Ein Jahr Reform des Vergaberechts - ein Fortschritt für die sozialen Kriterien in der öffentlichen Auftragsvergabe?

Bremer Landesvertretung Berlin Donnerstag, den 18. Mai 2017, von 10 bis 17 Uhr

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Workshop mit Küchenpraxis „Ökolandbau hier und im Globen Süden“

Montag, 24. April 2017, 14 – 18 Uhr Mietküche Zur Goldenen Zitrone, Kleine Rainstraße 46, 22765...

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Save the date: Zivilgesellschaftlicher Ratschlag SDG Hamburg am 7. April 2017

Liebe Interessierte an der lokalen Umsetzung der SDGs in Hamburg, um an unseren Ratschlag im...

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VHS Kurs: Geht Wirtschaft auch anders?

Beispiele aus der Hamburger Wirtschaft

Umweltkatastrophen, Finanz- und Schuldenkrisen, ungerechte Vermögensverteilung oder der ganz persönliche Stress im Beruf wecken in uns das dringende Bedürfnis, etwas ändern zu wollen. Ausgehend von Ihren alltäglichen Erfahrungen lernen wir alternative Wirtschaftsmodelle kennen und fragen uns, ob und wie das funktionieren kann. Konkrete Ansätze und Beispiele aus der Hamburger Wirtschaft zeigen uns neue Wege.

am 1./2. April VHS-Zentrum Mitte in der Schanzenstraße 75, 20357 Hamburg.

Sa. 01.04.2017 von 11.00 bis 15.30 Uhr

So. 02.04.2017 von 11.00 bis 15.30 Uhr

GWÖ-Berater Manfred Jotter wird durch den Kurs leiten.
Der Preis des Kurses beträgt nur 22 EUR.
Es ist also eine wunderbare Chance mehr zu dem Thema (auch viel zur GWÖ) zu erfahren.

Anmeldung direkt auf der VHS-Website (Kursnummer: 3200MMM08)


Die G20 ist die Gruppe der 19 wirtschaftlich stärksten Industrie- und Schwellenländer und der EU. Vertreter ihrer Regierungen versammeln sich regelmäßig seit der Asienkrise 1999 zu informellen Treffen. Im Dezember 2016 hat Deutschland für ein Jahr die Präsidentschaft übernommen und wird am 7. und 8. Juli 2017 das G20-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Hamburg ausrichten. Die Gipfel-Themen werden von internationalen Thinktanks vorbereitet. Für die deutsche Präsidentschaft übernehmen die Organisation und Begleitung dieses Prozesses zwei Wirtschaftsforschungsinstitute: das Institut für Weltwirtschaft (IfW) aus Kiel und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) aus Bonn.

Viele Organisationen und Initiativen rufen zum Protest gegen den G20-Gipfel auf: in Planung sind  unter anderem verschiedene Aktivitäten am 2. Juli, ein Gegengipfel am 5. und 6. Juli, ein Aktionstag am 7. Juli und eine Großdemonstration am 8. Juli. Siehe auch:

www.attac.de/kampagnen/g20-in-hamburg

www.g20-protest.de/

Die Veranstaltungen von attac Hamburg im März/ April dienen der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der G20 in Bezug auf die Themen Krieg, Handelsabkommen und Finanzsystem.

Alle Veranstaltungen und Informationen finden Sie hier.

20. April, 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60:

Thomas Fritz (Experte und freier Autor zu Handelsabkommen):

TISA : Überblick, aktueller Stand, Auswirkung auf Arbeitsmarkt und öffentliche Dienstleistungen

- Vortrag -

25. April, 19:30 Uhr, W3, Nernstweg 32:

Suleika Reiners  (Ökonomin und Politikberaterin):

Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Regulierung des globalen Finanzsystems

- Vortrag und Diskussion


Faire (Metropol-)Regionen in Deutschland

Sehr geehrte Engagierte einer fairen Region/ eines fairen Netzwerks,

hiermit laden wir Sie/ Euch herzlich ein zu unserer bundesweiten Tagung „Faire (Metropol-)Regionen in Deutschland. Erfahrungen und nachhaltige Zukunftsperspektiven“ am 24. Juni 2017 in Mülheim/ Ruhr.
Mit der Tagung möchten wir Erfahrungen zur Fairen Regionalen Vernetzung teilen, Informationen vermitteln und uns über Aktionsmöglichkeiten austauschen.

Mit einem abwechslungsreichen Programm laden wir Sie/ Euch als zivilgesellschaftliche Akteure und Mitarbeitende der Verwaltungen ein, um über die Verankerung des Fairen Handels und einer fairen Beschaffung in der Region zu diskutieren.

Optional schließt sich an die Tagung am Abend eine gemeinsame Exkursion zu einem der Spielorte der „ExtraSchicht“ an, ein KulturFestival der besonderen Art quer durchs Ruhrgebiet.

Faire Metropole Ruhr e.V.
c/o Eine Welt Zentrum Herne
Overwegstr. 31, 44625 Herne
www.faire-metropole.ruhr

Anbei finden Sie/ findet Ihr das Programm und ein gesondertes Anmeldeformular. Bitte beachten Sie/ beachtet die Anmeldefrist 19. April 2017 (diese ist leider nötig aufgrund der Reservierungsbedingungen der Tagungsstätte).


„Niemand soll immer mehr haben wollen müssen“

Feministische Denkwerkstatt: Sozial-ökologische Transformation

Für Frauen

SA, 1. April, 11 - 17 Uhr

Ort Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, HH-Altona

Referentin Sandra Antelmann, Diplom-Soziologin, Hamburg

Weil wir Geld zum Leben brauchen, müssen wir erwerbstätig sein und Dinge produzieren und konsumieren, mit denen wir unsere Lebensgrundlagen zerstören. Wir müssen immer mehr haben wollen, sagt Uta v. Winterfeld. Dieser Kreislauf verbraucht Rohstoffe, der CO2–Ausstoß verändert das Wetter. Wir erleben Vielfachkrisen des globalen Kapitalismus: eine Krise der sozialen Reproduktion, ökonomische und ökologische Krisen münden in  Krieg, Flucht und Terror.   Grundlegende Veränderungen in der Form des  Wirtschaftens sind dringend geboten. Konzepte der grünen Ökonomie seien unzureichend, denn sie bleiben der Wachstumslogik verhaftet.

Wovon und wie können wir in Zukunft arbeiten, gut leben und die Lebensgrundlagen erhalten? Suffizienz, Commons, Care sind wichtige Begriffe in feministischen Veränderungskonzepten. Was verbirgt sich dahinter? Wie unterscheiden sich die Konzepte der Frauen untereinander und von denen der prominenten Postwachstumsvertreter.

Sandra Antelmann gibt einen Überblick über die verschiedenen Konzepte. Wir lesen in Auszügen Texte von feministischen Wirtschafts“reformatorinnen und anderen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Link zum Weiterleiten

 http://www.frauenwerk.nordkirche.de/index.php?sp=de&id=frauenseminare&aid=1214

Leitung Waltraud Waidelich, Frauenwerk der Nordkirche, Margit Baumgarten, Fachstelle Familien der Nordkirche

Kosten € 10 Verpflegung inkl.

Anmeldung: Seminare@frauenwerk.nordkirche.de


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zur 5. Fachkonferenz für sozial verträgliche IT-Beschaffung am 22. und 23. Mai 2017 im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz.

Ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen prägen die Produktion von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Es bestehen erste Ansätze unterschiedlicher AkteurInnen, die Wertschöpfungskette sozial verantwortlicher zu gestalten. Auch einzelne öffentliche Einrichtungen berücksichtigen bereits beim Einkauf ihrer IKT-Produkte soziale Kriterien.

Auf der Fachkonferenz treffen sich AkteurInnen des öffentlichen Beschaffungswesens, der Landes- und Kommunalpolitik, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und IT-Unternehmen. Sie tauschen sich über die Möglichkeiten der öffentlichen Hand zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen IT-Industrie aus. Die Konferenz umfasst thematische Vorträge und praxisorientierte Workshops mit ReferentInnen aus dem In- und Ausland. Zudem gibt es Raum, sich mit aktuellen Ausschreibungen unter Berücksichtigung von Sozialstandards zu befassen.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Zwischen beiden Sprachen wird simultan gedolmetscht.

Die Veranstaltung wird von den drei entwicklungspolitischen Landesnetzwerken in Rheinland-Pfalz (ELAN e.V.), Hessen (EPN e.V.) und Saarland (NES e.V.) gemeinsam mit WEED e.V. organisiert.

Alle aktuellen Informationen finden Sie unter www.faire-beschaffung.de.

Sie haben es vielleicht schon an anderer Stelle gelesen: Hamburg ist ins Netzwerk der Bio-Städte eingetreten. Mit dem Beitritt werden mehrere Ziele verfolgt:

  • Hamburg möchte bessere Voraussetzungen für den Einsatz von ökologischen Produkten in den Bereichen Schulverpflegung, Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen und in der Beschaffung der öffentlichen Verwaltung schaffen.
  • Die Stadt möchte die Hamburger Öko-Agrarwirtschaft (Exzellenzberatung, Erschließung neuer regionaler Absatzwege und Förderung von Absatzgemeinschaften) weiterentwickeln.
  • Im Rahmen des Netzwerks soll die Zusammenarbeit von Erzeugern und Wirtschaftsakteuren der Gemeinschaftsverpflegung gestärkt werden.

Das klingt doch sehr gut und lässt hoffen, dass Regionaliät tatsächlich das neue Bio wird. Jedoch wird bei näherer Betrachtung die Wirtschaftsbehörde als treibende Kraft an ihre Grenzen stoßen, denn Kaffee, Orangen und Kakao werden in den nächsten Jahren nicht in Hamburg wachsen. Ist es demnach nicht naheliegend, dass die Bio-Stadt Hamburg und die Fair Trade Stadt Hamburg kooperieren und die Produkte, die nicht regional erzeugt werden können, zumindest aus Fairem Handel stammen? Und Bio ist ohnehin klar. Hier ist noch Handlungsbedarf und die Promotorin wünscht sich ein klares Signal der Wirtschaftsbehörde, das Angebot der Fair Trade Stadt anzunehmen, um Synergien auszunutzen.

Zum Auftakt gibt es in der Handelskammer eine große Messe. Mehr Informationen erfahren Sie hier.

Und einen Presseartikel: https://enorm-magazin.de/hamburg-wird-zur-bio-stadt

Wer sein Wissen zum Fairen Handel, Globalen Lernen und zur Arbeit von und in Weltläden auffrischen möchte hat jetzt die Gelegenheit mit einem Grundlagenkurs zur Bildungsarbeit im Weltladen. Der Kurs richtet sich zwar vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Weltläden, aber auch Referentinnen und Multiplikatoren, die schon länger keinen Workshop mehr angeboten haben oder neue Impulse brauchen, sind herzlich willkommen.

Samstag 18. Februar 2017, 10 bis 17 Uhr im Süd-Nord Kontor, Stresemannstraße 374

Informations- und Bildungsarbeit ist neben dem Verkauf und der entwicklungspolitischen Kampagnenarbeit eine der drei Säulen der Weltladen-Bewegung. So können Schulklassen und andere Gruppen den Weltladen als Lernort nutzen. Dies soll mit einfachen Methoden ermöglicht werden.

Im Workshop werden von Angelika Schroers (Weltladen-Dachverband) Wege aufgezeigt, wie Basis-Bildungsarbeit im Weltladen verankert werden kann. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch Interessierte an der Bildungsarbeit zum Fairen Handel erhalten unter anderem eine Einführung in dafür erprobte Materialien und Methoden des Globalen Lernens.

Weitere Infos unter: www.weltladen-akademie.de/bildungsarbeit; www.hamburgmalfair.de/grundlagenkurs-zur-bildungsarbeit-im-weltladen

Kostenbeitrag: 25 € für Mitglieder des Weltladen-Dachverbands. Jede/r weitere Mitarbeiter/in eines Weltladens zahlt 20 €. Nicht-Mitglieder zahlen 32 €/27 €. Beitrag ist inkl. Verpfle­gung, Handbuchmodul, Materialien und Zertifikat.

Anmeldung: Mit Name, Kontaktdaten (Mail/ Telefon) und geg. Weltladen unter bill@fairhandelsberatung.net.

Fair Trade sowie global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln in Wirtschaft, Finanzwesen, Tourismus, Konsum und der Entwicklungszusammenarbeit zeigt die FAIR HANDELN. Deutschlands älteste und bedeutendste Fach- und Verbrauchermesse; Fachlicher und ideeller Träger ist die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

Die internationale Fach- und Verbrauchermesse FAIR HANDELN zeigt Fair Trade sowie global verantwortungsvolles Handeln mit Blick auf Entwicklungs- und Schwellenländer in Wirtschaft, Finanzwesen, Tourismus, Konsum und der Entwicklungszusammenarbeit für Fachleute und Verbraucher. Sie ist Verkaufsplattform und zugleich Informations- und Kontaktbörse für die Branche, für Medien, für Entscheidungsträger und Verbraucher.

Eine bunte Vielfalt verschiedenster Produkte, von Lebensmitteln oder Kunsthandwerk aus dem Fairen Handel, über trendige öko-faire Mode und nachhaltigen Reiseangeboten erwartet Sie. Erfahren Sie mehr über ethisch sinnvolle und sozial verantwortliche Geldanlagen, über Entwicklungszusammenarbeit und über Unternehmen, die ihre sozial und ökologisch verantwortungsvolle Unternehmensführung (CSR) wahrnehmen

Verbringen Sie einen spannenden Tag auf der FAIR HANDELN, probieren Sie fair gehandelte Waren erstklassiger Qualität, staunen Sie über die breite Produktpalette vom Kaffee bis zur Reise und erfahren Sie, was Sie selbst tun können – für eine nachhaltige Zukunft weltweit. Donnerstag ist Fachtag, Samstag und Sonntag sind Familientage.

Mit u.a. Mariam Popal (Research Fellow an der Bayreuth Academy of Advanced African Studies – Universität Bayreuth), María do Mar Castro Varela (Alice Salomon Hochschule, Berlin), Andreas Hieronymus (Senior Program Officer, OSIFE – Migration & Inclusion, London), David Becker (Sozialpsychologe, Sigmund Freud Privatuniversität Berlin), Salah Zateh (The Silent University Hamburg)

Die gesellschaftlichen Spannungen werden größer. Immer mehr Menschen haben keine Hemmschwellen mehr vor Aggressionen und Gewalttätigkeit. Angriffe auf die „nicht als dazugehörig“ Identifizierten nehmen zu. Auch das Gruppendenken in „Wir“ und „Sie“ verstärkt sich. Was ist seit dem Sommer der Willkommenskultur 2015 passiert? Worin drückt sich die zunehmende gesellschaftliche Anspannung aus und was bedeutet das für den sozialen Zusammenhalt? Um diese Fragen soll es an diesem Vormittag in Inputvorträgen und im gemeinsamen Austausch gehen.

Die Veranstaltung ist Teil der Themenreihe „Momentaufnahmen - Von Bewegungen und Begrenzungen“. Diese wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die NUE aus den Mitteln der Umweltlotterie BINGO und findet Kooperation mit dem Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

Flüsterübersetzung auf Englisch oder Arabisch auf Anfrage möglich. Bedarf bitte bei der Anmeldung angeben. Ermäßigung der Teilnahmegebühr auf Anfrage möglich. Für Getränke und einen Mittagssnack ist gesorgt.

Damit wir planen können, bitten wir um Anmeldung unter: info@w3-hamburg.de

5. Fachkonferenz für sozialverträgliche Beschaffung von IT-Hardware

22. & 23. Mai 2017 | Mainz

Nach den erfolgreichen IT-Beschaffungskonferenzen in Rostock, Schwerin, Gelsenkirchen und Bremen wird der Dialog im kommenden Jahr im Konferenzzentrum des ZDF in Mainz fortgeführt.

Die Konferenz hat zum Ziel den bundesweiten Austausch zwischen AkteurInnen des öffentlichen Beschaffungswesens, der Landes- und Kommunalpolitik, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und IT-Unternehmen zu fördern. Neben thematischen Vorträgen, werden praxisorientierte Workshops Teil der Konferenz sein. Zudem wird es Raum geben, sich mit aktuellen Ausschreibungen unter Berücksichtigung von Sozialstandards zu befassen. EinE VertreterIn einer Arbeitsrechtsorganisation aus den produzierenden Ländern bereichert die Konferenz zudem mit der Expertise.

Die Veranstaltung wird von den drei entwicklungspolitischen Landesnetzwerken in Rheinland-Pfalz (ELAN e.V.), Hessen (EPN e.V.) und Saarland (NES e.V.) gemeinsam mit WEED e.V. organisiert.

Das Programm und die Anmeldung werden ab Februar 2017 zur Verfügung gestellt.

Montag, 7. 11. um 19 Uhr, im Alster-Zimmer der Handelskammer Hamburg am Adolphsplatz 1, Hamburg.

Frank Eichinger (Fairtrade Deutschland stellt den neuen Fairtrade-Standard für Textilien vor.

Bettina Musiolek (Clean Clothes Campaign) sieht keine Verbesserung im Textil-Programm.
Tanja Busse (Journalistin und Autorin) moderiert den Abend.

Fairtrade Deutschland möchte mit einem neuen Textil-Standard die Arbeitsbedingungen und Löhne der Arbeiter_innen in der gesamten Verarbeitungskette der Textilbranche verbessern und ihre Rechte stärken.
Die Clean Clothes Campaign (CCC) sieht den neuen Standard kritisch und erkennt darin keine grundlegenden Verbesserungen für Arbeiter_innen  in den Kleiderfabriken.

Tanja Busse wird die Argumente auf beiden Seiten abfragen, und wir werden erfahren, was der neue Textil-Standard von Fairtrade tatsächlich umsetzen
kann.


Nach den erfolgreichen IT-Beschaffungskonferenzen in Rostock, Schwerin und Gelsenkirchen wird die Tagungsreihe in diesem Jahr in Bremen fortgeführt. Schwerpunkte der Konferenz werden die Arbeitsbedingungen in der osteuropäischen Elektronikindustrie, die Rohstoffgewinnung und Entsorgung elektronischer Geräte sowie die Einflussmöglichkeiten der öffentlichen Hand für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sein. Weitere Informationen zur Fachkonferenz sowie das aktuelle Programm finden Sie im Anhang.

Wir freuen uns über Ihr Kommen und bitten um eine Anmeldung bis zum 25. Oktober an anmeldung@ben-bremen.de oder per Fax an 0421/171016.


Fairer Handel wirkt!

Liebe Interessierte und Aktive des Fairen Handels!

Fair gehandelte Produkte sind schon lange kein Nischenprodukt mehr.  Allein im Jahr 2015 gab es eine Umsatzsteigerung von 11% zum Vorjahr. Das liegt zum einen daran, dass Verbraucher wieder bereit sind, mehr Geld für Qualität auszugeben. Zum anderen liegt es daran, dass das soziale Bewusstsein immer mehr in den Vordergrund tritt. Kunden wollen verstärkt wissen, woher ihre gekauften Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Diesen Trend möchte dieses Seminar aufnehmen und Einzelhändlern und Gastronomen in Hamburg die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit den Kriterien und den Siegeln des Fairen Handels auseinanderzusetzen. Ziel soll sein, Fragen über Beschaffungsbarrieren und zur Komplexität der Wertschöpfungsketten zu beantworten.

Die Referenten Christine Priessnern, Fair Trade Stadt Hamburg, Dr. Hans-Christoph Bill, Fair-Handels-Beratung Hamburg, Jan Spille, Jan Spille Schmuck Atelier werden mit Kurzvorträge ins Thema einführen. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion mit Dr. Hans-Christoph Bill, Fair-Handels-Beratung Hamburg, Steffen Burkhardt, Werteköche, Manuel Rodriguez Eicke, J.J. Darboven GmbH & Co. KG, sowie Anette und Hans Möller, De Öko Melkburen zum Thema Marketingstrategien im Fairen Handel und Zeit für Ihre Fragen, sowie den Austausch von Erfahrungen.

Für detailierte Informationen wefen Sie gerne auch einen Blick auf den Flyer!

Wann? Montag, 26.09.16 von 16 bis 18 Uh

Wo? Handelskammer InnovationsCampus (HKIC), Hörsaal Adolphsplatz 6, 20457 Hamburg

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Gleichberechtigung durch Fairen Handel? Podiumsdiskussion am 27.09.2016

Liebe Interessierte und Aktive des Fairen Handels!

Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist global betrachtet nach wie vor eine eklatante Herausforderung. Als fünftes Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wird Geschlechtergerechtigkeit in den Fokus gerückt. Mit dieser Veranstaltung soll die Umsetzung, das "leben" einer Geschlechtergerechtigkeit sowohl im Süden als auch im Norden beleuchtet und hinterfragt werden. Der Faire Handel als Instrument für mehr Gerechtigkeit wirkt auch in diesem Punkt auf eine Verbesserung der Bedingungen im globalen Süden und Norden hin. Welche Wirkung kann er dabei entfalten? Menschen mit Fachwissen und Unternehmen der Metropolregion Hamburg, die die Kriterien des Fairen Handels in ihrer Geschäftsstruktur mitdenken, berichten und diskutieren über bisherige Ergebnisse, zukünftige Perspektiven und konkrete Erfahrungen in eigenen Projekten. 

Wir freuen uns auf die Teilnehmer_innen: Ulrike Eckhardt, Catucho GbR, Kaffee- und Kakaomanufaktur, Esther Mumuni, Fairtrade Deutschland, Agnes Leder, LemonAid / ChariTea e.V., Jan Spille, Schmuck Atelier Jan Spille

Die Moderation übernimmt Marion Rolle, Promotorin für Globales Lernen; Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN).

Wann? Dienstag, 27.09.2016, 18:00 - 19:15 Uhr
Wo? Rathauspassage

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Faire Woche in Hamburg vom 16.09. bis 30.09.2016

„Fairer Handel wirkt!“. Unter diesem Motto laden die Hamburger Weltläden, Fair-Handels-Initiativen, Gastronomiebetriebe, Einzelhändler u.a. ab dem 16. September zu mehr als 40 Veranstaltungen rund um den Fairen Handel ein.

Ein breites Programm von Showkochen und Verkostungen über einen Poetry-Slam bis hin zu einer Modenschau dienen zur Information, Weiterbildung und Diskussion. Verschiedene Aktionen zeigen auf, wie die Kriterien für den Fairen Handel in den Erzeugerländern zu mehr Gerechtigkeit für die Kleinbäuer*innen und Produzent*innen sowie zu mehr Nachhaltigkeit für die Umwelt und Klarheit für Verbraucher*innen führen.

In einer Fairtrade-Studie konnte nachgewiesen werden, dass sich der faire Handel positiv auf die ökonomische Stabilität der Kooperativen als auch auf deren organisatorische Stärkung auswirkt. Als positiver Effekt wurden die Einbindung und Teilnahme der lokalen Bevölkerung in ländliche Entwicklungsaktivitäten und somit die Verbesserung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen genannt. Eine nennenswerte Auswirkung ist zudem die erhöhte Produktivität der zertifizierten Produzentenorganisationen im Gegensatz zu den nicht-zertifizierten. Dies bedeutet langfristig, dass die entsprechenden Haushalte besser sparen und so letztlich auch mehr investieren können und somit auch unabhängiger werden.

Was viele noch nicht wissen: Auch europäische und sogar deutsche Betriebe sind heute Teil des fairen Produzentennetzwerks. Der Öko-Verband Naturland zertifiziert seit 2010 auch landwirtschaftliche Betriebe aus dem Norden. Denn auch in Europa sind kleinbäuerliche Betriebe durch die bestehenden Rahmenbedingungen in ihrer Existenz gefährdet und brauchen verlässliche und faire Handelspartner-schaften, um zukunftsfähig zu sein. Eine breite Viefalt bietet sich hier bereits an: Öle, Kaffee, Sekt, Getreide, diverse Milchprodukte, Schokolade und Backwaren aus Deutschland tragen inzwischen das Naturland-Fair-Siegel.

Das Vollständige Programm finden Sie hier

 


Liebe Interessierte und Aktive des Fairen Handels!


Morgen, Freitag 10.06.2016 ist es soweit. Wir gehen in die Vorbereitung der Fairen Woche und vertiefen im Workshop das Motto der diesjährigen Fairen Woche: "Der faire Handel wirkt".

Ich freue mich auf die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Forum-fairer-Handel in Berlin durchgeführt wird.

Auch wer noch nicht angemeldet ist, kann noch dazukommen. Wir finden bestimmt genügend Stühle.

Die Veranstaltung startet um 16:30 Uhr im Süd-Nord-Kontor, Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg. Wer das Süd-Nord-Kontor noch nicht kennt, hat ab 15:45 Uhr Gelegenheit, sich umzusehen, Fragen zu stellen und einzukaufen!

Anmeldung unter info@fairtradestadt-hamburg.de

Herzliche Grüße

Christine Priessner

Liebe Genießerinnen und Genießer,

am 11. und 12. Juni sind die Tore der Großmarkthalle geöffnet um ein besonderes Event zu genießen: Regional trifft Bio und Fair!!! Alles zusammen und das an einem Ort. Unglaublich!

Die Fair Trade Stadt Hamburg wird zusammen mit Steffen Burkhardt von den Werteköchen aus Hamburg einen Stand bespielen und euch Produkte mit Migrationshintergrund vorstellen, verkaufen und diese sogar vor Ort verköstigen.

Es wird leckere Sachen geben...

Eine Abkühlung gefällig? Dann kommt vorbei bei unserem Stand in der Großmarkthalle, Eingang Ost oder West und dann findet ihr uns am Stand A22 und A23.

Wir freuen uns auf euch!

Christine Priessner - Fair Trade Stadt Hamburg

Steffen Burkhardt - Werteköche Hamburg



Online: http://www.fairtradestadt-hamburg.de/nc/termine/
Datum: 31. March 2017
© Fair Trade Stadt Hamburg