Ethisches Nachdenken mit Hannah Arendt über Konsum und Verantwortung. Das Beispiel Kleidung

Termin : 13.10.2018 um 11:00 Uhr

Für Frauen

Samstag, 13. Oktober, 11 – 17 Uhr
Referentinnen Ilse Zeuner, Sozialwissenschaftlerin, Waltraud Waidelich, Frauenwerk der Nordkirche, Kampagne für Saubere Kleidung

Weil wir eine Gesellschaft von Konsument*innen geworden sind, führt mehr Freizeit nicht zu mehr Freiheit und Kreativität, wie Marx annahm, sondern zu mehr Konsum, sagt Hannah Arendt in ihrer Vita Activa.

Der Konsum von Bekleidung steigt bei sinkenden Preisen, obwohl sich mehr und mehr Menschen für andere Konsummuster einsetzen.  Auf der Grundlage von Texten aus der Vita Activa von Hannah Arendt  laden wir Sie ein zum gemeinsamen Nachdenken über unsere Verantwortlichkeiten als Konsument*innen oder/und als Bürger*innen.
Wir stellen Initiativen im Bereich Bekleidung vor, in denen versucht wird, verantwortlich mit Arbeit, Natur und Menschen umzugehen und als Homo Faber die menschliche Dingwelt der Vergänglichkeit zu entreißen.

Ort Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, HH-Altona
Kooperation Kampagne für Saubere Kleidung, Regionalgruppe Hamburg
Kosten 15 €, Verpflegung inkl.
Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de, 0431/55779112

 

Vorläufiger Ablauf

11 h       Begrüßung und Einstieg

11:30 h  Beispiel Bekleidung – die Problematik des Kleidungskonsums und die Verantwortungszuschreibungen, Vorstellung von Initiativen, Waltraud Waidelich

12:30 h  Hannah Arendt  –  zu Person und Werk  – Vita Activa – Die menschliche Grundbedingtheit –  Arbeiten – Herstellen – Handeln, Ilse Zeuner

13:15 h Pause mit gemeinsamem Mittagessen

14.15 h Textlektüre  aus der Vita Activa  u. a. zum Kreislauf von Produktion und Konsum, Ilse Zeuner

16h        Gespräch: Auswege aus der Konsumentinnen-Gesellschaft – Anders kaufen oder anders denken?

17h        Ende

 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Wir freuen uns auf das gemeinsame Denken!