Fair Trade Stadt Hamburg

Träger Mobile Bildung e.V.

Träger der Projektes Fair Trade Stadt Hamburg ist der Verein Mobile Bildung für die eine Welt in Norddeutschland e.V. der sich seit seiner Gründung 1999 für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Fairen Handel engagiert.

Kontakt

Mobile Bildung e.V.
c/o Süd-Nord Kontor
Stresemannstraße 374
22761 Hamburg
info@mobilebildung.org

Der Verein ist derzeit Träger von folgenden Projekte:

Gemeinsam verstehen sich die drei Projekte als Kompetenzteam für Fairen Handel in Hamburg und haben ein Leitbild entwickelt, welches die Grundsätze ihrer Arbeit definiert.

Die Fair Trade Stadt

Von der Projektstelle zur Promotor_innen-Stelle

Die Projektstelle Fair Trade Stadt Hamburg wurde im Oktober 2010 geschaffen und führt seither Aktivitäten zum Fairen Handel durch. Im April 2013 ist die Projektstelle Fair Trade Stadt Hamburg in eine Fachpromotor_innen-Stelle zur Stärkung der Fairhandels-Aktivitäten in Hamburg übergegangen. Damit ist die Stelle Teil des bundesweiten Eine Welt-Promotor_innen Programms, im Rahmen dessen Fach- und Regionalpromotor_innen flächendeckend in Deutschland die entwicklungspolitische Arbeit voranbringen.

Timeline

Der Titel „Fairtrade Stadt“

Im Mai 2011 erhielt die Stadt Hamburg erstmals den Titel „Fairtrade Stadt“. Der Titel wurde im Mai 2013 und im Juni 2017 erneuert. Um den Titel zu erhalten, musste die Stadt fünf Kriterien erfüllen, unter anderem die Gründung einer Steuerungsgruppe bestehend aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik, sowie eine bestimmte Anzahl von Geschäften und Gastronomieunternehmen, die fair gehandelte Produkte anbieten.

Hauptaugenmerk

  • Öffentliche Verwaltung und Unternehmen
  • Wirtschaftsunternehmen
  • Gastronomie / Einzel- und Großhandel / Hotellerie / Caterer
  • Hochschulen

Promotorinnen Programm

Zurzeit arbeiten mehr als 140 Eine Welt-Promotor_innen bundesweit daran, das Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zu stärken.

Sie beraten und vernetzen zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen in ganz Deutschland, die sich in der Eine Welt-Arbeit engagieren und initiieren Projekte und Aktionen, mit denen sie Alternativen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Gesellschaft aufzeigen.

Außerdem stärken sie das Wissen und die Kompetenz in Hinblick auf ökologische und soziale Zukunftsfähigkeit, fördern politische Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement.

 

Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl)

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) fordert, dass Bund, Länder und Kommunen ihrer Verantwortung für den Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten nachkommen. In Ausschreibungen sind konsequent soziale und ökologische Kriterien zu fordern und Waren einzukaufen, die umwelt- und sozialverträglich produziert wurden. Dies schließt die Einhaltung von grundlegenden internationalen Arbeitsrechten ein und kann einen Beitrag dazu leisten, die Wirtschaft zur Einhaltung von Mindeststandards zu bewegen und Unternehmen zu unterstützen, die dies bereits nachweislich tun.

 

Fachforum „Konsum und Produktion“ der agl

Die Hamburger Fachpromotorin ist im Fachforum „Konsum und Produktion“ vertreten. Das Fachforum „Konsum & Produktion“ der agl setzt sich aus Promotor_innen und Expert_innen der jeweiligen Landesnetzwerke zusammen und bündelt die Expertise der agl zu den Themen der nachhaltigen Beschaffung, des Fairen Handels, der sozialen und ökologischen Verantwortung von Unternehmen sowie dem Themenkomplex Bio-Regional-Fair. Das Fachforum bietet eine Plattform zum Austausch über Strategien, wie auf Landesebene effektiv ein an Sozialkriterien ausgerichtetes Beschaffungswesen erreicht werden kann, entwickelt Positionen und organisiert dazu Fachgespräche, Kampagnen und regionale wie bundesweite Veranstaltungen.

Das Eine Welt-Promotor_innen-Programm wird getragen von einem Konsortium aus der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) und der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Gefördert wird es von Engagement Global im Auftrag des BMZ gemeinsam mit allen 16 Bundesländern.

Förder_innen und Unterstützer_innen

Herzlichen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung!

Finanzierung

Die Projektstelle „Fair Trade Stadt Hamburg“ wird gefördert durch das Eine-Welt-Promotor_innenprogramm der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke mit Mitteln von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und durch die Senatskanzlei Hamburg.