Achtung: Terminänderungen!

Die Veranstaltung "Politischer Widerstand damals und heute" des AZ3W wird auf den 12....

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Das Programm für die Faire Woche 2016 steht:

Eine Vielzahl an spannenden Aktionen und Veranstaltungen machen Lust auf Fairen Handel...machen Sie...

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Auszeichnung: EBC Hochschule in Hamburg wird erste private Fairtrade-University in Deutschland

Am 5. Juli 2016 verlieh der Verein Transfair e.V. der EBC Hochschule Hamburg die offizielle Urkunde...

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Fairer Handel in der HASPA

Im Rahmen des besonderen Engagements der Haspa in Eimsbüttel, um die lokal verorteten Geschäfte zu fördern und die nachbarschaftlichen Beziehungen zu stärken, ist der Weltladen Osterstraße in der Fairen Woche mit einem Verkaufs- und Informationsstand vor Ort.

Ort: HASPA-Filiale, Osterstraße 125 (ggü. Karstadt)

Wann: Montag- Freitag, 19.9.-23.9., variabel zwischen 9.30-18.00 Uhr


Hamburg - 19.09.2016: Wie kann man das Engagement für Fairen Handel sichtbar machen? Im Wettbewerb „Hamburg! Handelt! Fair!“ der Fair Trade Stadt Hamburg und der Innovations Kontakt Stelle (IKS) entwickeln Studierende erfolgreich Kommunikationskonzepte für fair handelnde Unternehmen.


14.09.2016 - Harburg. Seit fast einem Jahr verkaufen Ehrenamtliche in der Hölertwiete fair gehandelte Waren. Mit wachsendem – auch wirtschaftlichem – Erfolg.

Harburg.  Seit fast einem Jahr gibt es den Weltladen in der Hölertwiete 5 in Harburg – somit mitten in der Harburger City. Am 9. Oktober 2015 hatte er nach dem Umzug aus der Julius-Ludowieg-Straße eröffnet.


Achtung: Terminänderungen!

Die Veranstaltung "Politischer Widerstand damals und heute" des AZ3W wird auf den 12. November 2016 um 15.00 Uhr verschoben. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des AZ3W.

Darüber hinaus muss die Faire Meile am Sonntag, den 25. September leider abgesagt werden.


Produzentenrundreise mit Joaquín Vásquez startet mit Auftaktveranstaltung in Hamburg.

Am Freitag, 16. September um 12 Uhr wird die Faire Woche vom Bündnis FairTrade-Stadt Hamburg mit einem Presseauftakt und einem fairen Showkochen unter dem Motto „Alles Banane“ in der Rindermarkthalle eröffnet. Gemeinsam mit Fernsehkoch Ole Plogstedt wird Joaquín Vásquez aus Ecuador Köstlichkeiten rund um die Banane zaubern. Murat Gözay, Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft und Referent für Europa und Internationales, wird ebenfalls vor Ort sein.


Kooperation mit Oxfam-Kampagnenbotschafter Ole Plogstedt freut uns sehr!!

Oxfam unterstützt die Faire Woche in Hamburg

Zum Auftakt der Fairen Woche in Hamburg am Freitag, den 16. September 2016 können Sie Ole Plogstedt, Koch-Profi und Oxfams Kampagnen-Botschafter für MAKE FRUIT FAIR!, ab 12.00 Uhr in der Rindermarkthalle beim Showkochen live erleben. Mit dabei ist Joaquin Vásquez, Geschäftsführer von Urocal, einem Kleinbauernverband aus Ecuador. Die beiden werden Fragen über die Anbaumethoden in Ecuador und die Wirkungen des Fairen Handels diskutieren, während sie verschiedene Bananensnacks zum Motto Alles Banane! kreieren.

 

 


Veranstaltungen der Fair Trade Stadt Hamburg während der Fairen Woche 2016

 

Faires Showkochen

Zum Auftakt lädt die Fair Trade Stadt Hamburg am Freitag, 16.09.16 um 12 Uhr zum fairen Show-Kochen in die Rindermarkt­halle ein. Ole Plogstedt, Oxfam-Kampagnenbotschafter von „Make fruit fair“ und Gründer der Tourneecateringfirma „Rote Gourmet Fraktion“, wird zusammen mit Joaquin Vásquez, Geschäftsführer von Urocal, einem Kleinbauernverband aus Ecuador, Bananen-Snacks aus Fairem Handel mixen und bruzzeln. Dabei werden sie Fragen über die Anbaumethoden in Ecuador und die Wirkungen des Fairen Handels hier und dort diskutieren. Ebenfalls zu Gast: Der GRÜNEN-Abgeordnete Murat Gözay, Referent für Europa und Internationales, MdHB.

Fairer Kaffee trifft regionale, faire Milch

Am Freitag, 23.09.16 von 10 bis 14 Uhr präsentiert sich die Fair Trade Stadt Hamburg zusammen mit De Öko Melkburen auf dem Bauernmarkt Tibarg und lädt ein zum fairen Kaffee Latte und anderen fairen Milchprodukten aus der Region.

Fairer Handel wirkt!

Fair gehandelte Produkte sind schon lange kein Nischenprodukt mehr.  Allein im Jahr 2015 gab es eine Umsatzsteigerung von 11% zum Vorjahr. Das liegt zum einen daran, dass Verbraucher wieder bereit sind, mehr Geld für Qualität auszugeben. Zum anderen liegt es daran, dass das soziale Bewusstsein immer mehr in den Vordergrund tritt. Kunden wollen verstärkt wissen, woher ihre gekauften Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Diesen Trend möchte dieses Seminar aufnehmen und Einzelhändlern und Gastronomen in Hamburg die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit den Kriterien und den Siegeln des Fairen Handels auseinanderzusetzen. Ziel soll sein, Fragen über Beschaffungsbarrieren und zur Komplexität der Wertschöpfungsketten zu beantworten. Die Veranstaltung findet statt am Montag, 26.09.16 von 16 bis 18 Uhr im Handelskammer InnovationsCampus (HKIC).

Gleichberechtigung durch Fairen Handel?

Gleichberechtigung – Gender – Geschlechtergerechtigkeit: drei Wörter, eine Bedeutung: Am Dienstag, 27.09.16 von 18 bis 19.15 Uhr diskutieren Vertreter*innen aus Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in der Rathauspassage, wie weit diese Nachhaltigkeitszeile bereits erreicht sind und ob sich Geschlechtergerechtigkeit durch Fairen Handel umsetzen lässt.


Foto: EBC Hochschule; Talkrunde EBC Verleihung zur Fairtrade-University am 05.07.2016;

Es lag eine gewisse Spannung und Freude in der Luft kurz bevor es offiziell von Fairtrade-Deutschland-Vertreter, Herrn Lübke verkündet wurde: Die EBC Hochschule wird erste private Fairtrade-University in Deutschland und rangiert auf Platz 6 der in Deutschland ausgezeichneten Fairtrade-Universitäten.

Das vom Verein TransFair vergebene Siegel bekommt, wer erfolgreich ein umfassendes Bewerbungsverfahren durchläuft. Ausgezeichnet werden Hochschulen, die an ihrem Campus das Bewusstsein für fairen Handel schaffen und in konkreten Projekten aktiv werden. Das bedeutet, dass in den Hochschulen das Thema Fairer Handel ernst genommen und Bestandteil der Lehre, Verwaltung und Öffnentlichkeitsarbeit wird.

Die Fair Trade Stadt Hamburg hatte die Gelegenheit in einer kleinen Podiumsrunde während der Auszeichnungsfeierlichkeiten einigen Fragen zu beantworten.

So wurde die Frage gestellt, warum viele Hamburger_innen nicht wissen, dass  Hamburg den Titel Fair Trade Stadt trägt. Da die neue Projektleitung erst seit Februar 2016 am Start ist, konnten dazu keine detaillierten Angaben gemacht werden. Klar ist, dass es sicherlich noch viel Potential gibt, das die Projektstelle nutzen kann, um den Titel und die damit verbundenen Aufgaben bekannter zu machen. Des Weiteren wünscht sich die Koordinatorin der Fair Trade Stadt, dass noch viel stärker "gemeinsame Sache" gemacht wird. Grundlage dafür ist bereits geschaffen. Die Fair Trade Stadt Hamburg ist in der Hamburger Politik und Wirtschaft so präsent wie selten zuvor.


Sehr geehrte Kolleginnen, Kollegen und Bildungsaktive,

die Global Education Week (GEW) findet in diesem Jahr vom 12. bis zum 20. November 2016 unter dem Motto Gemeinsam für Eine Welt des Friedens statt. Die europaweite Woche hat zum Ziel, die Themen des Globalen Lernens in Bildungseinrichtungen, staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen und der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

 

NROen, Schulen, Universitäten, staatliche Institutionen, lokale und regionale Initiativen werden dazu eingeladen, im Rahmen der GEW eine Veranstaltung (Workshop, Ausstellung, Projekttage, Filmvorführung etc.) zu organisieren und insbesondere Kinder und Jugendliche einzubeziehen. Welchen Inhalt, Umfang und welche Veranstaltungsform Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Der angegebene Zeitraum soll einen Rahmen darstellen, um intensiv und bundesweit auf das Thema aufmerksam zu machen, ist aber keineswegs bindend. Außerdem besteht für Organisationen und Initiativen die Möglichkeit, ihre Angebote (Materialien, Seminare, Bildungsbausteine etc.) aus dem Globalen Lernen zum Thema Frieden und Friedensbildung auf unserer Homepage vorzustellen (www.globaleducationweek.de).

 

Was wir bieten:

·       wir bewerben die Angebote im Rahmen der GEW auf der Homepage und über weitere Kommunikationskanäle. ·       wir vernetzen diejenigen, die an Projekten des Globalen Lernens interessiert sind, und diejenigen, die eigene Veranstaltungen durchführen ·         Interessierte können sich bei uns über Angebote informieren ·       wir vermitteln qualifizierte Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika als Lernpartner/-innen an Schulen und Nichtregierungsorganisationen, die als Referent/-innen des Globalen Lernens Workshops und Vorträge organisieren ·     wir stellen Informationen und Bildungsmaterialien zum Globalen Lernen zur Verfügung

Kontaktdaten:

Stefanie Heise
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Beteiligen Sie sich an der Global Education Week 2016:
Gemeinsam für Eine Welt des Friedens vom 12. bis 20. November 2016

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World University Service - Deutsches Komitee e.V.
Seit 1950 aktiv für das Menschenrecht auf Bildung
Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Goebenstr. 35 - 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0) 611 9446170 - Fax: +49 (0) 611 446489
infostelle@wusgermany.de - www.informationsstelle-nord-sued.de
www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de

 

 


Bis heute ist der Kampf um menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein wichtiger Schwerpunkt für die Realisierung von Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. Während global agierende Firmen mit ihren Produkten Millionenbeträge verdienen, erhalten Näher*innen nicht einmal einen Lohn, der ihre Existenz sichert.

Seit 1989 setzt sich die internationale Clean Clothes Campaign (CCC) für Grundrechte von Arbeiter*innen in der globalen Bekleidungsindustrie ein. Wir möchten die Ursachen für diese Abläufe verstehen und die Ausbeutung bekämpfen. Doch dafür braucht es Know- How.

Darum möchten wir euch zum FAIRCADEMY-Lehrgang „Mode und Menschenrechte“ einladen.

Wenn ihr euch bereits mit dem Thema Mode und Menschenrechte auseinandersetzt, habt ihr hier die Möglichkeit, über ein ganzes Jahr verteilt – von September 2016 bis Mai 2017 – an fünf Wochenendworkshops zu Expert*innen auf dem Gebiet der globalen Strukturen der Bekleidungsindustrie zu werden.

Welche Auswirkungen haben Textil- und Schuhindustrie auf Mensch und Umwelt? Wie weit geht verantwortlicher Konsum? Welche Ansätze etwas zu verändern bestehen bereits und welchen Einfluss haben sie?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit euch bearbeiten. Dabei ist es uns wichtig Raum für Methodenvielfalt und Diskussionen zu lassen. Ziel ist es auch mit Expert*innen auf dem Gebiet und anderen Interessierten zu vernetzen, sodass ihr selbst aktiv werden könnt und Aktionen startet oder Veranstaltungen organisiert.

Haben wir euer Interesse geweckt? Unter www.faircademy.org findet ihr nähere Informationen, sowie das Anmeldeformular zur Teilnahme.

Wir freuen uns auf euch!

Viele Grüße,

 

Euer Faircademy- Team des

Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen e.V. (ENS)

Clean Clothes Campaign


Liebe Entrepreneure, GründerInnen und Interessierte, 

am Montag den 20. Juni findet das mittlerweile sechste LaborX für Entrepreneurship Hamburg statt. Das Thema des Abends lautet: Social Entrepreneurship. Immer mehr GründerInnen interessieren sich für eine Selbständigkeit in diesem Sektor und dieser Entwicklung möchten wir mit einem themenspezifischen Abend Rechnung tragen! 

Wir freuen uns, dass wir für das Impulsgespräch Michael Fritz von Viva con Agua gewinnen konnten.

Gemeinsam werden wir die Frage diskutieren: „Soziale Vision oder rentables Geschäftsmodell?“

Über unsere GründerInnen und TeilnehmerInnen des Marktplatzes werden wir euch zeitnah über Facebook informieren.

Anmelden könnte ihr euch hier, die Teilnahme ist kostenfrei.

Zur Einstimmung: Unser Rückblick auf das letzte LaborX HH auf Youtube.

Wir freuen uns auf Euch und spannende neue Gründungsideen! 

Euer LaborX HH-Team

(Felix Meese, Heike Oetjen, Jan Evers)


Der Hamburger Senat hat im Januar 2016 einen 150 Seiten starken Leitfaden zur umweltfreundlichen Beschaffung beschlossen. Er definiert ökologische Standards bei Einkauf und Vergabe – für Waren vom Druckerpapier über Glühbirnen oder Putzmittel und Wandfarben bis zum Dienstwagen.

Damit übernimmt die Stadt Hamburg als ehemalige Umwelthauptstadt und als „Fair Trade Stadt“ eine wichtige Vorbildfunktion bei der Beschaffung der öffentlichen Hand. Wichtige Umweltkriterien sind beispielweise die Lebenszykluskosten, die Reparatur- und Recyclingfähigkeit, die Verpackung, die Klimabelastung und der Ressourcenverbrauch. Diese können nun neben
dem Preis verbindlich in der Vergabeentscheidung berücksichtigt werden. Außerdem enthält der Umweltleitfaden eine Negativliste mit Produkten,
die die Verwaltung künftig nicht mehr kaufen und einsetzen darf. Dazu gehören beispielsweise: Kaffeemaschinen mit Alukapseln, Mineralwasser in Einwegflaschen, Einweggeschirr oder chlorhaltige Putzmittel.

Der Leitfaden ist ein wichtiges Signal an Wirtschaft und Privatleute, künftig
ebenfalls noch stärker auf die Folgen einer Kaufentscheidung und auf die Geschichte hinter einem Produkt zu achten. Mit ihrer Einkaufsmacht von
mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr kann die Stadt Hamburg mit dafür sorgen, dass umweltschädliche Produkte sich seltener verkaufen und
nachhaltige Produkte am Markt noch mehr Akzeptanz bekommen.


www.hamburg.de/contentblob/4672386/data/umweltleitfaden.pdf

Bieterdialog in der Handelskammer zu Schwerin mit positiver Wirkung

Im Rahmen des 2. Norddeutschen Bieterdialogs wurde über die nachhaltige Beschaffung von Textilien für die öffentliche Hand kontrovers diskutiert. Dabei wurden unter anderem Beschaffungsstellen wie öffentliche Behörden, Städtische Bauhöfe, Krankenhäuser und Polizei, die qualitativ hochwertige Arbeits- und Schutzkleidung sowie Flachtextilien benötigen, angesprochen. Der Anspruch der Beschaffer_innen hohe Qualität einzukaufen ist jedoch kein Garant für gute Arbeitsbedingungen in der Produktion. Überstunden, Verbot von Gewerkschaftsbildung, Diskriminierung und Löhne, die zum Leben nicht ausreichen, sind in der Textilbranche keine Seltenheit.

Die Möglichkeiten für öffentliche Einkäufer_innen, diese Sozialstandards stärker im Vergabeverfahren zu berücksichtigen, werden in diesem Jahr deutlich gestärkt. Mit der 2014 verabschiedeten EU-Vergaberichtlinie und den am 18. April in Kraft tretenden Änderungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) werden strategische Ziele zum elementaren Bestandteil europäischer und deutscher Vergabepraxis erklärt.

Die Veranstaltunger des Bieterdialogs, namentlich das Eine Welt Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern, die Fair Trade Stadt Hamburg im Namen von Mobile Bildung e.V.,  der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.,  das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk e.V. und das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein haben zusammen mit der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin zum diskutieren eingeladen und haben einen Tag nach in Kraft treten der Richtlinie an die Veränderungen angeknüpft.

Am Ende der Veranstaltung haben sich die teilnehmenden Personen positiv über die gelungene Veranstaltung ausgesprochen. Es wurde festgehalten, dass die Bieter_innen und die Beschaffer_innen noch stärker in den Dialog treten sollten, um die jeweils andere Seite besser zu verstehen bzw. um Hürden zu überwinden, die mit einer nachhaltigen, fairen Beschaffung verbunden sind.

Die Netzwerke freuen sich über das positive Feedback und stehen jederzeit als Ansprechpartner_innen für die Beschaffungsstellen und auch für die Bieter_innen zur Verfügung.


Dazu gibt es noch entsprechende Presse:

www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article154502856/Netzwerk-wirbt-fuer-Kauf-von-fair-gehandelter-Dienstkleidung.html

 

 

Liebe Aktive im Fairen Handel, liebe Interessierte,

vom 16. bis 30. September ist es wieder soweit – die Faire Woche mit bundesweit über 2.000 Veranstaltungen und mehr als 200.000 Beteiligten geht in die nächste Runde.


Ob Weltläden, Schulen, Kindergärten, Privatpersonen, Kirchliche Organisationen, Einzelhandel, Gemeinden…alle sind dazu aufgerufen sich an der diesjährigen Fairen Woche, die unter dem Motto „Fairer Handel wirkt“ steht, zu beteiligen.
Wir werden gemeinsam einen Blick auf attraktive Veranstaltungsformate zur Fairen Woche werfen und uns ansehen was hinter dem Jahresthema „Fairer Handel wirkt“ steht. Mit wem kann ich mich vernetzen und welche Materialien kann ich für meine Aktion bestellen? Diese und andere Punkte möchten wir gemeinsam am 10. Juni bei unserem regionalen Vorbereitungsworkshop zur Fairen Woche 2016 besprechen.


Zu diesem kostenfreien Workshop, der in Kooperation mit der Fair Trade Stadt Hamburg stattfindet, laden wir Sie recht herzlich ein.


Datum: Freitag, 10. Juni 2016
Zeit: 16:30 – 20:00 Uhr
Ort: Süd-Nord Kontor, Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg

Treffpunkt für alle, die Lust auf eine Führung durch das Süd-Nord Kontor haben ist bereits um 15:45 Uhr!

Anmeldung bitte bis Montag, 6. Juni unter Angabe des Namens, der Kontaktdaten und der
Organisation an j.lesmeister@forum-fairer-handel.de

Fast Fashion, nachhaltige Produktion und die Rolle des Fairen Handels in der Mode- und Textilbranche waren die Themen, die im Mittelpunkt der Veranstaltung standen.

Im interaktiven Workshop haben Studierende des 2. Semesters aus dem Fach Fashion, Luxury and Retail Management Aspekte der Nachhaltigkeit mit Fairem Handel verknüpft. Dabei wurde kontrovers diskutiert, was wirklich wichtig ist, um die textile Kette nachhaltig und fair auszurichten. Dies war kein leichtes Unterfangen, doch haben sich die Studierenden mit vielseitigen Argumenten gegenseitig überzeugen können. Es gab auch einige emotionale Momente, als im Filmbeitrag das tatsächliche Ausmaß der prekären Arbeitsbedingungen einer Textilarbeiterin in Kambodscha deutlich wurde. Für mich war es ein sehr spannender Workshop und ich bedanke mich für die rege Mitarbeit und den wertvollen Beiträgen.

Pressemitteilung vom 31.01.2016 |

Köln – Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat seine Eröffnungsrede bei der Internationalen Süßwarenmesse ganz ins Zeichen der nachhaltigen Produktion gestellt.

Dabei betonte der Minister, dass die deutsche Süßwarenindustrie eine wichtige Rolle für die Entwicklungsländer spielt. Deutsche Unternehmen verarbeiten jährlich rund 400.000 Tonnen Kakao, der überwiegend in West- und Zentralafrika angebaut wird. Damit die Kakaobauern auch von dem Handel profitieren, setzt sich das Bundesentwicklungsministerium für einen nachhaltigen Kakaoanbau ein.

Minister Müller: "Am Anfang jedes Schokoladenproduktes stehen die Kakaobäuerinnen und -bauern. Ein Großteil von ihnen lebt in Armut. Wir alle – das heißt Unternehmen, Zivilgesellschaft und Politik – tragen gemeinsam Verantwortung, dass die Menschen vor Ort von ihrer Arbeit leben können."

Auf dem Messerundgang überzeugte sich der Bundesminister von den zahllosen Innovationen und würdigte das Engagement der Branche für Nachhaltigkeit. Der Bundesminister betonte: "Das Forum Nachhaltiger Kakao zeigt, dass wir die Produktions- und Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern verbessern können, wenn alle Beteiligten entlang der globalen Lieferkette an einem Strang ziehen."

Rund 80 Prozent des deutschen Marktes sind dem Forum schon beigetreten. Als Gründungsmitglieder des Forums setzen sich das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gemeinsam mit rund 70 Mitgliedern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft für verbesserte Lebensumstände der Kakaobauern und einen nachhaltigen Kakaosektor ein. In den vergangenen Jahren ist der Anteil des nachhaltigen Kakaos in deutschen Süßwaren von drei auf knapp 30 Prozent gestiegen. Bis zum Jahr 2020 soll die 50-Prozent-Marke überschritten werden.

Bis Mittwoch werden sich rund 37.000 Fachbesucher über die Neuheiten der Süßwarenbranche informieren. Mit über 1.500 Ausstellern aus rund 70 Ländern ist die Internationale Süßwarenmesse die weltweit größte Fachmesse für Süßwaren.


HEUTE: Netzwerktreffen von hamburg mal fair um 19:00 Uhr im Süd-Nord-Kontor (Stresemannstaße 374)

Wir nutzen den Abend, um kritische Fragestellungen zu diskutieren, gemeinsame Perspektiven zu finden und uns über neue Ideen auszutauschen. An dem Treffen wird auch unsere neuere Kollegin von der Fair Trade Stadt Hamburg Christine Priessner dabei sein, um sich und ihre geplanten Projekten für 2016 vorzustellen. Außerdem wird Florian Struve von der Landkaufkampagne "Gutes Land für Fairen Rooibos" berichten, bei der die Kleinbauern-Kooperative Heiveld in Südafrika unterstützt werden soll, dringend benötigtes Land für Rooibosanbau zu kaufen.

Landkaufkampagne „Gutes Land für Fairen Rooibos“


Wir werden neue Aktionen planen (z.B. zur Grünen Meile oder zum Weltladentag), unsere Weiterbildungsveranstaltungen vorstellen und hören, welche Aktionen und Projekte ihr gerne in Hamburg verwirklichen wollt. Als Lernfeld bietet das Treffen auch den Rahmen um Dinge auszuprobieren, Bildungskonzepte anzutesten, Zweifel zu thematisieren. Alle Beiträge sind willkommen!

Wir freuen uns über zahlreiche Zusagen und viele spontane Besucher_innen.

Zusammen mit der Leuphana Universität Lüneburg lädt das „netzwerk n - Studierende für eine nachhaltige Hochschullandschaft“ Studierende zur ersten Konzeptwerkstatt des netzwerk n ein. Unter dem Titel:

Strukturen für Nachhaltigkeit an Hochschulen: Analysieren, Vergleichen & Neues schaffen
vom 4.-8. Mai in Lüneburg.

Fragestellungen sind unter anderem:
Welche Strukturen brauchen Studierende an ihren Hochschule, um Nachhaltigkeit zu verankern? Wie funktionieren die Gremien und Strukturen an anderen (Vorreiter-) Hochschulen, und wie können Studierende das bereits vorhandene Wissen für ihre eigene Situation umsetzen und nutzbar machen?

Um diese Fragen zu beantworten, kommen Mitglieder des netzwerk n fünf Tage lang mit Studierenden zusammen und entwickeln gemeinsam Konzepte für deren Hochschulen. Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen, sich als Gruppe aus 4-5 Leuten dafür zu bewerben.

Alle Informationen inkl. Bewerbungsbogen und Programmentwurf finden Sie hier:
https://plattform.netzwerk-n.org/aktivitaeten/konzeptwerkstaetten/

Bewerbungsschluss ist der 10. April 2016. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an das Team des netzwerk n’s – „Zukunftsfähige Hochschule gestalten“ wenden:

Henrike Lindemann
netzwerk n - Studierende für eine nachhaltige HochschullandschaftTel.: +49 30-577044717E-Mail:  henrike.lindemann@netzwerk-n.org


Stellenausschreibung: Unterstützung auf Honorarbasis für die Fair Trade Stadt Hamburg gesucht

Zur Koordination der Aktivitäten zur Fairen Woche in Hamburg bietet Mobile Bildung e.V. von Anfang April bis Ende September eine Honorarstelle an. Die Aufgaben können im Einzelnen sein:

o   Umfangreiche Recherchen zum Thema Fairer Handel

o   Referent_innen zu verschiedenen Veranstaltungen akquirieren und informieren

o   Termine bzw. Abläufe bei  Veranstaltungen im Auge behalten

o   Newsletter verfassen

o   Mit Akteuren und Zielgruppen telefonieren

o   Pflege der Homepage

o   Texten von Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit

o   Beitrags- und Terminsammlung für den Programmflyer

o   Zusammenarbeit mit Grafiker_innen für die Gestaltung der Programmflyer.

 

Die Arbeitszeit kannst Du Dir fast flexibel einteilen: 2 Bürotage pro Woche

Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit:

-          Schreib, Team- und Kommunikationskompetenz

-          Freude am gewissenhaften Arbeiten und Kommunizieren

-          die Möglichkeit, vom 21.7. bis 12.8.2016 regelmäßiger im Büro zu sein

-          Neugier und Lust darauf, mehr über Fairen Handel zu erfahren

Du bekommst:

-          Einblick in die Arbeit des Hotspots des Fairen Handels im Norden

-          ein Honorar in Höhe von 3.600 € (ca. 360 Stunden oder 15h/Woche)

-          einen eigenen Arbeitsplatz im großen Büro, welches wir uns zu zweit teilen

Bei Interesse melde Dich bis zum 25. März 2016 gerne bei mir telefonisch oder per Mail mit ein paar Sätzen zu Dir, Deinem Hintergrund und Deiner Motivation.

Kontakt: Christine Priessner

info@fairtradestadt-hamburg.de

Tel: 040/881 566 89

 

 

 


Last Minute Event: Fair Trade Stadt Hamburg heute zu Gast bei Ecoplanfinanz

Für junge Berufseinsteiger*innen und Absolvent*innen gibt es heute im Hofweg 71 Tipps zum Berufseinstieg rund um den Bereich Nachhaltigkeit und grüne Jobs. Als Koordinatorin der Fair Trade Stadt Hamburg und als Promotorin für Fairen Handel werde ich das Konzept des Fairen Handels vorstellen, meinen Arbeitsauftrag näher erklären und die Akteure des Fairen Handels vorstellen.

Es gibt sicher spannende Fragen und Diskussionen zum Thema Fairer Handel.

An einem Strang ziehen für den fairen Handel - Wissenschaft und Wirtschaft" geht in die nächste Runde

In Hamburg bieten mehr als 600 Unternehmen fair gehandelte Produkte an. Das ist ein Grund neben weiteren Aspekten, weshalb sich die Hansestadt seit 2010 offiziell als Fair-Trade-Stadt Hamburg bezeichnen darf.

Um das Engagement der Hamburger Unternehmen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen wurde im letzten Jahr zusammen mit der Innovations-Kontakt-Stelle Hamburg das Projekt "An einem Strang ziehen für den fairen Handel - Wissenschaft und Wirtschaft" auf den Weg gebracht und erfolgreich durchgeführt. Studierende von fünf Hamburger Hochschulen haben für fünf Hamburger Unternehmen vielversprechende Marketing bzw. Kommunikationskonzepte erarbeitet, die sich stark durch wissenschaftliche Kompetenz als auch durch Umsetzbarkeit auszeichneten.

Dieses positiv bewertete Projekt von Wirtschaft und Wissenschaft soll im Wintersemster 2016/2017 unter der Schirmherrschaft der Zweiten Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Stadt Hamburg, Frau Fegebank erneut stattfinden.

Unter dem Motto "Freie, Faire und Hansestadt Hamburg" werden wieder fünf Hamburger Einzelhandelsunternehmer/innen gesucht, die Interesse haben, gemeinsam mit Studierenden ein neues Kommunikations- oder Werbekonzept zu entwickeln. Sind Sie als Unternehmer/in oder als Bildungseinrichtung interessiert? Dann melden Sie sich gerne unter info@fairtradestadt-hamburg.de oder bei keienburg@iks-hamburg.de.

 

 


Veranstaltungshinweis: Ein Fairer Handel aber viele Hintergründe. Ein Bericht aus Südafrika (Infoabend mit anschließender Diskussion)

Termin: 23.02.2016, 19:30-21:30

Ort: Süd-Nord Kontor, Stresemannstraße 374

Referent: Hans-Christoph Bill, Fairhandelsberater

Wie sieht Fairer Handel in der Praxis aus? Was sind die Wirkungen und Grenzen der Idee?

Wein, Tee, Gewürze und diverses Kunsthandwerk aus Südafrika und Swaziland finden Kund_innen der Weltläden in den Verkaufsregalen, doch welche strukturellen Geschichten der einzelnen Kooperativen stecken dahinter? Diese Fragen und viele mehr stellten sich einige Fairhandelberateri_innen bei einer Bildungsreise im November 2015. Hans-Christoph Bill war dabei und berichtet an diesem Abend anhand zweier Projekte über die Herausforderung des Fairen Handels in der Praxis. Im Fokus dabei steht die Individualität eines jeden Projekts in Bezug auf Machtverhältnisse, Besitzstrukturen und der Unausgewogenheit von „black-owned“ und „white-owned“ Betrieben.

Erreicht der (mit dem Fairtrade-Siegel) zertifizierte Faire Handel noch seine Ziele? Oder ist die "WFTO-Familie" besser dazu geeignet, das Leben der Produzent_innen zu verbessern?
O-Töne interviewter Akteure helfen bei den Antworten. Wieviel Verbesserung können wir also in der durchgeführten Praxis vom Fairen Handel erwarten?

Personalwechsel

Quelle: eigenes Bild

Vorstellung von Christine Priessner

Seit dem 1. Februar 2016 hat sich die personelle Situation der Fair Trade Stadt Hamburg verändert. Die bisherige Stelleninhaberin Katja Tauchnitz hat sich beruflich nach Madagaskar begeben und hat ihre Aktivitäten an mich, Christine Priessner abgegeben. Ich freue mich sehr als Promotorin für Fairen Handel die Koordination der Fair Trade Stadt Hamburg betreuen zu können.

Ich bin dabei, mir einen Überblick zu verschaffen und kann schon so viel verraten: es wird einige spannende Projekte geben. 

Bitten schauen Sie bald wieder auf unsere Webseite um die neuesten Termine zu erfahren.

 

 

Rückblick: An einem Strang ziehen für den Fairen Handel –Wissenschaft und Wirtschaft

Ergebnispräsentation am 15.12.2015 / 19 Uhr

Hamburger Hochschulen, Unternehmen und Fair Trade Stadt Hamburg engagieren sich gemeinsam für den Fairen Handel

Viele Hamburger Unternehmen setzen sich für faire Handelsbeziehungen mit Produzent*innen im Globalen Süden ein. Dieses Engagement bleibt in der Öffentlichkeit häufig unbemerkt. In einem gemeinsamen Projekt von Fair Trade Stadt Hamburg und Akteuren der Hamburger Wirtschaft und Wissenschaft wurden seit September 2015 Konzepte entwickelt, die das Engagement von Unternehmen für den Fairen Handel sichtbarer machen sollen. An einem Strang ziehen dabei die fünf Hamburger Einzelhändler EDEKA Niemerszein & Co. KG, HWG Hamburger Weltladen GmbH, Marlowe nature, Reformhaus Engelhardt GmbH & Co. KG und Tchibo GmbH mit den Hochschulen Akademie Mode & Design, EBC Hochschule, HAW Hamburg, Hochschule Fresenius und ISM Hochschule.

Am 15.12.2015 wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt und von einer Fachjury bewertet. Den ersten Platz erreichten die Studierenden der Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit ihrem Konzept „Fair ist hip“, das sie für EDEKA Niemerszein & Co. KG.entwickelten.

So unterschiedlich wie das Angebot an fair gehandelten Produkten in den Regalen der teilnehmenden Händler, so unterschiedlich waren auch die Ideen der Studierendenteams. Eines hatten alle jedoch gemeinsam: es waren maßgeschneiderte und umsetzbare Ideen, die Kunden*innen noch stärker auf das Engagement der Unternehmen im Fairen Handel und ihr fair gehandeltes Angebot aufmerksam machen.

„Ich bin überwältigt von den Ideen und dem Tatendrang der Studierenden“, erzählt Volker Wiem, Inhaber von EDEKA Niemerszein & Co. KG. „Fast zwanzig Marketing- und Kommunikationskonzepte wurden mir im Rahmen des Projekts von den Studierenden der HAW Hamburg präsentiert. Zwar  wurde nur eins davon am Abend vorgestellt, aber ich ziehe aus allen gute Ideen für meine Märkte.“

Auch ein Hamburger Weltladen, der Weltladen Osterstraße, beteiligte sich an dem Projekt. Seit 15 Jahren bietet das Fachgeschäft für Fairen Handel ein breites Sortiment an fair gehandelten Produkten – von Tee über Alpaka-Mode bis hin zu Computermäusen.

Die Idee der gemeinsamen Arbeit von Wissenschaft und Wirtschaft für den Fairen Handel kommt an. „Mehrere Hochschulen und Unternehmen haben bereits ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet, sodass  das Projekt  im Wintersemester 2016/2017 in eine neue Runde gehen wird, so Katharina Keienburg von der Innovations Kontakt Stelle (IKS) Hamburg. „Ganz besonders freut uns, dass Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg, im nächsten Jahr die Schirmherrschaft übernehmen wird. Das zeigt den Studierenden und Unternehmen, dass ihr Engagement auch in der Stadtverwaltung und Politik nicht ungesehen bleibt“, ergänzt Katja Tauchnitz von Fair Trade Stadt Hamburg.

Das Projekt wird inhaltlich begleitet von Fair Trade Stadt Hamburg. Vermittelt wurden die Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft von der Innovations Kontakt Stelle (IKS) Hamburg.

Zur Pressemitteilung und Pressefotos geht es hier.

Zu Weihnachten Freude Fairschenken

Schokoladenweihnachtsmänner gehören zu Weihnachten wie Tannenbäume, Weihnachtssterne und leuchtende Kinderaugen. Doch Schokolade ist nicht gleich Schokolade, so zartschmelzend und süß sie auch sein mag. Der Anbau von Kakao für unsere handelsüblichen Schokoladenweihnachtsmänner ist für die Kakaobäuer*innen alles andere als fair. Mit der richtigen Wahl beim Weihnachtseinkauf, kann man die weihnachtliche Freude jedoch auch in die Welt tragen: Schokolade aus dem Fairen Handel macht nicht nur uns glücklich, sondern auch die Kakaobäuer*innen.
Die Schokoladenweihnachtsmänner, die in den Regalen des Supermarktes um die Ecke gekauft und Zuhause genüsslich unterm Weihnachtsbaum verspeist werden, stammen zum Großteil aus Fabriken in Industrieländern. Da vergisst man schnell, wo und unter welchen Bedingungen der Kakao eigentlich angebaut wird, der für die Schokoladenproduktion genutzt wird.
Mehr als die Hälfte des in Deutschland verarbeiteten Kakaos stammt aus der Elfenbeinküste. Der Anbau von Kakao spielt für das Land eine wichtige Rolle, denn 90% der Bäuer*innen leben vom Kakaoanbau. Die meisten von ihnen sind Kleinbäuer*innen, bewirtschaften also nur kleine Felder. Ihren Kakao verkaufen sie über Zwischenhändler an große Konzerne. Diese nutzen ihre Marktmacht um den Preis für den Kakao möglichst gering zu halten und so ihren eigenen Gewinn zu steigern. Letztlich bleibt für die Bäuer*innen nicht genügend Geld übrig, die eigene Familie zu versorgen. Auch Gesundheitsversorgung und Bildung bleiben da auf der Strecke. Da die Bäuer*innen keine Erntehelfer bezahlen können, sind sie genötigt, Kinder unter körperlich und psychisch untragbaren Bedingungen auf den Feldern einzusetzen. Schätzungsweise 600.000 Minderjährige schuften auf Kakaofeldern in der Elfenbeinküste. Mindestens 12.000 davon wurden aus Nachbarstaaten verschleppt oder eingekauft. Und das allein in der Elfenbeinküste. Weltweit müssen schätzungsweise 200.000 Kinder auf Feldern, fernab von Familie, Bildung und Gesundheitsversorgung, ein Sklavenleben fristen. Fair ist das nicht!
Doch gegen den bitteren Nachgeschmack gibt es ein Rezept: fair gehandelte Schokolade! Im Fairen Handel werden Mindestpreise für den Kakao festgelegt, der den Bauern ein existenzsicherndes Leben garantiert. Durch eine zusätzliche Prämie können Gesundheits- oder Bildungsprojekte finanziert werden. Zudem werden die Bäuer*innen geschult, etwa wie sie ihre Felder auf Bio-Anbau umstellen können. Ausbeuterische Kinderarbeit ist verboten. UND: Die Schokolade schmeckt!
Von der Schokolade aus Fairem Handel haben also alle etwas. Deswegen hat die Schokolade inzwischen auch den Weg in viele Supermarktregale gefunden - und mit der Schokolade auch noch zahlreiche andere Produkte aus dem Fairen Handel.
So gibt es neben Schokolade auch noch Kaffee, Tee, Bananen, Öl, Geschirr, Kerzen, Kleidung, Fußbälle, Rosen, Computermäuse und zahlreiche andere Produkte aus dem Fairen Handel. Wie wäre es also, dieses Jahr zu Weihnachten einen fairen Präsentkorb zu verschenken, bei der Kälte draußen einen heißen, fair gehandelten Glühwein zu trinken oder Plätzchen mit fairen Zutaten selbst zu backen? Sogar Weihnachtssterne und Weihnachtsbäume können aus dem Fairen Handel stammen. Fairschenken ist also gar nicht schwer!
Einen Hinweis, ob Produkte fair gehandelt sind, gibt das Fairtrade-Siegel. Achten Sie beim nächsten Einkauf darauf. Oder schauen Sie in einem Weltladen vorbei. Weltläden sind Fachgeschäft des Fairen Handels. Alles, was sie dort finden, wird unter menschenwürdigen Bedingungen produziert.
Wo Sie in Hamburg Produkte aus dem Fairen Handel kaufen können, erfahren Sie hier.

Rückblick: Wachstum oder Degrowth – Wie kann sozial nachhaltiges Wirtschaften erreicht werden?

Podiumsdiskussion am 01.12.2015 / 18:30

Soziale Ungleichheit weltweit wächst. Noch immer müssen zahlreiche Menschen ihre Arbeitskraft unter Wert verkaufen, unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen arbeiten und verfügen über keine soziale Absicherung.

Am 1. Dezember diskutierten Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wie sozial nachhaltiges Wirtschaften aussehen kann.

Ulf Schönheim, Vorstand der Regionalwert AG Hamburg zeigt auf, was eines der Probleme des vorherschenden Wirtschaftssystems ist: es gewinnt, wer am effizientesten Sozial- und Naturkapital zu Geld machen kann. Das führt zur Ausbeutung von Mensch und Natur und dazu, dass das Wirtschaftssystem nicht „enkeltauglich“ ist. Sein Ansatz für sozial nachhaltiges Wirtschaften ist die nicht börsennotierte „Bürgeraktiengesellschaft für den Norden“, Regionalwert AG Hamburg. Bürger können durch den Kauf von Aktien in ökologisch und sozial verantwortliche Landwirtschafts- und Lebensmitttelproduktionsbetriebe investieren und durch den Kauf der produzierten Lebensmittel unterstützt der Aktionär zusätzlich die Betriebe und stärkt sein eigenes Kapital.

Carsten Ovens, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft (CDU) und Landesvorsitzender der Jungen Union Hamburg, spricht sich deutlich für Wirtschaftswachstum aus – sowohl hier im Globalen Norden als auch in den Ländern des Globalen Südens. Für ein nachhaltiges Wachstum seien globale Standards und Abkommen erforderlich, die von gleichberechtigten Partnern „auf Augenhöhe“ verhandelt werden, so Ovens.

Apl. Prof. Dr. Jann Lay vom GIGA German Institute of Global Area Studies betonte, dass Wirtschaftswachstum nicht als Selbstzweck gesehen werden sollte. Nachhaltiges Wirtschaften erfordere einen starken Staat, der in der Lage ist, öffentliche Güter bereitzustellen und Umverteilung vorzunehmen. Um dies zu gewährleisten, sei Wirtschaftswachstum notwendig.

Wachstum um jeden Preis sei nicht der richtige Weg, so Markus Schwarz, Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Corporate Social Responsibility beim Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. Wirtschaftliches Wachstum müsse einhergehen mit einer Verbesserung von Arbeitsbedingungen und sozialen Absicherung. Die Länder des Globalen Nordens müssen sich dafür ihrer Verantwortung bewusst werden und Verpflichtungen für Unternehmen zur Einhaltung von Sozialstandards verbindlich gesetzlich verankert werden.

Carsten Ovens (Junge Union/CDU), Ulf Schönheim (Regional-wert AG), Anja Humburg, Apl. Prof. Dr. Jann Lay (GIGA), Markus Schwarz (BEI) / Foto: Florian Struve (hamburg mal fair)

Das war die Faire Woche 2015...

2015 fand die Faire Woche vom 11.-25.09. mit dem Thema Transparenz statt. Den Abschluss der Fairen Woche bildete der Coffee Fairday am 25.09.

In Hamburg startete die Faire Woche bereits am 10.09.

Unsere Veranstaltungen im Überblick:

10.09.15: Mit Fairantwortung zum Erfolg - Hamburgs neue ehrbare Kaufleute (Auftakft der Fairen Woche in Hamburg)

11.09.15: Tatort Kaffeeklatsch - Konsum wie zu Zeiten des Kolonialismus? Nein Danke!

14.09.15: Stadtrundfahrt mit Koffein (Besuch zweier Stationen der Wertschöpfungskette im Kaffeehandel)

14.09.15: Vom Kaffeestrauch in die Tasse - Fairness in der Wertschöpfungskette? (Stadtgespräch mit Kaffeeproduzenten aus Honduras)

15.09.15: Mensch. Macht. Hamburg. Fair. (Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der Hamburgischen Bürgerschaft)

23.09.15: An einem Strang ziehen für den Fairen Handel - Wissenschaft und Wirtschaft (Auftakt eines Projektes mit Hamburger Hochschulen und Unternehmen)

Das vollständige Programm zur Fairen Woche in Hamburg finden Sie hier.

03/20/15

Diskussionsrunde zum Fairen Handel im Alltag am 20.03.2015

Unter dem Motto "Fair-liebt von Kopf bis Fuß" lädt das Ökumenische Forum HafenCity am 20. März 2015 ein, um über den praktischen Umgang mit fairen Produkten und Fairen Handel zu diskutieren.

Zu Gast auf dem Podium waren Martin Grunert vom Ökomarkt e.V., Uli Ott von Marlowe Nature, Angelika Szeliga von Oikocredit und Katja Tauchnitz von Fair Trade Stadt Hamburg. Die Diskussion wurde moderiert von Pastorin Corinna Schmidt. Nach einer musikalischen Einführung in den Abend, trat das Publikum mit den den Podiumsgästen in den Dialog. Die Fragen des Publikums rankten sich um das Thema Nachhaltigkeit im Alltag, etwa was ist der Unterschied zwisch bio und fair, welche Mindestanforderungen gibt es an fair gehandelte Produkte und welche Wünsche und Visionen haben die Podiumsgäste hinsichtlich ihres Tätigkeitbereiches.

Die Diskussionsrunde bildete den Abschluss der Fotoausstellung "Guck ma! Fotos für globale Gerechtigkeit", welche vom 18. Februar bis zum 20. März im Weltcafé ElbFaire, gastierte.

 

 

02/22/15

Heldenmarkt im Cruise Center Altona am 21.02. und 22.02.2015

Immer mehr Konsument*innen ziehen bei ihren Kaufentscheidungen Aspekte der Nachhaltigkeit mit ein. Der Heldenmarkt bietet die Möglichkeit, sich über nachhaltige

Konsumalternativen aus den verschiedensten Bereichen - von Lebensmittel über Mode bis hin zu Geldanlagen zu informieren. Knapp 100 Aussteller präsentierten sich den mehr als 5.000 Besuchern am 21.02. und 22.02.2015 im Altona Cruise Center bei der zweiten Ausgabe des Hamburger Heldenmarktes. Gemeinsam mit hamburg mal fair war Fair Trade Stadt Hamburg mit einem Aktions- und Informationsstand auf dem Heldenmarkt vertreten. Beim Sudoku-Spiel mit fair gehandelten Produkten wurde dabei den Besuchern auf spielerische Art das Thema Fairer Handel Handel näher gebracht.

Darüber hinaus wurden in einem Vortrag von Friederike Lang (hamburg mal fair) und Katja Tauchnitz (Fair Trade Stadt Hamburg) die Chancen und Grenzen des Fairen Handels diskutiert.

 

 

01/22/15

Seminar zum Fairen Handel in der Handelskammer am 22.01.2015

Fair gehandelte Produkte haben sich in den letzten Jahren aus einer Nische heraus zu einem Trend entwickelt. Inzwischen kauft fast jeder Zweite Fair Trade Produkte. Während sich der Verkauf von Produkten des Fairen Handels in den Anfangsjahren weitestgehend auf Weltläden und Aktionsgruppen beschränkte, so entfallen inzwischen 16% des Absatzes auf den Lebensmittel-einzelhandel und weitere 12,5% auf die Gastronomie. Doch wie funktioniert der Faire Handel eigentlich? Und woher können faire Produkte bezogen werden? Die Handelskammer Hamburg und Fair Trade Stadt Hamburg luden am 22.01.2015 in die Handelskammer ein, sich über diese und weitere Fragen rund um das Thema Fairer Handel zu informieren.

Knapp 20 Gastronomen, Einzelhändler und Privatpersonen folgten der Einladung und diskutierten mit Katharina Mittenzwei (Fairhandelsberatung – Mobile Bildung e.V.), Albrecht Voigt (Süd-Nord-Kontor), Volker Wiem (EDEKA Niemerszein) und Katja Tauchnitz (Fair Trade Stadt Hamburg) unter der Moderation von Heiner Schote (Handelskammer Hamburg). Dabei wurden Aspekte wie der Mengenausgleich und der vorgeschriebene Mindestanteil an fair gehandelten Produkten bei Mischprodukten ebenso thematisiert wie Schwierigkeiten in der Beschaffung von Fair Trade Produkten.

Faire Woche 2016



Online: http://www.fairtradestadt-hamburg.de/aktuelles/
Datum: 30. September 2016
© Fair Trade Stadt Hamburg