div id="attachment_11083" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11083" class="wp-image-11083 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_134-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_134-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_134-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_134-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_134-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_134-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_134.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11083" class="wp-caption-text">Johanna Rolf vom BahnhofsCaFée Buchholz. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Und auch Johanna Rolf, Inhaberin des BahnhofsCaFées Buchholz, brachte in ihrem Feedback an die Studierenden mit Begeisterung zum Ausdruck, dass sie viele der Ergebnisse des Teams auch in die Praxis umsetzen wird: <em>„Die Umstellung von konventionellen auf Fair Trade-Produkte ist mit der Umstellung auf vegane Produkte vergleichbar. Es bedarf genauer Planung, aber letztlich ist sie umsetzbar – und ändert die Welt! Ich habe vor, alle Zutaten, die in Fair Trade-Qualität erhältlich sind, zukünftig für unsere Cookies zu verwenden.“</em></p>
<p>Wir gratulieren beiden Teams und ihren Praxispartner:innen herzlich zum Sieg!</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<div id="attachment_11084" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11084" class="wp-image-11084 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_234-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_234-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_234-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_234-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_234-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_234-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_234.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11084" class="wp-caption-text">Der zweite Platz ging an das Team aus Fachhochschule Wedel und der Praxispartnerin der Fairtrade-Stadt Norderstedt. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Unsere Gratulation gilt auch den mit nur zwei Punkten Abstand sehr knapp <strong>Zweitplatzierten</strong>: Die Studierenden der <strong>Fachhochschule Wedel</strong> begeisterten die Jury mit ihrer Marketingstrategie für die Produktreihe „FAIRflixt goot!“, bestehend aus dem fairen Stadt-Kaffee und der fairen Stadt-Schokolade der <strong>Fairtrade-Stadt Norderstedt</strong>, getragen durch die <strong>Stadtverwaltung Norderstedt</strong>, den <strong>Norderstedt Marketing e.V.</strong> und den <strong>Weltladen Norderstedt</strong>. Besonders beeindruckend waren dabei die vielen Maßnahmen, die bereits während der Projektlaufzeit in die Tat umgesetzt worden waren, was im Wettbewerb ein Novum darstellte. So hatten die Studierenden bereits vor der Jurysitzung mehrere Stände organisiert, um auf die „FAIRflixt goot!“-Reihe aufmerksam zu machen und Umfragen durchzuführen und hatten sogar die Platzierung in einem Fernsehbeitrag erreicht, um möglichst viele Haushalte in Norderstedt ansprechen zu können. Zudem hatten sie ein Konzept entwickelt, um viele neue Absatzmärkte zu erschließen. So viel Einsatz verdient definitiv den Platz auf dem Treppchen! Auch hier wurde deutlich, wie eng und wertschätzend die Praxispartner:innen zusammengearbeitet haben und geniale Konzepte entstanden sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11085" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11085" class="wp-image-11085 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_229-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_229-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_229-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_229-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_229-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_229-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_229.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11085" class="wp-caption-text">Den dritten Platz belegte das Team der HSBA mit dem Hotel an der Marienkirche in Lübeck. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Den <strong>dritten Platz</strong> belegte mit nur drei Punkten Abstand schließlich das Team der <strong>Hamburg School of Business Administration (HSBA)</strong> mit seinem Marketingkonzept für das <strong>Hotel an der Marienkirche</strong> in Lübeck. Die Studierenden erarbeiteten gemeinsam mit den beiden Hotelinhaberinnen eine Strategie, um die bereits verwendeten Fair Trade-Produkte besser sichtbar und transparenter zu machen, neue Zielgruppen für das Hotel zu gewinnen und das Hotel auch auf externen Buchungsportalen besser sichtbar zu machen. Heike Schüttler und Astrid Lindberg vom HADM zeigten sich zudem begeistert vom Einsatz der Studierenden, die für ihre Abstimmungstreffen und auch den Dreh eines virtuellen Hotelrundgangs als Teil des Projekts mehrfach den Weg von Hamburg nach Lübeck auf sich genommen hatten. <em>„Es war eine richtig tolle Zusammenarbeit“</em>, so die Hotelbetreiberinnen. Wir gratulieren auch diesem Kooperationsteam sehr herzlich zum Treppchenplatz!</p>

		</div>
	</div>

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			<div id="attachment_11086" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11086" class="wp-image-11086 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_257-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_257-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_257-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_257-768x513.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_257-500x334.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_257-1320x881.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_257.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11086" class="wp-caption-text">Das Team aus Leuphana Universität Lüneburg und dem Kollektiv Überlegen. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Studierenden der <strong>Leuphana Universität Lüneburg</strong> und ihren Praxispartner:innen des Kollektivs <strong>Überlegen</strong>, die gemeinsam eine Marketingstrategie zur Bekanntheitssteigerung des Kaffee-Webshops auch abseits der Sozialen Medien erarbeiteten, sowie bei den Studierenden der University of Hamburg Business School der <strong>Universität Hamburg</strong>, die für das <strong>unikontor</strong> eine Strategie entwarfen, um Fair Trade-Produkte unter der Studierendenschaft attraktiver und erschwinglicher zu machen. Ungeachtet ihrer Platzierungen im Wettbewerb konnten auch diese Teams einen wertvollen Beitrag zum Fairen Handel leisten und ihre Praxispartner:innen nachhaltig unterstützen.</p>
<div id="attachment_11087" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11087" class="wp-image-11087 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_258-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_258-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_258-1024x683.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_258-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_258-500x333.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_258-1320x880.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/07/20250624_KJ_258.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11087" class="wp-caption-text">Das Team der Universität Hamburg mit dem Praxispartner unikontor. Foto: Kati Jurischka</p></div>
<p>Nach der Verleihung der Urkunden und einem Fototermin für alle Teams ließen wir die Abschlussveranstaltung mit einem leckeren, fairen Buffet von Buhjah Kitchen und angeregten Unterhaltungen ausklingen. Wir bedanken uns nicht zuletzt bei den zehn Mitgliedern unserer Jury, die die Pitches der Studierenden mit viel Engagement gehört und bewertet haben und uns teilweise bereits seit dem ersten Wettbewerb begleiten, und freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Kati Jurischka</p>

		</div>
	</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/11-hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/">11. Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fair Trade schmecken beim 11. Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/fair-trade-schmecken-beim-11-hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 15:05:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11057</guid>

					<description><![CDATA[<p>2 erste Plätze beim Hamburg Fair Trade Hochschulwettbewerb ++ 45 Unternehmen, 13 Hochschulen mit über 900 Studierenden nahmen bisher teil ++ Feierliche Ehrung der Sieger:innen des Jubiläumswettbewerbs in Anwesenheit von Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/fair-trade-schmecken-beim-11-hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/">Fair Trade schmecken beim 11. Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h1>Enges Kopf-an-Kopf-Rennen beim 11. Hamburger Fair Trade<br />
Hochschulwettbewerb</h1>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Hamburg, 24.06.2025. Zum elften Mal fand in diesem Jahr die Siegerehrung des Hamburger Hochschulwettbewerbs </strong>„<strong>Hamburg! Handelt! Fair! &#8211; Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam für den Fairen Handel“</strong> <strong>statt. Auch in diesem Jahr wurde der geografische Fokus auf in der Metropolregion Hamburg ansässigen Unternehmen ausgeweitet. Auf dem ersten Siegertreppchen standen am Dienstag gleich zwei Teams: die Hochschule Fresenius, die mit der Brauerei ÜberQuell kooperierte und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg) die ein Konzept für das BahnhofsCaFée in Buchholz entwickelte. </strong></p>
<p>In den letzten 11 Jahren arbeiteten in 54 Einzelkooperationen 45 Unternehmen mit 13 Hochschulen zusammen. Über 900 Studierende setzten sich intensiv mit dem Fairen Handel auseinander, entwickelten Marketing- und Kommunikationskonzepte für ihre Partnerunternehmen und konnten so ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis anwenden. Für viele Unternehmen war es die erste Kooperation mit einer Hochschule.</p>
<p><a href="https://www.picdrop.com/katijurischka/cgVKnfXvWr" target="_blank" rel="noopener"><strong>Fotos von der Preisverleihung im Hamburger Rathaus</strong></a><br />
Bildrechte: Kati Jurischka/HKHH</p>
<h2><strong>Zwei sehr unterschiedliche Konzepte teilen sich den ersten Platz</strong></h2>
<p>Die Studierendengruppen der Hochschule Fresenius und der HAW Hamburg gingen punktgleich aus der Jurysitzung hervor und teilen sich in diesem Jahr das Siegertreppchen.</p>
<p>Das Team der <strong>Hochschule Fresenius</strong> überzeugte die zehnköpfige Jury mit ihrem Marketingkonzept für das Weihnachtsbier Julebryg der <strong>Brauerei ÜberQuell</strong>. Grundlage der wissenschaftlichen Arbeit waren u.a. eine umfassende Umfrage mit über 350 Teilnehmenden und das Markensteuerrad. Davon leiteten die Studierenden Schritt für Schritt sowohl Online- als auch Offline-Maßnahmen zur stärkeren Vermarktung des Weihnachtsbieres ab: von einer neuen Flaschengröße, über informative Bierdeckel bis hin zu kreativen Ideen für Instagram &amp; Co.</p>
<blockquote><p>
„Es war ein großartiges Projekt, bei dem unsere Studierenden wichtige Methoden und Instrumente des Marketings auf die Praxis anwenden konnten. Mit viel Spaß und tollen Ideen haben sie mitten im Sommer ein Marketingkonzept für das Weihnachtsbier Julebryg entwickelt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn Axel Ohm und sein Team von Überquell unser Konzept ab Mitte November umsetzen.“,
</p></blockquote>
<p>so Dr. Kerstin Bruchmann, die als Professorin für Marketing und Marktforschung ihre im Sommersemester bei dem Kooperationsprojekt begleitete. Auch Unternehmer Axel Ohm, Gründer und Geschäftsführer von ÜberQuell freut sich über die Ergebnisse:</p>
<blockquote><p>
„Wir glauben an Biervielfalt, Fairness und frische Perspektiven. Gemeinsam mit den Studierenden der Hochschule Fresenius bringen wir all das in die Flasche – und mit ihren frischen Marketingideen direkt auf die große Bühne, nicht nur auf den Tresen.“
</p></blockquote>
<p>Von den Ergebnissen der Studierenden der <strong>HAW Hamburg</strong> war die Jury nicht weniger begeistert. Ihre Aufgabe war, für das <strong>BahnhofsCaFée Buchholz</strong> zu prüfen, ob die Einführung von mehr fair gehandelten Produkten auch für die Kund:innen attraktiv ist, welche Produkte sich am besten für eine Umstellung eigenen und welche Auswirkungen dies auf Ein- und Verkaufspreis haben würde. Die Gruppe beschäftigte sich eingehend mit der Recherche nach fair gehandelten Zutaten für die selbst gebackenen Cookies des Unternehmens sowie mit deren Preisgestaltung und Vermarktung am Verkaufskiosk auf dem Bahnsteig. Dabei ließ sie auch andere Produkte nicht aus dem Blick.</p>
<p>Dr. Christoph Wegmann, Marketingprofessor an der HAW Hamburg war ebenfalls begeistert von den Ergebnissen:</p>
<blockquote><p>
„Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure war hervorragend und der Wettbewerb ist ein tolles Beispiel dafür, wie die Freie und Hansestadt Hamburg, die Hochschulen, NGOs und Betriebe erfolgreich zusammenarbeiten können. Das hat auch die Studierenden motiviert, eine „Extra-Meile“ zu gehen. Dabei war die Förderung von fair gehandelten Produkten vielen Studierenden ein besonderes Anliegen. Es war ein toller Wettbewerb und ich freue mich natürlich besonders, dass wir am Ende vorne mit dabei waren.“
</p></blockquote>
<p>Johanna Rolf, Inhaberin des BahnhofsCaFées Buchholz brachte in ihrem Feedback an die Studierenden zum Ausdruck, dass sie mit vielen Ergebnissen des Teams weiterarbeiten wird:</p>
<blockquote><p>
„Die Umstellung von konventionellen auf Fair-Trade-Produkte ist mit der Umstellung auf vegane Produkte vergleichbar. Es bedarf genauer Planung, aber letztlich ist sie umsetzbar – und ändert die Welt! Ich habe vor, alle Zutaten, die in Fair Trade-Qualität erhältlich sind, zukünftig für unsere Cookies zu verwenden.“
</p></blockquote>
<p>Den zweiten Platz belegte die <strong>Fachhochschule Wedel</strong> mit ihrem Marketingkonzept für die FAIRflixt.goot-Produkte der <strong>Fairtrade-Stadt Norderstedt </strong>mit nur zwei Punkten hinter Platz 1. Der Zusammenschluss aus Stadtverwaltung Norderstedt, Stadtmarketing Norderstedt und Weltladen Norderstedt bietet bereits seit Jahren den eigenen fairen Stadt-Kaffee und die auch faire Stadt-Schokolade an. In diesem Jahr wurde das Design geändert und es wurde nach neuen Absatzmärkten gesucht. Das Besondere: Die Studierenden waren während der Kooperation bereits selbst aktiv an der Umsetzung verschiedener Vor-Ort-Maßnahmen beteiligt.</p>
<p>Nur drei weitere Punkte trennten den dritten Platz vom zweiten: <strong>Die Hamburg School of Business Administration (HSBA)</strong> erarbeitete für ihren Kooperationspartner, das <strong>Hotel an der Marienkirche in Lübeck</strong> ein Konzept, das die bereits verwendeten fairen Produkte sichtbarer machen, neue Zielgruppen ins Hotel bringen und die Sichtbarkeit auf Buchungsplattformen erhöhen sollte.</p>
<p>Darüber hinaus nahm die <strong>Leuphana Universität Lüneburg</strong> am Wettbewerb teil. Sie entwickelte für die Online-Plattform „ueberlegen.coop“ des Kollektivs <strong>Überlegen</strong> ein Marketingkonzept entwickelte das zu einer höheren Bekanntheit und zur Gewinnung neuer Kund:innen führen sollte.</p>
<p>Das Team der Hamburg University Business School der <strong>Universität Hamburg</strong> erarbeitete für das <strong>UniKontor </strong>ein Konzept zur Weiterentwicklung des Online-Shops zu einem Marktplatz bei dem Community-Building und der faire Handel im Mittelpunkt stehen sollen.</p>
<p>Einige Jurymitglieder sind bereits seit der ersten Stunde des Hochschulwettbewerbs mit an Bord. Alle langjährig Beteiligten waren sich einig, dass die Qualität der Beiträge von Jahr zu Jahr zugenommen hat: Insbesondere die Präsentationen werden immer professioneller und auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz war nicht zu übersehen.</p>
<p>Christine Prießner von der Fair Trade Stadt Hamburg freut sich immer wieder, dass so spannende und innovative Ideen für die Unternehmen erarbeitet werden:</p>
<blockquote><p>
&#8222;Es ist jedes Jahr eine kleine Herausforderung, neue Unternehmen oder Organisationen zu finden, die beim Wettbewerb dabei sein wollen. Umso schöner ist es, wenn die Beteiligten begeistert aus dem Wettbewerb herausgehen und ihre Motivation so deutlich wird. Denn das motiviert auch uns, immer wieder in den nächsten Durchlauf zu starten&#8220;.
</p></blockquote>
<p>Katharina Keienburg von der Innovations Kontakt Stelle Hamburg ergänzt:</p>
<blockquote><p>
„Ich freue mich sehr, dass die Studierenden auch in diesem Jahr ihre wissenschaftlichen Kenntnisse dazu eingesetzt haben, Marketingkonzepte zu entwickeln, die passgenau auf ihre Kooperationspartner:innen abgestimmt waren, damit diese sie in der Praxis einsetzen können.“
</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2>Über den Hochschulwettbewerb</h2>
<p>Seit elf Jahren führen die Fair Trade Stadt Hamburg (FTS HH) und die Innovations Kontakt Stelle (IKS) den Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb zusammen durch. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Fairen Handel sichtbarer zu machen, Studierende für das Thema zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken. Die Anbahnung der Kooperationsprojekte wird im Vorfeld durch die IKS Hamburg vorgenommen. Bewertet wurden die Arbeiten von einer zehnköpfigen Jury mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und der Stadt Hamburg. Alle Gewinner:innen erhalten eine Urkunde und nehmen an der feierlichen Siegerehrung in der HSBA teil. Schirmpatin des diesjährigen Hochschulwettbewerbs ist Senatorin Dr. Melanie Leonhard, Präses der Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg.</p>
<p>Mehr Infos sowie ein Überblick über alle Teilnehmer-Projekte:<br />
<a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/hochschulwettbewerb-2025/">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/mitmachen/hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/hochschulwettbewerb-2025/</a></p>
<h3><strong>Fair Trade Stadt Hamburg</strong></h3>
<p>Hamburg ist seit 2011 Fair Trade Stadt und damit Teil eines weltweiten Netzwerks von über 2.200 Fairtrade-Towns. Neben dem Hochschulwettbewerb führt die Projektstelle zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit, z.B. für die Faire Woche durch, um für den Fairen Handel zu sensibilieren. In aktiven Workshops für Unternehmen, Organisationen als auch für Hochschulen oder Sportvereinen werden die Lieferketten von z.B., Sportbällen, von Metallen oder von Lebensmitteln herangezogen, um auf die menschenunwürdigen Arbeits- und Produktionsbedingungen aufmerksam zu machen. Ansporn der Projektkoordination ist es, die Akteur:innen zu vernetzen um so mehr Synergien für den Fairen Handel zu generieren. Träger des Projekts ist der Verein Mobile Bildung für die Eine Welt in Norddeutschland e.V.</p>
<p><a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/</a></p>
<h3><strong>IKS Hamburg</strong></h3>
<p>Die IKS Hamburg unterstützt seit 2011 Start-ups, etablierte Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der Zusammenarbeit in technischen und nicht-technischen Bereichen. Sie wird finanziert von der Handelskammer Hamburg sowie der Freien und Hansestadt Hamburg.</p>
<p><a href="http://www.iks-hamburg.de">www.iks-hamburg.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/fair-trade-schmecken-beim-11-hamburger-fair-trade-hochschulwettbewerb/">Fair Trade schmecken beim 11. Hamburger Fair Trade Hochschulwettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fairer Beach Day IV</title>
		<link>https://www.fairtradestadt-hamburg.de/fairer-beach-day-iv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fair Trade Stadt Hamburg Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 11:08:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Faire Woche 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fairtradestadt-hamburg.de/?p=11036</guid>

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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h1><span style="font-size: 18pt;"><strong>Das macht Lust auf mehr &#8211; Spielerisch Lernen beim Fairen Beach Day IV</strong></span></h1>
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<div id="attachment_11038" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11038" class="wp-image-11038 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-300x225.jpg" alt="Anlage Südstrand. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="300" height="225" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-300x225.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-1024x769.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-768x577.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-1536x1153.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-2048x1538.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-500x375.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/PXL_20250616_102256405-verkleinert-1320x991.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11038" class="wp-caption-text"><span style="font-family: courier new, courier, monospace;">Anlage Südstrand. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</span></p></div>
<p>Am 16. Juni 2025 ging der Faire Beach Day von der Fair Trade Stadt Hamburg in die vierte Runde. Am Südstrand des Hamburger Stadtparks, einer selbstverwalteten Anlage des nachhaltig ausgerichteten Sandsportvereins <em>Sand für Alle</em>, versammelten sich bei bestem Wetter rund 110 Schüler:innen und Betreuer:innen, um den Tag mit Beachvolleyball-Training zu verbringen und nebenbei ihr Wissen rund um den Fairen Handel unter Beweis zu stellen. Dieses Jahr konnte das Orga-Team motivierte Schüler:innen der Gymnasien Heidberg, Rahlstedt, Ohmoor und Klosterschule sowie der Ilse-Löwenstein-Schule und der Stadtteilschule Winterhude für die Teilnahme am Fairen Beach Day gewinnen. Die rege Teilnahme und das Interesse der Schulen am Fairen Beach Day freut uns enorm.</p>

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			<div id="attachment_11039" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11039" class="wp-image-11039 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-200x300.jpg" alt="Kommentator Robin Sowa beim Showmatch. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="200" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-200x300.jpg 200w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-683x1024.jpg 683w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-768x1152.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-400x600.jpg 400w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-1024x1536.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-1365x2048.jpg 1365w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-500x750.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-1320x1980.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5932-verkleinert-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-11039" class="wp-caption-text"><span style="font-family: courier new, courier, monospace;">Kommentator Robin Sowa beim Showmatch. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</span></p></div>
<p>Der Tag begann mit einem Grußwort durch Christine Prießner, Fachpromotorin für den Fairen Handel von der Fair Trade Stadt Hamburg, und Tim Braun vom Fachausschuss Volleyball der Behörde für Schule und Bildung (BSB). Danach hatten die jungen Sportler:innen in zwei Durchgängen auf sechs Feldern die Gelegenheit, ihre Skills mithilfe professioneller Trainer:innen und Co-Trainer:innen vom Hamburger Volleyballverband (HVBV) zu vertiefen und zu verbessern. Mit großem Einsatz und Können begleiteten und begeisterten Chenoa Christ, Linus Barth, Jonas Reinhardt, Ole Schwarmann, Robin Sowa und Rüdiger Strosik die Schüler:innen. Außerdem zeigten die Profis zwischen den zwei Trainings-Durchgängen mit einem Showmatch, wie richtig guter Volleyball aussehen kann.</p>
<p>Um Sport und Spaß zu verbinden, hatten die Lehrkräfte im Vorfeld Bildungsmaterialien zur Verfügung gestellt bekommen, um die Schüler:innen für die Ballproduktion in Pakistan und die Bedeutung des Fairen Handels zu sensibilisieren. Dieses Wissen wurde anhand von neun Quizfragen zum Thema Fairer Handel und Bälle abgefragt. Unter allen Teilnehmer:innen mit mindestens 6 richtigen Antworten wurden faire Beachvolleybälle sowie nachhaltig produzierte T-Shirts verlost. Zudem konnten pro Durchgang vier glückliche Gewinner:innen aus dem gesamten Lostopf die Faire Stadtschokolade Hamburgs mit nach Hause nehmen (oder direkt vor Ort verputzen).</p>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1706" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="v.l.n.r.: Lukas Tödte, Ina Gröbe, Levi Weissenbach, Christine Prießner, Jesse Graves, Noel Freda, Chenoa Christ, Bent Petersen, Mari Höchstetter, Linus Barth, Ole Schwarmann, Ole Petersen, Finja Fregien, Rüdiger Strosik, Robin Sowa, Jonas Reinhardt, Tim Braun. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" title="4. Fairer Beach Day" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert.jpg 2560w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert-300x200.jpg 300w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert-1024x682.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert-768x512.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert-1536x1024.jpg 1536w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert-2048x1365.jpg 2048w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert-500x333.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5881-verkleinert-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px"  data-dt-location="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/fairer-beach-day-iv/img_5881-verkleinert/" /></div><figcaption class="vc_figure-caption">v.l.n.r.: Lukas Tödte, Ina Gröbe, Levi Weissenbach, Christine Prießner, Jesse Graves, Noel Freda, Chenoa Christ, Bent Petersen, Mari Höchstetter, Linus Barth, Ole Schwarmann, Ole Petersen, Finja Fregien, Rüdiger Strosik, Robin Sowa, Jonas Reinhardt, Tim Braun. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</figcaption>
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			<div id="attachment_11042" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11042" class="wp-image-11042 size-medium" src="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-200x300.jpg" alt="Vorbildlicher Aufschlag von Chenoa Christ. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg" width="200" height="300" srcset="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-200x300.jpg 200w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-683x1024.jpg 683w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-768x1152.jpg 768w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-400x600.jpg 400w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-1024x1536.jpg 1024w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-1365x2048.jpg 1365w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-500x750.jpg 500w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-1320x1980.jpg 1320w, https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5886-verkleinert-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-11042" class="wp-caption-text"><span style="font-family: courier new, courier, monospace;">Vorbildlicher Aufschlag von Chenoa Christ. Foto: Fair Trade Stadt Hamburg</span></p></div>
<p>Zur Stärkung zwischendurch standen zusätzlich für alle Sportler:innen frische Fairtrade-Bananen bereit, die uns auch in diesem Jahr unser Kooperationspartner Port International GmbH zur Verfügung gestellt hatte. Für diese zuverlässige Unterstützung bedanken wir uns noch einmal sehr herzlich. Des Weiteren gab es faire Müsliriegel für den kleinen Hunger, die von den Schüler:innen zwischen den intensiven Trainingseinheiten gern angenommen wurden.</p>
<p>Das Fazit zum vierten Fairen Beach Day war positiv: <em>„Meine Schüler waren super begeistert und hatten wirklich viel Spaß – und dabei haben sie sogar noch etwas gelernt“</em> schrieb Julia Pösse vom Gymnasium Rahlstedt und bedankte sich für den tollen Fairen Beach Day. Auch das Team der FTS HH bedankt sich bei allen teilnehmenden Schüler:innen und ihren engagierten Betreuer:innen, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Weiterhin bedanken wir uns bei den Profisportler:innen und Co-Trainer:innen des HVBV, die den Schüler:innen einen unvergesslichen Trainingstag beschert und ihr Wissen großzügig mit ihnen geteilt haben. Für die finanzielle Unterstützung danken wir außerdem dem Bezirksamt Hamburg-Nord. Active City hat den FBD IV mit Zelten, Beachflags und Strandstühlen zum Chillen perfekt abgerundet. Bei Sand für Alle und dem Südstrand bedanken wir uns für die Bereitstellung dieses tollen Trainingsortes. Und nicht zuletzt bedanken wir uns bei Tim Braun (Fachausschuss Volleyball der BSB) und Justin Plankenauer (HVBV) für die Mitgestaltung und Durchführung dieses tollen Tages.</p>
<p>Mit jedem Fairen Beach Day schaffen wir mehr Aufmerksamkeit für die Produktionsbedingungen von Sportartikeln im Globalen Süden und die Notwendigkeit fairer Löhne und menschenwürdiger Arbeitsverhältnisse. Vor allem junge Menschen können dadurch für den Fairen Handel sensibilisiert und für mehr Fair Play auch abseits des Spielfelds gewonnen werden.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de/fairer-beach-day-iv/">Fairer Beach Day IV</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fairtradestadt-hamburg.de">Fair Trade Stadt Hamburg</a>.</p>
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